Samstag, 30. September 2017

[REZENSION] Wächter der Meere, Hüter des Lichts

Redakteur: Anette Leister

Titel: Wächter der Meere, Hüter des Lichts
Autor: Oliver Schlick
Verlag: Ueberreuter
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 400 Seiten
empfohlenes Alter: ab 14 Jahre


Autor:
Oliver Schlick wurde 1964 in Neuwied/Rhein geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Sozialarbeit an der FH Düsseldorf. Er lebt in Düsseldorf und wenn er gerade mal nicht schreibt, verbringt er seine Zeit mit dem Sammeln von Schneekugeln und Blechspielzeug, sowie dem exzessiven Hören von "The Cure".
www.mara-lang.com


WÄCHTER DER MEERE, HÜTER DES LICHTS

Freitag, 29. September 2017

[COOL-TOUR-KATZE] Lesung und Diskussion zu "The Hate U Give" im Literaturhaus Frankfurt (Angie Thomas)

Redakteur: Anette Leister


Am 19. September war die Autorin Angie Thomas zu Gast im Literaturhaus Frankfurt, um ihren Debütroman "The Hate U Give" vorzustellen.
Moderiert wurde die Lesung von Fridtjof Küchemann, die deutschen Lesungsparts übernahm die Schauspielerin Nelly Politt.


"The Hate U Give" ergibt abgekürzt das Wort THUG, ein Wort, dass in dem Roman eine tragende Rolle spielt, deshalb hat sich der deutsche Verlag entschieden den Originaltitel beizubehalten.
The
Hate
U
Give
Little
Infants
Fucks
Everybody

[REZENSION] Die Wölfe kommen

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Wölfe kommen (OT: Les loups à leur porte)
Autor: Jérémy Fel
Übersetzer: Anja Nattefort
Verlag: dtv
Reihe: -/-
Ausführung: Broschur, 400 Seiten


Autor:
Jérémy Fel, geboren 1979 in Le Havre, Drehbuchautor und ehemaliger Buchhändler, ist ein großer Fan amerikanischer Literatur und US-amerikanischer Drama-Serien. Sein grandioses Romandebüt ›Die Wölfe kommen‹ war für Kritik und Leser die Entdeckung der Rentrée 2015 und wurde auf dem Quais du Polar, dem größten Krimifestival Europas, mit dem »Prix Polar en Séries 2016« ausgezeichnet.


DIE WÖLFE KOMMEN

Donnerstag, 28. September 2017

[COOL-TOUR-KATZE] Diskussionsrunde und Meet & Greet mit Neal Shusterman im Hugendubel Frankfurt

Redakteur: Anette Leister


Ganz spontan fallen mir drei Autoren ein, die ich unheimlich gerne mal live sehen würde, bei denen ich mir aber bislang geringe bis keine Chancen ausgemalt habe, dass dies tatsächlich einmal eintreten würden, und zwar Kenneth Oppel (Kanadier), Michael Gerard Bauer (Australier) und Neal Shusterman (USAmerikaner). Die Heimatlänger der drei liegen nicht gerade bei Deutschland um die Ecke, zudem rangieren sie mehr oder weniger alle drei als Geheimtipp im deutschsprachigen Raum, obwohl sie im englischsprachigen Raum bereits mit etlichen Preisen ausgezeichnet wurden. Aber man sollte nie NIE sagen, denn eines Tages kam mir folgende Meldung auf meiner Facebook-Timeline unter die Augen...


Auch wenn es nur als Signierstunde angekündigt wurde, aber wie groß wäre die Chance, dass Neal Shusterman noch einmal in meine Nähe kommt? Eben... Und da ich zum Glück Gleitzeit arbeite und einen verständnisvollen Chef besitze, machte ich mich am Montag früher von den Socken und fuhr direkt im Anschluss an die Arbeit nach Frankfurt.

Es war sehr wenig los vor Ort, so wenig, dass ich zunächst im Untergeschoss in der Kinder- und Jugendbuchabteilung auf die Veranstaltung wartete und auf Nachfrage am Verkaufsschalter mit einigen Minuten Verspätung im ersten Stock zu der bereits laufenden Diskussion stieß. Ja... von wegen Signierstunde! Ich hätte mir im Nachhinein in den Ar...m! gebissen, wenn ich mir diesen Termin entgehen gelassen hätte.

[REZENSION] Mein tierischer Faltspass: Basteln ohne Schere und Kleber

Redakteur: Anette Leister

Titel: Mein tierischer Faltspass: Basteln ohne Schere und Kleber
Autor: -/-
Verlag: Lingen
Reihe: -/-
Ausführung: Kartoniert, 64 Seiten


MEIN TIERISCHER FALTSPASS: BASTELN OHNE SCHERE UND KLEBER

Mittwoch, 27. September 2017

[REZENSION] Die Schwestern

Redakteur: Kerstin Caywood

Titel: Die Schwestern (OT: Three Dark Crowns Book 1)
Autor: Kendare Blake
Übersetzer: Charlotte Lungstrass-Kapfer
Verlag: Penhaligon
Reihe: Der schwarze Thron 1
Ausführung: Taschenbuch, 448 Seiten


Autor:
Kendare Blake studierte in London Creative Writing, ehe sie ihre Leidenschaft zum Beruf machte. Die New York Times-Bestsellerautorin hat bereits mehrere Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht, darunter die düstere Fantasy-Saga »Der Schwarze Thron«. Kendare Blake wurde in Südkorea geboren und lebt heute in Kent, Washington. Die Tierliebhaberin liebt es zu reisen, Schokolade zu essen und bei »Final Fantasy« zu cheaten.


DIE SCHWESTERN

[ZU TISCH BEI] ...Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky: Far breton mit Äpfeln


Redakteur: Anette Leister

Titel: Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky (OT: Le reste de leur vie)
Autor: Jean-Paul Didierlaurent
Übersetzer: Sina de Malafosse
Verlag: dtv
Reihe: -/-
Ausführung: Klappenbroschur, 256 Seiten

Meinen Lesestoff im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse habe ich wie schon im letzten Jahr passend zum Ehrengastland ausgewählt.
Der Autor Jean-Paul Didierlaurent scheint mir ein großer Genussmensch zu sein, denn so viel Essen - insbesonders landestypische Gerichte - sind mir beim Lesen schon lange nicht mehr unter die Nase gekommen.
Die Oma von Ambroise, eine der Hauptfiguren in "Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky" und von Beruf Leichenpräparator, liebt das Kochen und Backen, und es sind fast immer Spezialitäten der französischen Küche, die sie ihrem Enkel auftischt.
Ambroise arbeitet als Leichenpräparator und eines Tages kommt er so unverhofft zu einem grimmigen, hässlichen Kater. Die Hinterlassenschaft eines Verstorbenen, der sich keiner seiner Nachkommen annehmen will. Eigentlich wäre das Ende des Tieres damit besiegelt gewesen, er wäre seinem Herrn durch die Spritze eines Tierarztes in den Tod gefolgt. Doch der Kater schafft es wie auch immer sich in Ambroises Auto zu schleichen und dieser bringt es nicht übers Herz den Kater dem sicheren Tod zu überlassen. Lieber riskiert er einen Streit mit seiner Großmutter Beth, die so gar nichts für Katzen übrig hat, bis...

Kaum war Ambroise zur Tür herein, stürzte sich Beth auf ihn und ließ ihm nicht einmal Zeit, seinen Mantel auszuziehen.
"Er mag es, Ambroise!", rief sie euphorisch. "Kannst du dir das vorstellen, er mag es!"
"Wer mag was?"
Den far, er mag meinen far breton!"
"Und wer mag den far?"
"Na, das Krallenvieh! Er mag den far. Er liebt ihn sogar."
Ambroise lächelte. Beth hatte nicht "dein", sondern "das Krallenvieh" gesagt, ein Zeichen für beginnende Akzeptanz. (S.103)

Liebe geht also nicht nur bei den Menschen durch den Magen ;)
Beth macht ihren far breton mit Pflaumen. Ich mag zwar Pflaumen, allerdings nicht verarbeitet in Desserts oder in Kuchen, von daher habe ich zum Nachbacken ein Rezept mit Äpfeln herausgesucht. Mein far hatte von der Optik allerdings kaum etwas mit einem Kuchen gemein, sondern sah vielmehr wie ein Apfelpfannkuchen aus. Dass mir im Ofen beinahe die Auflaufform übergelaufen wäre, bevor der far kurz vor Ende der Garzeit wieder in sich zusammensackte, gab der Optik endgültig den Rest ;) Geschmacklich war er aber sehr lecker, besonders warm aus dem Ofen, mmmh! Wer Pfannkuchen mit Äpfeln mag, sollte das Rezept auf jeden Fall ausprobieren.

Far Breton - aber mit Äpfeln!
inspiriert von Beth aus "Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky"


Zutaten:
750 g Äpfel
190 g Eier Freiland
50 g Butter gesalzen
550 ml Milch fettarm
165 g Zucker
200 g Mehl gesiebt

Bei bretonischen Gerichten ist es ganz wichtig das richtige Verhältnis zwischen Salz und Zucker zu finden, eine leichte Salznote ist dabei ein MUSS. Solltet ihr keine Butter mit Meersalz in der Gegend in der ihr wohnt bekommen, dann wäre fleur de sel das richtige Salz um die beste Balance in diesem Gericht zu finden. Äpfel, die sich zum garen eignen (dürfen nicht auseinanderfallen) auswählen, nicht zu sauer! Die Äpfel schälen, entkernen und in Spälten schneiden. Mit der Butter in einer Pfanne anbraten und eine Viertelstunde schmoren. Mit 50 g Zucker bestreuen. In der Zwischenzeit den Teig bereiten: in eine Schüssel das Mehr, den restlichen Zucker, eine Prise Salz und die ganzen Eier geben, alles zügig mischen. Zum Schluß die Milch zufügen. Eine große feuerfeste Keramikform (Blech geht auch) ausbuttern. Die Apfelspälten hineingeben und mit dem Teig bedecken. Bei mittlerer Hitze, Thermostat 180 Grad, 60 Minuten backen. Lauwarm servieren.
(Quelle: kochbar.de)

MUSS ICH HABEN!


ANDERE AUSGABE?
ebook:

Montag, 25. September 2017

[REZENSION] Besser als Bus fahren (Hörbuch)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Besser als Bus fahren
Autor: Renate Bergmann
Sprecher: Carmen-Maja Antoni
Verlag: DAV
Reihe: Renate Bergmann 8
Ausführung: Gekürzte Lesung, ca. 218 Minuten, 3 CDs


Autor:
Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Seit Anfang 2013 erobert sie Twitter mit ihren absolut treffsicheren An- und Einsichten - und mit diesem Buch jetzt die ganze analoge Welt.

Sprecher:
Carmen-Maja Antoni, 1945 in Berlin geboren, ist Schauspielerin mit Leib und Seele. Seit über vierzig Jahren spielt sie am Berliner Ensemble, an dem sie u.a. die »Mutter Courage« verkörperte. Darüber hinaus ist sie in zahlreichen Film-, Fernseh- und Hörspielrollen zu sehen und zu hören. Einem breiteren Publikum ist sie als Schwester von Horst Krause und als forsche Sekretärin von Iris Berben in »Rosa Roth« bekannt. Zuletzt war sie in der TV-Serie »Mord mit Aussicht« zu sehen.


BESSER ALS BUS FAHREN

Sonntag, 24. September 2017

[RUND UMS BUCH] Neuzugänge KW37


Anette:
Almost a Fairy Tale 1: Verwunschen, Mara Lang (RE)
Hoch sollst du leben!, Alexander Holzach (GS)
Lennart Malmkvist 1: Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen, Lars Simon (RE)
Let's disco: Die schwer verrückte Geschichte von Valentin Plau, Andreas Hüging (RE)
No. 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam, Natasha Friend (GS)
Scythe 1: Die Hüter des Todes, Neal Shusterman (GK)

Christiane:
Brandmal, Mark Benecke / Florian Hilleberg (RE)
House of Ghosts 02. Der aus der Kälte kam, Frank M. Reifenberg (RE)
Detektivspinne Luise 03. Spuk im Schnee, Sascha Gutzeit (RE)

[REZENSION] Totenland (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Totenland
Autor: Dane Rahlmeyer
Sprecher: Erzählerin: Elga Schütz
Verlag: Contendo Media
Reihe: ContamiNation Z 1
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 69 Minuten, 1 CD


Sprecher:
Elga Schütz, René Dawn-Claude, Katja König, Bruno Beeke, Karen Schulz-Vobach, Andreas Bötel, Nils Kreutinger, René Wagner, Stephan Globisch, Matthias Henkel, Barbara Gerdes, Ralf Okunick, Dirk Hardegen, Annette Gunkel, Sabrina Heuer, Bodo Henkel, Nikolas Wagner, Falk T. Puschmann, Christoph Nolte, Eva-MAria Kurz, Stephanie Harrer


TOTENLAND

Samstag, 23. September 2017

[REZENSION] Was kann einer schon tun?

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Was kann einer schon tun?
Autor: Peer Martin
Verlag: Oetinger
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Ausführung: Hardcover, 112 Seiten


Autor:
Peer Anders Martin wurde 1968 in Hannover geboren. Nach einem Studium der Sozialpädagogik arbeitete er mehrere Jahre mit Jugendlichen in Berlin, Brandenburg und Vorpommern, zuletzt auf der Insel Rügen. Diese Erfahrungen und die Gespräche mit einem syrischen Freund brachten ihn schließlich dazu, seinen ersten Roman niederzuschreiben, der auf vielen langen Spaziergängen an den Stränden der Ostseeküste entstand, wo er die Geschichte zuerst der geduldigen Hündin Lola erzählte. Inzwischen lebt er mit seiner Frau, drei Kindern und Lola in Quebec.


WAS KANN EINER SCHON TUN?

Freitag, 22. September 2017

[BLOGTOUR] Almost a Fairy Tale: Verwunschen - Tag 5 - Interview mit der Autorin Mara Lang


Redakteur: Anette Leister

Gestern habt ihr bei Jill von letterheart einiges über Natalie und ihren Prinz Kilian erfahren.
Heute macht die Blogtour zu "Almost a Fairy Tale: Verwunschen" von Mara Lang bei mir Halt und damit ist sie auch schon bei ihrer letzten Station angelangt.
Ich durfte Mara einige Fragen stellen.

Liebe Mara,

vielen Dank, dass du mir ein paar Fragen zum Auftaktband deiner modernen Märchen-Dilogie "Almost a Fairy Tale" beantwortest.

Gern, ich freu mich.

Wie bist du auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen?

Die Idee entstand bei einem Gespräch mit einer meiner Lektorinnen von Ueberreuter. Sie erzählte mir von ihrem Lieblingsmärchen, das ich zu dem Zeitpunkt nicht kannte. Welches es ist, kann ich an dieser Stelle nicht verraten, die Auflösung gibt es dann im Nachwort von Band 2. Ich weiß noch, dass mir bei ihrer Erzählung ein Schauer über den Rücken lief. Das passiert mir manchmal, wenn mich eine Idee wie der Blitz trifft. Ich wusste sofort: Daraus möchte ich etwas machen. Keine Adaption, denn meine Fantasie bewegt sich immer schnell vom vorgegebenen Rahmen weg, aber als Inspiration wollte ich es unbedingt verwenden. Und als ich mich dann näher mit Setting und Figuren beschäftigt habe, war schnell die Idee einer modernen Märchenwelt da.

Mochtest du als Kind gerne Märchen und liest du diese auch heute noch?

Ich mochte als Kind vor allem die alten Märchenfilme, die oft zu Weihnachten im Fernsehen liefen. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zum Beispiel habe ich geliebt. Seit „Girl in Black“, das aus dem Märchen „Allerleirauh“ entstanden ist, beschäftige ich mich wieder intensiver mit Märchen.

Im Bereich moderner Märchenadaptionen sind ja mittlerweile einige Romane erschienen. Hast du davon bereits welche gelesen oder kannst sogar welche empfehlen?

Gelesen habe ich die Luna-Chroniken von Marissa Meyer (bis auf den letzten Band), die ich auch sehr empfehlen kann.

Hast du einen Lieblingsautor oder ein Lieblingsgenre?

Ich lese querbeet, was mich gerade anspricht. Es gibt ein paar Autoren, die ich sehr mag und deren Bücher ich blind kaufen würde, dazu gehören Antonia Michaelis und Maggie Stiefvater, beide aufgrund der großartigen Figuren und des wunderbaren Schreibstils.

Deine bisher erschienenen Bücher tönen vom Inhalt allesamt recht unterschiedlich und außer das auf zwei Bände ausgelegte "Almost a Fairy Tale" sind es meines Wissens alles Einzelbände. Liest du selbst lieber in einem Buch in sich abgeschlossene Geschichten oder gibt es andere Gründe dafür, dass von dir bislang nur in sich abgeschlossene Romane erschienen waren?

Die Jandur-Saga war auch ein Zweiteiler (bei Impress erschienen, momentan nicht erhältlich) und in meiner Schublade liegt eine Trilogie und wartet auf ihre Zeit.
Oft hängt die Entscheidung von den Vorstellungen des jeweiligen Verlags ab. Es kommt auf die Programmplätze an und darauf, wie man glaubt, das Buch/die Reihe vermarkten zu können.
Abgesehen davon gibt bei mir immer die Geschichte vor, ob es ein Mehrteiler wird oder nicht. Sind Weltenbau und Story komplex, dann lässt sich das meist nicht in einem Band erzählen. Ich fände es auch unendlich schade, eine Welt wie in „Almost a Fairy Tale“ zu erschaffen und dann nur 400 Seiten zur Verfügung zu haben, um die Geschichte darin auszubreiten. Bei 600 Seiten sieht die Sache anders aus, aber die hatte ich in dem Fall leider nicht.
Andere Geschichten wiederum lassen sich perfekt in einem Einzelband erzählen, Thriller zum Beispiel. Da braucht es keine Fortsetzung.
Ich schreibe und lese beides gern. Es macht mir als Leserin auch nichts aus, auf die Folgebände zu warten – da ist die Vorfreude doch umso schöner. :)

Wie wichtig ist dir die Vielseitigkeit beim Schreiben?

Sehr wichtig. Ich wende mich gern neuen und unbekannten Themen zu. Meine Interessen sind vielfältig, ich kann mich für alles begeistern. Als Kind nach meinen Berufswünschen gefragt, habe ich unter anderem in einem Atemzug „Schauspielerin, Modedesignerin und Astronautin“ aufgezählt. Insofern habe ich jetzt den richtigen Beruf, denn als Autorin kann ich alles sein.

Wenn du nur noch in einem Genre schreiben dürftest, auf welches würde deine Wahl fallen?

Puh, schwierig, aber ich denke, ich würde der Fantasy treu bleiben. Die vielen Untergenres bieten genug Möglichkeiten. Wenn ich davon eines wählen müsste, wäre es wohl die High Fantasy.

Deine Vielseitigkeit stellst du aber nicht nur in deinen unterschiedlichen Büchern unter Beweis, sondern allein schon in "Almost a Fairy Tale: Verwunschen". Neben den verschiedensten Märchenmotiven spielen ja auch moderne Entwicklungen der Forschung und Technik eine große Rolle. Wie wichtig war es dir, dich in dieser Dilogie auf großer Bandbreite austoben zu können?

Ich bin weder ein Techniknerd noch erschließen sich mir die physikalischen Gesetze auf den ersten Blick. Die Recherche zum Buch war wirklich harte Arbeit.
Technik begeistert mich einfach als Nutzer – wenn ich mal nach ewig langem Trial-and-Error verstanden habe, wie alles funktioniert ;-) – und genau auf dieser Ebene habe ich versucht, sie ins Buch einfließen zu lassen. Die Technik gehört in meiner modernen Märchenwelt ebenso zum Alltag wie in unserer Welt. Und besonders fasziniert hat mich die Idee, was möglich wäre, wenn man Technik und Magie verbindet.

Hast du eine Lieblingsfigur in "Almost a Fairy Tale"? Falls ja, warum liegt dir gerade diese besonders am Herzen?

Ich liebe alle Figuren, jede ist etwas ganz Besonderes für mich. In jeder steckt ein wenig Mara. Aber Paige ist mir vielleicht noch ein kleines bisschen mehr ans Herz gewachsen als die anderen. Ich kann nicht mal sagen warum, sie ging mir beim Schreiben einfach leicht von der Hand.

Gibt es Ideen, die du für "Almost a Fairy Tale" hattest und die es letzten Endes nicht ins Buch geschafft haben?

Klar, ich hätte noch viele Märchenbezüge einbauen können, aber irgendwann sprengt das den gegebenen Rahmen. Eine Szene fiel aus Band 1 raus, aber die konnte ich gut in Band 2 einbauen.

Kannst du dir vorstellen nach "Almost a Fairy Tale" eine weitere moderne Märchenwelt zu erschaffen?

Ich habe mit dem Gedanken gespielt, in der gleichen Welt noch ein Stück weiter in die Zukunft zu gehen. Aber das ist wirklich nur eine vage Idee.

Hast du bereits neue Projekte am Start und darfst etwas darüber verraten?

Momentan bin ich mit den Abschlussarbeiten zu Band 2 „Almost a Fairy Tale – Vergessen“ beschäftigt. Es gibt jede Menge Ideen für neue Projekte. Im Prinzip muss ich mich nur mal für eines entscheiden. Also nein, noch kann ich nichts darüber verraten.

Vielen Dank für das Interview :)

Natürlich gibt es zu dieser Blogtour wieder ein Gewinnspiel mit tollen Gewinnen!
Unter jedem Blogtourbeitrag findet ihr eine Tagesfrage. Für jede beantwortete Frage kann man sich ein Los sichern und somit insgesamt 5 Lose sammeln und die Gewinnchancen erhöhen.
Die Bewerbung für das Gewinnspiel ist bis einschließlich 24.9.2017 möglich, am 25.9. erfolgt die Gewinnerbekanntgabe auf der Blogtourseite der Netzwerk Agentur Bookmark.

Teilnahmebedingungen
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen der Netzwerk Agentur Bookmark einverstanden.

Frage
In Almost a Fairy Tale existieren "Tischlein Deck Dich"-Fastfoodketten, wo man für einen magischen Taler so viel essen kann, wie man will.
Welche märchenhafte Erfindung hättet ihr gerne in eurem Alltag?

Gewinne
Hauptpreis: ein Hardcover »Almost a Fairy Tale« inklusive Goodiepaket (Lesezeichen, Postkarten, Autogrammkarte) plus einen Schmuckanhänger am Lederband passend zum Buch
2. Preis: ein Hardcover »Almost a Fairy Tale« inklusive Goodiepaket
3. Preis: ein Goodiepaket

Bewerbung bis einschließlich 24.9.2017 möglich
25.9. Gewinnerbekanntgabe hier


Anbei die Daten zum Buch:

Titel: Almost a Fairy Tale: Verwunschen
Autor: Mara Lang
Verlag: Ueberreuter
Reihe: Almost a Fairy Tale 1
Ausführung: Hardcover, 400 Seiten
empfohlenes Alter: ab 14 Jahre
MUSS ICH HABEN!

Mittwoch, 20. September 2017

[REZENSION] Höllennacht in Desolation Hill (Hörbuch)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Höllennacht in Desolation Hill (OT: Desolation)
Autor: Derek Landy
Sprecher: Rainer Strecker
Übersetzer: Ursula Höfker
Verlag: Hörcompany
Reihe: Demon Road 2
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Ausführung: Autorisierte Hörbuchfassung, ca. 570 Minuten, 7 CDs


Autor:
Derek Landy ist ein junger irischer Autor und lebt auf dem Land in der Nähe von Dublin. Ehe er anfing, Kinderbücher über ein gut gekleidetes Skelett zu schreiben, verfasste er Drehbücher (z.B. Dead Bodies) und arbeitete als Landwirt. Er trägt den schwarzen Gürtel in Kempo Karate und hat bereits zahlreiche Kinder in dieser Kampfsportart unterrichtet.

Sprecher:
Rainer Strecker, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München und lebt heute in Berlin. Seit Mitte der 80er-Jahre kennt man ihn aus Theater, Film und Fernsehen (Bella Block, Tatort, Einsatz in Hamburg). Er ist bekannt als Sprecher der Hörbücher von Cornelia Funke, z. B. Tintenherz. Für seine Sprecherleistung bei Skulduggery Pleasant - Das Groteskerium kehrt zurück erhielt er den Hörbuchpreis 2008 der Stadt Eltville.


HÖLLENNACHT IN DESOLATION HILL

Dienstag, 19. September 2017

[REZENSION] In my Dreams: Wie ich mein Herz im Schlaf verlor


Redakteur: Anette Leister

Titel: In my Dreams: Wie ich mein Herz im Schlaf verlor
Autor: Claudia Siegmann
Verlag: Ravensburger
Reihe: -/-
Ausführung: Hardcover, 352 Seiten
empfohlenes Alter: ab 12 Jahre


Autor:
Claudia Siegmann wurde 1973 in Kassel geboren. Vielleicht ist das der Grund dafür, dass ihre erste große Liebe die Märchen der Brüder Grimm wurden. Bereits während ihrer Schulzeit entstanden unzählige Geschichten, mit denen sie Blöcke, Hefte und sogar eine Rolle Raufasertapete füllte. Nach dem Gymnasium verschlug es sie in die Hotellerie. Der Wunsch zu schreiben geriet beinahe in Vergessenheit, bis sich die Gelegenheit ergab, für ein großes Viersterne Schlosshotel Pressetexte, Hausbroschüren und Prospekte zu erstellen. Das Schreibfieber war wieder erwacht und seither entstehen phantastische Abenteuergeschichten, für die sie bereits mehrere Auszeichnungen und ein Stipendium erhielt.


IN MY DREAMS: WIE ICH MEIN HERZ IM SCHLAF VERLOR