Dienstag, 3. Oktober 2017

[REZENSION] Tot aber herzlich (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Tot aber herzlich
Autor: Markus Topf / Timo Reuber
Sprecher: Joachim Tennstedt, Ulrike Möckel u.a.
Verlag: Contendo Media
Reihe: Morgan + Bailey 7
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 57 Minuten, 1 CD


Sprecher:
Joachim Tennstedt, Ulrike Möckel, Alexandra Lange, Joseline Gassen, Joachim Kerzel, Chrisoph Piasecki, Pia Murphy, Tatjana Auster, Merete Brettschneider, Christian Rudolf, Robin Brosch, Constantin von Westphalen, Christoph Walter


TOT ABER HERZLICH

So wirklich begeistert ist Rose Bailey nicht, als ihre Schwester Violet und deren Gatte ihren Besuch ankündigen. Auch Liam zeigt nicht unbedingt den Drang seine Eltern zu begrüßen. Als dann auch noch ein ganzes Fernsehteam gemeinsam mit den Fletchers anrückt, scheint das Chaos perfekt. Ausgerechnet eine Reality-Show musste es sein, um das Familienleben des erfolgreichen Unternehmers einzufangen. Doch schon bald nach der Ankunft gibt es einen Mord, der natürlich nach Aufklärung verlangt, so dass Rose Bailey und Charles Morgan direkt wieder in ihrem Element sind.

Es ist die Zeit des Wiedersehens, denn nicht nur Rose bekommt Besuch, auch Charles Morgan trifft auf eine alte Bekannte, die wohl ab jetzt häufiger anzutreffen sein wird. Entsprechend erscheint die Atmosphäre ein wenig angespannter Natur zu sein. Niemand möchte sich danebenbenehmen und doch kostet es Kraft, stets freundlich und zuvorkommend zu sein. Fast schon scheint man Erleichterung zu spüren, als ein Mordfall eigentlich alle erschüttert. Sofort ist das Duo wieder absolut in seinem Metier unterwegs, die Routine übernimmt die Führung und lockert die Stimmung in gewisser Weise auf.

Natürlich handelt es sich um eine schreckliche Tat, die allerlei Theorien auf den Plan ruft, wodurch einige Personen in den Fokus der Verdächtigungen geraten. Nichtsdestotrotz, und unbeeindruckt von verwandtschaftlichen Banden, muss selektiert werden, ob bei den gegebenen Möglichkeit tatsächlich ein konkretes Motiv zu finden ist. Gemeinsam mit Morgan und Bailey begibt sich der Hörer an die Nachforschungen, die zumindest teilweise gehemmt werden, wodurch womöglich wichtige Hinweise ins Hintertreffen geraten.

Im Verlauf des Geschehens erhält man mehr als nur eine vage Ahnung von den Vorkommnissen, die zu dem Mord führten und fragt sich, warum die Hobbydetektive diesen Weg zunächst nicht einschlagen, erscheint er doch fast schon offensichtlich. Vielleicht ist es die veränderte Situation, wodurch es zu Unaufmerksamkeit oder gestressten Zeitgenossen kommen kann. Sicherlich handelt es sich dennoch um eine spannende Folge, die Hoffnung, die beiden Hobbyermittler schon beim nächsten Mal wieder voll auf der Höhe zu erleben, aber bleibt.


MUSS ICH HABEN!

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