Dienstag, 15. August 2017

[REZENSION] Die Rückkehr der Blutbestie (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Rückkehr der Blutbestie
Autor: Markus Duschek (nach dem Roman von A. F. Morland)
Sprecher: Mark Bremer, Merete Brettschneider, Martin Sabel u.a.
Verlag: Contendo Media
Reihe: Gespenster-Krimi 10
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 60 Minuten, 1 CD


Sprecher:
Mark Bremer, Merete Brettschneider, Martin Sabel, Wolf Frass, Daniel Welbat, Gerrit Klein, Julia Fölster, Bernd Stephan, Robin Brosch, Joachim Tennstedt, Anita Hopt, Kai Henrik Möller, Jürgen Holdorf, Kerstin Draeger, Martin Schule, Robert Missler


DIE RÜCKKEHR DER BLUTBESTIE

Die Zeiten von Angst und Schrecken sind vorbei – dachten die Bewohner von Holsworthy. Denn die Blutbestie wurde besiegt, ihr toter Körper kann im Museum besichtigt werden und soll die Touristen anlocken. Dann jedoch kommt alles anders als O'Mara die Bestie in seine Gewalt bringt und einen Plan ausheckt, Steve Dury erneut zum Leben zu erwecken. Während die Stadt in eine Schockstarre zu verfallen scheint, kämpfen Dave Donovan und Alice Flack einen schier aussichtslosen Kampf, denn wie vernichtet man etwas, das unverwundbar ist?

Sämtliche Bewohner Holsworthys waren erleichtert als die Bestie besiegt wurde, auch wenn das vorangegangene Experiment dadurch natürlich nicht ungeschehen gemacht werden konnte. Nun aber, im Angesicht dessen, dass eine Auferstehung bevorsteht, das Grauen wieder allgegenwärtig und die Angst der ständige Begleiter der Menschen sein wird, gibt es nicht viele Freiwillige, die bereit sind sich der Begegnung zu stellen. Einerseits absolut verständlich, der natürliche Instinkt rät zur Flucht. Andererseits sollte der ein oder andere durchaus gelernt haben, dass Zusammenhalt mehr bewirken kann als nur ein gutes Gefühl.

Der Hörer sollte die Vorgeschichte zumindest grob im Kopf haben, um sämtliche Hinweise nachvollziehen und Verbindungen herstellen zu können. Erneut wird jedoch mehr Wert auf Gruseleffekte als auf eine ausgefeilte oder gar komplexe Story gelegt. Aber ist es nicht genau das, was man bei einem Titel dieser Art sogar erwartet? Den Horror greifbar machen, das ist den Beteiligten durchaus gelungen. Über Vorhersehbarkeit lässt sich immer mal wieder streiten, hier gibt es solche und solche Aspekte, manche sind mehr als offensichtlich, andere überraschen komplett. Im Grunde ein gutes, ausgewogenes Verhältnis.

Wer noch immer nicht genug bekommen hat, wird sich zweifelsohne Fragen, ob dies tatsächlich der letzte Auftritt der Blutbestie gewesen sein wird...?!


MUSS ICH HABEN!

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