Montag, 27. November 2017

[REZENSION] Penelop und der funkenrote Zauber

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Penelop und der funkenrote Zauber
Autor: Valija Zinck
Illustrator: Annabelle von Sperber
Verlag: Fischer KJB
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 256 Seiten


Autor:
Valija Zinck, 1976 in Ingolstadt geboren, arbeitet seit über fünfzehn Jahren als Lehrerin für kreativen Kindertanz und freischaffende Choreografin. Mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern lebt sie in Berlin.
Ihr Titel »Penelop und der funkenrote Zauber« ist nominiert für den Züricher Kinderbuchpreis.

Illustrator:
Annabelle von Sperber arbeitet als freie Illustratorin und Autorin im atelier2gestalten für verschiedene Verlage und Printmedien.
Sie studierte Illustration an der HAW Hamburg und lehrt als Dozentin an der Akademie für Illustration und Design in Berlin.


PENELOP UND DER FUNKENROTE ZAUBER

Penelop sticht immer sofort heraus, denn ihre Haare sind grau, wie die ihrer Oma. Als sie jedoch eines Tages aufwacht, spürt sie die Veränderung, noch bevor sie in den Spiegel schaut. Ihr Haar ist funkenrot und auch innerhalb ihrer Persönlichkeit hat sich etwas getan. Konnte sie zuvor ausschließlich vohersehen was ihre Mutter im nächsten Moment sagen wird, reichen ihre magischen Kräfte viel weiter. Doch ahnt Penelop nicht, dass mit dieser Wandlung noch einiges mehr einhergeht, auch ihren Vater betreffend, den sie eigentlich für tot hielt...

Ähnlich trist wie ihr Haarschopf zeigt sich zumeist auch Penelops Stimmung. Da sie es jedoch nicht anders kennt, schenkt sie der Bedrückung keine große Aufmerksamkeit, bis sich eines Tages alles ändern sollte. Auf Grund des Covers und der Inhaltsangabe ist dem Leser natürlich von Anfang an klar, dass ein Geheimnis bewahrt werden soll. Doch was hat es damit auf sich und warum darf nicht einmal Penelop davon erfahren, obwohl es sie explizit betrifft? Diese und weitere Fragen gilt es zu klären, im Idealfall ohne zu viel Aufsehen zu erregen, denn es sind Gegner im Spiel, mit denen ist nicht zu spaßen.

Valija Zinck erschafft eine magische Atmosphäre, die in einer Art und Weise in der Realität angesiedelt ist, als gehöre sie hierher. Sicherlich gibt es durchaus Momente der Verwirrung, zumeist jedoch werden Ereignisse als gegeben hingenommen, egal ob rational erklärbar oder nicht. Außerdem handelt es sich in erster Linie um ein Kinderbuch, an das die eigentliche Zielgruppe ganz andere Erwartungen stellt als erwachsene Leser. So ist es überhaupt nicht verwunderlich, lässt man sich einfach auf dieses Abenteuer ein, dass man die Welt aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet und eine gewisse Weitsicht entwickelt.

Gleichzeitig verflicht die Autorin gekonnt Spannungselemente mit der Erzählung, so dass Unterbrechungen der Lektüre nur schwerlich möglich sind. Gemeinsam mit Penelop, mit deren Verhalten man jedoch nicht zu jedem Zeitpunkt einverstanden ist, macht man sich auf die Suche nach ihrem Vater. Es gilt dabei einige gefährliche Situationen zu meistern, in denen dem Leser schonmal der Atem stocken kann. Schlussendlich jedoch bleibt nur die Hoffnung, dass das Geschehen einen positiven Ausgang findet...


MUSS ICH HABEN!


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