Donnerstag, 30. November 2017

[SPIEL-REZENSION] Mörderische Bescherung - 24 black stories zur Weihnachtszeit


Redakteur: Anette Leister

Titel: Mörderische Bescherung - 24 black stories zur Weihnachtszeit
Autor: Corinna Harder und Jens Schumacher
Illustrator: Bernhard Skopnik
Verlag: Moses
empfohlenes Alter: ab 12 Jahre
Spieleranzahl: ab 2 Spieler





MÖRDERISCHE BESCHERUNG - 24 BLACK STORIES ZUR WEIHNACHTSZEIT

Die black stories kennt manch einer vielleicht unter dem Namen "Rätselgeschichten" oder "Mysteries". Eine Lösung ist vorgegeben und durch geschicktes Fragen innerhalb einer kleineren oder größeren Runde müssen Schritt für Schritt die fehlenden Teile des Geschehens rekonstruiert werden.

Die black stories Editionen im moses Verlag werden normalerweise in einer stabilen Klappbox geliefert, in der die Karten platzsparend untergebracht sind. Diese Special Edition kommt allerdings in einer runden Blechdose daher und beinhaltet dem Anlass entsprechend 24 Rätsel zur Weihnachtszeit. Es handelt sich also um einen Adventskalender etwas anderer Art.
Neben den 24 Rätseln rund um Weihnachten - die von 1-24 durchnummeriert sind, aber natürlich in beliebiger Reihenfolge gespielt werden können - beinhaltet die Dose auch stabile Karten mit Erklärung, um was es sich bei black stories handelt, der Spielanleitung und einer kurzen Vita der Autoren und des Illustrators. Außerdem liegt der Box eine weitere Karte bei, auf der weitere erhältliche black stories Editionen vorgestellt werden.
Die Karten selbst sind aus einem weißen, dünnen Karton, auf der Vorderseite ist die Lösung abgedruckt, auf der Rückseite die Vorgeschichte dazu, die nur vom Spielleiter eingesehen werden darf. Jede Geschichte ist kurz übertitelt und mit Illustrationen in Schwarz und Rot von Bernhard Skopik ausgestattet.

Im Gegensatz zu einigen anderen Editionen der black stories, beruhen die Geschichten der Edition "Mörderische Bescherung" auf keinen wahren Begebenheiten, sondern sind von den Autoren Corinna Harder und Jens Schumacher basierend auf weihnachtlichen Anekdoten und Traditionen entwickelt worden.

Das Spiel läuft so ab, dass ein Spielleiter die Geschichte vorliest, wie sie auf der Vorderseite der Karte abgedruckt ist. Dabei können der Titel und die Illustrationen in manchen Fällen ein Fingerzeig auf die gesuchte Lösung sein. Nun muss sich der Rest der Spielrunde durch Fragen, auf die der Spielleiter mit JA oder NEIN antworten kann, die Lösung der Geschichte erarbeiten. Je mehr Spieler sich an den black stories beteiligen, desto mehr Spaß macht die Raterunde, da mit großer Teilnehmerzahl die Ideen und der Input größer und vielfältiger werden und der Fragesteller gegebenenfalls überhaupt keine Tipps geben muss, damit einer auf die Lösung kommt. In kleiner Runde kann sich so eine Frage nämlich schnell festfahren, wenn man in die falsche Richtung denkt und keine weiteren Ideen für eine mögliche Lösung hat.

Das einzige Manko jeder black stories Edition ist, dass einmal durchgespielt die Teilnehmer die Lösungen der Geschichten kennen und für weitere Spielrunden nur noch als Spielleiter, jedoch nicht mehr als Mitratende in Frage kommen. Dennoch sind die black stories eine günstige und witzige Spiel- oder Geschenkidee und wer eine Edition einmal kennt, hat zum Glück eine riesige Auswahl an weiteren Versionen dieses morbiden Spielspaßes, so dass das blutige Rätselraten so schnell kein Ende nehmen muss! Außerdem ist ein Pluspunkt dieser Edition die Aufmachung als Adventskalender. Er ist eine abwechslungsreiche Geschenkidee zu den traditionellen Schokoladenadventskalendern. Diese Edition bietet Spaß und Unterhaltung über eine Adventszeit hinaus und beglückt nicht nur den Beschenkten, sondenrn auch seine Mitspieler.


MUSS ICH HABEN!

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