Dienstag, 11. April 2017

[REZENSION] Der Prinz der Elfen

Redakteur: Kerstin Caywood

Titel: Der Prinz der Elfen (OT: The Darkest Part of the Forest)
Autor: Holly Black
Übersetzer: Anne Brauner
Verlag: cbt
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahre
Ausführung: Hardcover, 416 Seiten



Autor:
Holly Black lebt mit ihrer Familie und vielen Tieren in New Jersey. Seit sie 2002 den Roman »Elfentochter« veröffentlichte, der von der American Library Association als »Best Book for Young Adults« ausgezeichnet wurde, lebt sie als freischaffende Autorin. Zusammen mit dem Illustrator Tony DiTerlizzi ersann und schrieb sie die Bestseller-Kinderbuchreihe »Die Spiderwick-Geheimnisse«. Holly Black schlägt die internationale Presse und ein riesiges Fanpublikum mit jedem neuen Roman in ihren Bann.


DER PRINZ DER ELFEN

Hazel und ihr Bruder Ben leben in einem kleinen Städtchen namens Fairfold. Und bei diesem Ort handelt es sich nicht um die gewöhnliche Kleinstadt, nein, wer hier wohnt, der weiß vom kleinen Volk, von Wesen die dich versuchen auszutricksen, die dir Streiche spielen oder aber auch, wenn du dich nicht an ihre Regeln hältst, in den Wald verschleppen, versteinern oder töten. Aber das passiert ja nur den Touristen, denn einen Handel einzugehen, das würden die Einheimischen unter normalen Umständen nicht wagen, wissen sie doch um die bitteren Konsequenzen, denn die Anhänger dieses Volkes sind hinterhältig und Weltmeister im tricksen und Worte im Mund herumdrehen. Zu diesem Volk zählt auch der sonderbare Junge im Glassarg. Er ist schon Jahrzehnte im Wald von Fairfold und egal was die Bewohner oder auch Touristen anstellen, er wacht einfach nicht auf und der Sarg ist nicht zu öffnen.
Doch eines Tages wacht Hazel morgens auf mit Dreck an den Füßen und Schnitten in den Händen und der Junge ist verschwunden. Was ist nur passiert? Holt Hazel ein altes Abkommen ein? Was hat Bens nahezu magische Begabung für Musik damit zu tun und warum knutscht Hazel mit jedem Jungen der nicht bei drei auf dem Baum ist? Ist der Junge wirklich ein Prinz wie sie und Ben sich all die Jahre ausgemalt haben? Und warum war er in einem Glassarg eingesperrt?

Zuallererst möchte ich anmerken, dass das Buch ein wunderschönes Cover hat das mich sehr angesprochen hat.
Zum Buch als solches, mir hat das Thema sehr gut gefallen und die Idee von Hazel und Ben die in die Welt des Erlkönigs und des Elfenvolkes abtauchen ist wirklich schön. Allerdings hat mich die Umsetzung nicht vollends überzeugt. Ständig knutscht Hazel aus unerfindlichen Gründen mit dem halben Dorf und ist dabei völlig wahllos. Hierfür hat sich mir der Grund nicht ganz erschlossen. Der Einstieg ansonsten war sehr rasch und unproblematisch und es war auch recht spannend allerdings empfand ich den Schreibstil als etwas holprig und teilweise unausgegoren. Es ist kein Buch das mir in Erinnerung bleiben wird, aber es war nett ein paar Stunden gemütlich damit zu verbringen.
Hazel und Ben wirkten auf mich sehr sympathisch und auch die anderen Figuren waren schön beschrieben, allerdings denke ich, dass diese Geschichte so viel mehr Potential gehabt hätte. Auf mich wirkte es zuweilen als hätte die Autorin nicht die Geduld gehabt all ihre wirklich wundervollen Ideen komplett in die Tat umzusetzen oder in dem Falle auf Papier zu bringen.
Dennoch hatte ich Freude am Lesen, wenn es auch kein außergewöhnliches Buch gewesen ist - obwohl es wie gesagt das Potential gehabt hätte.


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