Samstag, 3. März 2018

[REZENSION] Heimweh-Blues und heiße Schokolade

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Heimweh-Blues und heiße Schokolade
Autor: Anja Janotta
Verlag: cbj
Reihe: Die Trabbel-Drillinge 1
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 224 Seiten


Autor:
Anja Janotta, geboren 1970, verbrachte ihre Kindheit in Saudi Arabien und Algerien und wusste bereits früh, dass sie Kinderbuchautorin werden wollte. In München studierte sie zunächst Diplom-Journalistik und arbeitet heute als Online-Redakteurin. Seit ihre beiden Kinder Leser und Zuhörer geworden sind, hat sie ihren Traum verwirklicht und schreibt Kinderbücher. Anja Janotta lebt mit ihrer Familie an einem See in Oberbayern.


HEIMWEH-BLUES UND HEISSE SCHOKOLADE

Als eineiige Drillinge fallen Franka, Vicky und Bella sofort auf, auch wenn jede eine andere Besonderheit ihr eigen nennt. Ein zweifelhafter Zeitungsartikel über die Mädchen lässt ihrer Mutter schlussendlich keine Wahl, sie müssen raus aus der Stadt. Im Dorf, in dem Mutter Babs aufgewachsen ist, möchte diese sich nun ihren Traum vom Bio-Hotel verwirklichen. Davon sind die Schwestern allerdings weniger begeistert, zumal es auch noch schwierig scheint überhaupt Anschluss zu finden...

Die Chance als eineiiger Drilling auf die Welt zu kommen liegt bei 1:200 Millionen, wie die Mädchen nicht müde werden zu erläutern. Schnell zeigen sich diverse Eigenheiten der Schwestern, wodurch der Leser schon bald seine Sympathien entsprechen verteilt – vermutlich ungleichmäßig. Nichtsdestotrotz ist man gespannt auf den Umzug und das Ankommen auf dem Land, das den Drillingen noch in einigen Punkten zu schaffen machen wird. Sicherlich kann man einige Situationen gut nachfühlen, zum Beispiel wird jeder wissen wie es ist, wenn man versucht sich in einer bestehenden Gemeinschaft zu integrieren. Nun kann man natürlich behaupten, Franka, Vicky und Bella sind dabei zumindest nicht jeweils auf sich allein gestellt, doch ob das wirklich ein Vorteil ist?

Mit viel Witz und Charme zeichnet Anja Janotta ein Bild der Schwestern in ihrer schwierigen Zeit, das den Leser schnell in den Bann zieht. Obwohl man einige Ereignisse vorhersehen kann und auch nicht immer einer Meinung mit den Mädchen ist, so liegt der Lektüre eine Lesefreude zugrunde, die einfach Spaß bereitet und das Geschehen lebendig hält.

Passend zum Namen gibt es einigen „Trabbel“ beim Neuanfang der Trablinburgs. Ob sich die Wogen glätten und abenteuerliche Erlebnisse schon bald der Vergangenheit angehören? Dies erfährt nur, wer sich voll und ganz dem Auftaktband zur Reihe rund um die Drillinge widmet. Hoffentlich steht der Nachfolger schon bald in den Startlöchern.


MUSS ICH HABEN!


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Kommentare:

  1. Hallo Christiane,

    ich denke mir, ist ne nette Geschichte mit Problemen, die sich bei dieser Sache einfach ergeben....

    LG..Karin..

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    1. Genau so ist es. Wäre vermutlich schon problematisch, wenn man kein Drilling ist, aber so kommt eins zum andern.. ;)
      LG

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