Donnerstag, 14. September 2017

[REZENSION] Borkum sehen und sterben (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Borkum sehen und sterben
Autor: Markus Topf / Timo Reuber
Sprecher: Daniela Bette-Koch, Markus Pfeiffer u.a.
Verlag: Contendo Media
Reihe: Insel-Krimi 2
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 59 Minuten, 1 CD


Sprecher:
Daniela Bette-Koch, Markus Pfeiffer, Hennes Bender, Katharina von Keller, Matthias Marschalt, Rita Engelmann, Dagmar Dreke, Torsten Sense, Joachim Tennstedt, Jürgen Holdorf, Erik Albrodt, Max von der Groeben, Patrick Mölleken


BORKUM SEHEN UND STERBEN

Nachdem sie auf Juist bereits gemeinsam einen Verbrecher aufhalten konnten, sind Kommissar Arne Brekewoldt und Kinderärztin Nele Röwekamp in Kontakt geblieben. Anlässlich eines Kleinkunstfestivals lädt Brekewoldt die Kinderärztin nun zu sich nach Borkum ein, was diese natürlich gerne annimmt. Doch konnten beide nicht ahnen, dass das Wochenende alles andere als ruhig und beschaulich werden würde, denn gleich am nächsten Morgen wird eine Leiche im Watt gefunden. Nicht genug, dass es sich bei dem Toten um einen Teilnehmer des Festivals handelt, die Reihe der Verdächtigen ist auch noch ziemlich lang...

Nach Juist macht das nordische Ermittlerduo nun Borkum unsicher, dabei sollte es eigentlich nur ein erholsames Wochenende werden. Die Verbrecher allerdings halten sich an keinen Plan, weshalb schnell improvisiert werden muss, damit es hoffentlich keine weiteren Opfer gibt. Zunächst jedoch sind der Kommissar und die Kinderärztin recht hilflos, da schon bald zahlreiche Hinweise darauf hindeuten, dass die Liste der möglichen Täter fast schon endlos erscheint. Natürlich muss dennoch jeder Spur nachgegangen werden, so abwegig sie womöglich scheint. Gewissenhaft nimmt das Duo sich einen nach dem anderen vor, doch auch der Hörer spürt, dass da noch etwas im Argen liegt, der Durchbruch noch lange nicht abzusehen ist. Wird es dennoch möglich sein den Fall an diesem Wochenende zu lösen?

Wie bereits im ersten Fall fiebert der Hörer nicht nur mit, sondern ist ganz nah dran an den Ermittlungen, vielleicht gelingt es ihm sogar das heillose Durcheinander noch vor Brekewoldt und Röwekamp zu ordnen. Zumindest hat man den festen Vorsatz, der allerdings immer wieder behindert wird, denn mindestens ein Puzzleteil passt nicht ins Bild, weshalb der Weg zur Auflösung immer wieder neue Wendungen nimmt. Verworren von Anfang bis Ende, glaubt man schon fast nur noch ein Zufall oder eine glückliche Fügung können Abhilfe schaffen.

Die weit verbreitete Meinung der Inselidylle bekommt einen kleinen Dämpfer, wenn man bedenkt, dass neben Juist nun auch Borkum nicht mehr sicher ist. Hartgesottene Hörer lassen sich aber auch davon nicht abschrecken, würden vermutlich sogar selbst noch vor Ort die eigenen Dienste anbieten. Bleibt zu hoffen, dass die Serie weitergeführt wird, es gibt noch die ein oder andere Insel zu erkunden.


MUSS ICH HABEN!

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