Dienstag, 7. März 2017

[REZENSION] Die längste Nacht

Redakteur: Sabrina Best

Titel: Die längste Nacht
Autor: Isabel Abedi
Verlag: Arena
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Ausführung: Hardcover, 408 Seiten




Autor:
Dreizehn Jahre arbeitete Isabel Abedi (geb. 1967) als Werbetexterin in Hamburg und träumte davon, irgendwann einmal nur für Kinderbücher kreativ sein zu können. Sie hat ihr Ziel erreicht: Die Kinder verdanken ihr u. a. die spannenden Bücher über „Lola“ und die gruseligen Geschichten „Unter der Geisterbahn“ und „Whisper“. In viele ihrer Erzählungen lässt die Autorin eigene Erlebnisse und Träume einfließen, und nicht zuletzt durch ihre Kinder weiß sie, was bei jungen Lesern ankommt. Auch Isabels Mann Eduardo, ein brasilianischer Musiker, ist in ihre Arbeit eingebunden. Er komponiert die Begleitung zu den Hörbüchern und ist auf Lesereisen „immer die Musik zwischen den Zeilen“.


DIE LÄNGSTE NACHT

Kurzbeschreibung:
Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht...

Meine Meinung:
"Die längste Nacht" ist ein Buch, welches mich von der ersten Seite an in seinen Sog gezogen hat. Eine Geschichte, die so durchgedacht ist, dass man beim Lesen Gänsehaut bekommt und sich fühlt, als ob man alles hautnah miterlebt.
Isabel Abedi schafft es immer wieder, dass man in ihre Bücher eintaucht, eine andere Welt wie real erlebt und voller Spannung und nur widerwillig das Buch beiseite legt, weil der Sohn wach wird, man Kochen muss oder etwas anderes ansteht, was einem vom Weiterlesen abhält.
Vita ist eine interessante und geheimnisumwitterte Person. Ebenso ihre Familie, da verbirgt sich ein großes Geheimnis, aber was? Das erkennt man als Leser nicht sofort, nur, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Mit Luca ergeht es einem genauso. Er war mir auf Anhieb sympathisch, aber auch hier stimmt irgendetwas nicht.
Warum schauen sich in Viagello Vita einige Einheimische so vielsagend an? Es reiht sich Geheimnis an Geheimnis, die Stück für Stück im Laufe der Geschichte aufgelöst werden. Mitten in der Geschichte erfährt der Leser, dass auch Luca nur die Hälfte des Geschehenen weiß. Luca und Vita, die sich zufällig begegnet sind, verbindet eine lange Geschichte, sie waren als Kinder gute Freunde.
Das Buch ist wunderschön geschrieben, die Spannung hält von Anfang bis Ende. Ich kann es jedem empfehlen, der gerne Geschichten aus dem Jugendbereich liest.


MUSS ICH HABEN!


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