Donnerstag, 16. Februar 2017

[REZENSION] In tödlicher Tiefe (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: In tödlicher Tiefe
Autor: Markus Topf / Timo Reuber
Sprecher: Pascal Finkenauer, Jan-David Rönfeldt u.a.
Verlag: Contendo Media
Reihe: Mord in Serie 23
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 69 Minuten, 1 CD



Sprecher:
Pascal Finkenauer, Jan-David Rönfeldt, Katharina von Keller, Wolf Frass, Robert Missler, Uve Teschner, Tobias Lelle, Jürgen Thormann, Martin Sabel


IN TÖDLICHER TIEFE

Es sollte eine entspannte Zeit werden, die Till und Anna bei Jamie in Florida verbringen wollten. Sommer, Sonne, Strand, unbeschwert den Tag auf sich zukommen lassen. Als die Freunde während eines Tauchgangs nicht nur auf Haie, sondern auch auf das Wrack eines U-Boots stoßen, ist es mit der Idylle vorbei. Immer tiefer werden sie hineingezogen in illegale Machenschaften, von Kriminellen, denen jedes Mittel recht ist. Wie weit sind die Freunde bereit zu gehen? Können sie noch heil aus der Angelegenheit heraus kommen?

Allein der Gedanken während eines Tauchgangs auf Haie zu treffen, lässt den Hörer erschauern. Doch wird noch einer drauf gesetzt als ein U-Boot-Wrack inklusive Leichen entdeckt wird. Allerdings befindet sich noch etwas anderes an Bord, wodurch undurchdringliche Gestalten auf den Plan gerufen werden, denen man wahrlich nicht persönlich gegenüber treten will. Stellt sich natürlich sogleich die Frage, ob es überhaupt Hoffnung für die jungen Freunde gibt oder ob ihr Schicksal schon längst besiegelt ist. Einerseits erhofft man sich natürlich Kampfgeist, andererseits käme dies wohl erst recht einem Todesurteil gleich. Wie man es auch dreht und wendet, es handelt sich um eine mehr als vertrackte Situation, ein Schlupfloch käme jetzt genau recht.

Schnell wird klar, dass man es nicht mit einfachen Kleinkriminellen zu tun hat und das Ausmaß der Ereignisse sich weiter erstreckt als zunächst vermutet. So ist ein gewisses Misstrauen allen Figuren gegenüber angebracht, denn jeder scheint etwas zu verbergen. Ob dies nun Einfluss auf die Handlung haben wird oder nicht zeigt sich im weiteren Verlauf. Natürlich versucht auch der Hörer einen Ausweg zu finden, selbst wenn er nicht direkt ins Geschehen eingreifen kann. Man hat einfach das Gefühl etwas tun zu müssen.

Mit Spannung wird in dieser Folge nicht gegeizt. Obwohl sich das Geschehen örtlich gesehen nicht großartig verlagert, werden Protagonisten wie Hörer dazu angetrieben, die Handlung keineswegs stagnieren zu lassen. Bis zum Schluss ist alles möglich, vorhersehbar ist einzig, dass zahlreiche Wendungen zu erwarten sind.

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