Montag, 31. Oktober 2016

[REZENSION] LTB Sonderband - Halloween 2

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Halloween 2
Herausgeber: Disney
Illustrator: Diverse
Übersetzer: -/-
Verlag: Egmont Ehapa
Reihe: LTB Sonderband
Ausführung: Taschenbuch, 256 Seiten



Autor:
-/-


HALLOWEEN 2

Es ist wieder Halloween, die Nacht der Geister und Dämonen, die Nacht voller Angst und Schrecken – und die richtige Nacht für neue Gruselgeschichten aus Entenhausen.

Egal ob Donald, Tick, Trick und Track, Minnie oder Goofy, niemand ist vor Gespensterattacken gefeit, die Frage ist immer nur wie der einzelne damit umgeht. Zehn Geschichten, in diesem Band erstmals veröffentlicht, sorgen für Spannung und den ein oder anderen Gänsehauteffekt.

In „Der Geist der Gantenburg“ versteckt sich das hauseigene Gespenst allerdings schon seit geraumer Zeit. Es muss unbedingt wieder in den alten Gemäuern spuken, damit die Burg nicht als geistlos abgestempelt wird. Wird es den unerschrockenen Pfadfindern gelingen das Gespenst anzulocken?
„Schrecklicher Schluckauf“ ist Minnies Nichte Melodie beschert und Minnies Horrorkur schlägt partout nicht an. Doch glücklicherweise hat sie eine Geschichte parat, die im Umkreis für viel Wirbel gesorgt hat, gleichzeitig aber auch sehr belustigend ist.
Daniel Düsentrieb hat es in „Das gespenstische Genie“ ein bisschen zu weit getrieben und geistert nun selbst durch jede Wand, ohne die Türe zu öffnen. Um seinen Zustand rückgängig zu machen, benötigt er ausgerechnet Hilfe von Dagobert Duck. Ob es in dem Falle nicht besser wäre durchsichtig zu bleiben?
Dass Goofy nicht an Gespenster oder Hexen glaubt, zeigt er in „Ein seltsamer Gast“ ganz deutlich. Während Nachbarn und Freunde vor Angst erstarren, glaubt er noch immer daran, dass es sich um ausgebuffte Scherze handelt, um ihm übel mitzuspielen. Das wird auch dem wahrhaftigsten Magier irgendwann zu dumm...
„Alles nur geträumt?“ beschäftigt sich mit den Schrecken, die unter jedem Bett lauern, vor denen jeder schon einmal Angst gehabt hat. Wer kann schließlich sagen, was tatsächlich nachts geschieht, wenn alles dunkel und niemand mehr wach ist...?
Franz Gans verpasst seinen Bus, eine Übernachtungsmöglichkeit bietet sich ihm aber glücklicherweise schnell. Im „verhexten Haus“, dem schon lange verlassenen Gemäuer, soll es angeblich spuken. Franz jedoch ist viel zu müde, um sich mit solchen Lappalien abzugeben, bis plötzlich merkwürdige Dinge geschehen.
Kein Halloween ohne Parties, das ist auch in Entenhausen nicht anders. Doch bevor Goofy sich ins Getümmel stürzen kann, muss er als Supergoof noch ein paar Verbrecher zur Strecke bringen, die den Rummel an diesem Tag für sich ausnutzen wollten. Als er schlussendlich doch noch einigermaßen pünktlich auf der Party auftaucht, trägt er „(K)ein einmaliges Halloweenkostüm“.
Neben Entenhausen gibt es noch die Welt der Magie, Hexenhausen. Genau dahin ist Primus in „Hex, hex!“ unterwegs, um ebenjenen Ort zu erkunden. Dabei trifft er auf drei magische Damen, die frustriert, fast schon deprimiert sind. Doch Primus weiß sich und ihnen zu helfen, allerdings bedenkt er zu spät welche Auswirkungen sein Handeln haben könnte...
Dagobert Duck hat sich „Die geheimnisvolle Villa“ gegönnt und verpflichtet nun Donald zu diversen Handwerkertätigkeiten, um den Kasten wieder auf Vordermann zu bringen. Doch dann geschehen seltsame Dinge. Ist das Gerede der Leute wahr, spukt es in den Gemäuern wirklich?
In der letzten Geschichte, die aus zwei Teilen besteht, müssen Mack und Muck die „Intrige im Internat“ überstehen. Dabei treffen sie auf Geschehnisse, die mal mehr mal weniger rational zu erklären sind. Doch absolut sicher ist, dass dem Geheimnis auf die Spur gegangen werden muss, um das Rätsel zu lösen.

Die Geschichten könnten unterschiedlicher nicht sein, doch gerade das macht schließlich den Reiz der Entenhausen-Welt aus. Spannung ist garantiert, doch ob es wirklich Grund zum Gruseln gibt muss jeder Leser für sich selbst herausfinden.

Sonntag, 30. Oktober 2016

[RUND UMS BUCH] Neuzugänge KW43


Anette:
Rock War 3: Heiße Phase, Robert Muchamore (RE)

Christiane:
Am Abgrund seiner Seele, Dania Dicken (RE)
Travis Delaney 02. Wem kannst du trauen?, Kevin Brooks (RE)
Morgan & Bailey 06. Auge um Auge, Hörspiel (RE)
Mord in Serie 24. Labyrinth, Hörspiel (RE)
Eisige Engel, Rosemarie Bus (RE)
Das Paket, Sebastian Fitzek (GK)

[COOL-TOUR-KATZE] Buchmesse Frankfurt 2016: Vom Illumat und anderen Mitmachaktionen

Redakteur: Anette Leister


Auf der Messe kann man nicht nur viele Bücher ansehen und Menschen (wieder)treffen, sondern auch aktiv bei vielen Aktionen mitmachen oder sich neben Goodies und Give Aways personalisierte Messemitbringsel besorgen.

Bei einer Aktion von genialokal konnte man mit seinem Foto einen Tolino ebookreader gewinnen. Ich hatte kein Glück und trotzdem Glück: Julia hatte bereits am Mittwoch bei der täglichen Aktion mitgemacht und gewonnen, besitzt aber bereits einen Tolino, jetzt ratet mal, wer sich über den Gewinn freuen darf ;)


Im ARD-Forum gibt es jedes Jahr eine Aktion unter einem bestimmten Motto, bei der man Fotos machen kann oder sogar ein Hörspiel aufnehmen - was wir dieses Jahr wieder nicht geschafft haben, aber uns jedes Jahr aufs Neue vornehmen. Vielleicht schaffen es wir im nächsten Jahr?
Als wir da waren lief gerade die Hörspielaufnahme von Oliver Rohrbeck gemeinsam mit Besuchern der Messe, dort habe ich die liebe Liane entdeckt, die sich wie ich in diesem Jahr den Volunteers angeschlossen hatte.


Immerhin konnten Julia, Ina und ich ein Schneewittchen "aufreißen" und nutzen die Gelegenheit ein paar witzige Fotos in der ARD-Fotobox zu machen.


Beim Ehrengast konnte man mit typischen Accessoires aus Flandern Fotoautomatenbilder erstellen und damit an einem Gewinnspiel teilnehmen (diese schreckliche Fotostrecke dürft ihr nur in winzigklein erahnen *g*).


Am Gemeinschaftsstand von Thüringen konnte man sich eine kleine Ausgabe des Goethe von Playmobil "erarbeiten", gesucht waren drei typische Dinge für dieses Bundesland, im Austausch dafür erhielt man die Figur. Meine Tochter fielen dazu spontan Thüringer Bratwürste und Yvonne Catterfeld ein, ich habe noch Ampelmännchen beigesteuert, von denen in Erfurt ganz besonders ausgefallene Exemplare zu finden sind.


Nach seinen Anfängen in Halle 3.0 und 5.1 ist unser liebster Stand der Messe seit einigen Jahren am thüringischen Gemeinschaftsstand zu finden: der Illumat. In diesem Jahr habe ich mitgedacht und mir einen Illumat samt Sams für zuhause gewünscht, jetzt kann ich mir das ganze Jahr über Wünsche erfüllen lassen und muss nicht mehr bis zur nächsten Buchmesse warten ;)





Neben dem Illumat gab es noch eine weitere Malaktion, das "franzeln". Ich habe es nicht dorthin geschafft, aber Ina hat an meine Tochter und mich gedacht.



Auch der Beltz & Gelberg Verlag bot nun schon zum zweiten Mal in Folge eine Fotoaktion am Stand an, bei der ich mit diversen Begleitungen Fotos habe machen lassen, unter anderem mit meinem persönlichen "Running Gag" Marian. Aber auch mit Julia und meiner Tochter habe ich mich in die Warrior Cats Kulisse begeben.




Quelle Hessenschau:
Im Ehrengastpavillon entsteht unter der Leitung von Joost Swarte und Randall Casaer täglich eine Ausgabe einer Comic-Zeitschrift, die speziell für die Buchmesse publiziert wird. Ihr Name: Parade. Sie wird eine Auflage von 500 Stück haben und Bart Moeyaert, künstlerischer Leiter des Ehrengastauftritts, hat nur einen Rat: "Wenn Sie die Gelegenheit haben, dann sichern Sie sich eines dieser seltenen Sammlerstücke."
Diesen Punkt haben wir direkt am Mittwoch während der Happy Hour im Pavillon erledigt ;)


Diese Aktionen sind wirklich nur ein klitzekleiner Überblick darüber, welche den Besuchern auf der Messe angeboten werden. Ich habe leider nicht geschafft an noch weiteren teilzunehmen, obwohl es noch sooo viele interessante gegeben hätte.
Wer aufmerksam durch die Hallen geht, wird diese und ähnliche Aktionen aber an vielen Plätzen finden, oftmals sogar mit einer Teilnahme an einem Gewinnspiel oder besonderen Goodies als Geschenk verbunden.

Samstag, 29. Oktober 2016

[COOL-TOUR-KATZE] Buchmesse Frankfurt 2016: Bloggertreffen mit Kult-Comic-Künstler NIX, The Kinky & Cosy Experience

Redakteur: Anette Leister


Der Donnerstag stand ganz im Zeichen eines ungewöhnlichen Erfahrung: die Agentur, die Flandern auf der Buchmesse betreute und dank deren ich bereits in den Genuss des Biertastings auf dem Museumsuferfest kam, lud ein zum Bloggertreffen mit dem Kult-Comic-Künstler NIX, dem Erfinder von "Kinky und Cosy", deren Humor vergleichbar ist mit den Simpsons oder Beavis und Budhead, um wenigstens eine ungefähre Vorstellung der beiden zu vermitteln.

Nix ist ein cooler Typ, ganz abgesehen von seinen beiden unerzogenen Mädchen, in deren Hände er uns nach einer kurzen Unterweisung übergab.






Sollten wir nach der Einweisung wirklich wagen den Container zu betreten? Laut Nix kommen immerhin 80% aller Besucher unbeschadet aus der Experience raus, wer nicht wagt, der nicht gewinnt...


Das war dann auch eine der wichtigsten Lektionen, die wir aus der Experience mitnehmen konnten: wagt etwas, verschwendet eure Zeit und Chancen nicht mit warten, und vor allem: lasst nie das letzte Stück Torte stehen, so verpasst man 365 komplette Torten in seinem ganzen Leben!


In zwei Brainwashern wurden unsere Gehirne geleert, damit sie von Kinky und Cosy neu konfiguriert werden konnten.


In einer zweiten von insgesamt vier Zonen wurde das Gehirn neu konfiguriert über einen Multiple-Choice-Test.


Wie viele Dreiecke seht ihr auf diesem Bild?


In Zone 3 durften wir uns bei einem Computerspiel entspannen...



... bevor wir in der letzten Zone erfahren durften, wie das neue Leben als Kinky oder Cosy abläuft.



Als wäre es nicht schon der absolute Wahnsinn gewesen, überhaupt an diesem Bloggerevent teilnehmen zu dürfen, erhielten wir im Anschluss noch ein Sahnehäubchen von den Veranstaltern in die Hand gedrückt:
Wir bekamen eine Goodiebag geschenkt mit dem deutschen Kinky & Cosy Comic, der im avant Verlag erschienen ist, diesen habe ich mir direkt von Nix signieren lassen. Von den anderen Goodies wie Frietjes, Kirschbier und Pralinen ist leider nur der neue Hüftspeck geblieben ;)


Solltet ihr in irgendeiner Weise mit Kinky und Cosy in Kontakt kommen, sei es als Comic, als Fernsehclip, vielleicht in einer Ausstellung... seht euch die beiden an, ich kann sie absolut weiterempfehlen! Für alles andere wie belgische Frietjes, Kirschbier und Pralinen gilt das gleiche wie für Torten: lasst das letzte Stück nicht für andere liegen ;)


Freitag, 28. Oktober 2016

[COOL-TOUR-KATZE] Buchmesse Frankfurt 2016: Guest of Honour oder Wie ich beinahe meinen Verstand verlor...

Redakteur: Anette Leister


Da so eine Woche auf der Buchmesse mit Terminen gefüllt werden will, am besten halbstündlich, damit Langeweile nicht den Hauch einer Chance hat, habe ich mich in diesem Jahr als Volunteer für den Guest of Honour Flandern und die Niederlande gemeldet. So bin ich bereits am Montag der Buchmessewoche in den Trubel gestartet, denn an diesem Tag wurden die anderen Volunteers und ich gebrieft und durften den Ehrengastpavillon vor allen anderen Besuchern kennenlernen.
Der erste Eindruck vom Pavillon war eine Mischung zwischen spartanisch und heillosem Durcheinander, tatsächlich wird im Pavillon noch bis kurz vor der Eröffnungsfeier gearbeitet, in den Hallen sogar die Nacht auf den Mittwoch durch, bevor die Tore dann um neun Uhr für die Fachbesucher öffnen.

Flandern und die Niederlande haben sehr viele Installationen geschaffen, die auf ein Miteinander mit den Besuchern bauten. Obwohl ich die ganze Woche vor Ort war, habe ich längst nicht alles geschafft selbst auszuprobieren:
Es gab VR-Installationen, die Kinky and Cosy Experience, eine Präsentation eines Chocolatiers, der den Besuchern zeigte, wie die leckeren belgischen Pralinen hergestellt werden, man konnte seine Gehirnströme beim Lesen messen oder sich Gedichte in das Ohr flüstern lassen, während man sich im Ehrengastpavillon auf einem Stuhl ausruhte, verrückte Fotos in einem Bully machen und vieles mehr...

Meinen Volunteerdienst verrichtete ich zweimal im Pavillon. Einmal während des Eröffnungsabends hinter den Kulissen, als Belohnung genossen wir im Anschluss noch die leckeren Begrüßungshäppchen sowie das belgische Bier. Meinen anderen Dienst dort hatte ich im "Theater" bei dem es täglich Podiumsdiskussionen der flämischen und niederländischen Autoren gab mit anschließender Signierstunde. Meinen dritten Dienst verrichtete ich in Halle 4.1 an einer der VR-Installationen, bei der man der "Fernweh-Oper" beiwohnen konnte. Zum Glück habe ich die Installation dort selbst ausprobiert, bevor es zu technischen Problemen kam, denn leider habe ich es den Rest der Woche nicht mehr geschafft, sie mir ein zweites Mal anzusehen.

Nun zu allem, was ich als Besucher der Ehrengastpräsentation erlebt habe:

Mittwoch: Volunteer bei der Fernweh-Oper, Schokoladenverkostung, Foto-Bully, Happy Hour, Comic


In Halle 4.1 war am Mittwoch noch sehr wenig los, was sich aber als Glück herausstellte, denn die Technik der VR-Installation wollte nicht so wie sie sollte :( Zum Glück konnte ich aber noch hineinhören und -sehen, als sie noch funktionierte.
Auf der Agora gab es viele Ausstellungen des Ehrengastes, die zum Mitmachen einluden, es blieb nicht bei der einen Schokoladenverkostung...



Hinter dem Schokoladenzelt stand der Foto-Bully, in dem man mit verrückten Accessoires lustige Bilder wie aus einem Fotoautomaten machen konnte (und nein: diese Bilder taugen nicht, um sie der Öffentlichkeit zu präsentieren *ggg*)


Am Nachmittag gingen wir uns den Pavillon ansehen, passend zur "Happy Hour", denn ich hatte Ina und Julia von den köstlichen Häppchen und dem leckeren belgischen Bier vorgeschwärmt. Nach einem anstrengenden Messetag setzen sich die Kalorien von Frikandeln, Bitterballen, Frietjes und Bier auch kaum fest an den Hüften ;)
Im Pavillon konnte man Illustratoren bei der Arbeit über die Schulter sehen und sich einen kleinen Comic zum Mitnehmen binden lassen.

Donnerstag: Volunteer im Theater, Bloggertreffen "Kinky and Cosy"

Erst am Donnerstag sind mir die Ständer mit "königlicher" Pfefferminze aufgefallen.

 

Fotos sollte ich während meinem Dienst nicht machen. Für mich waren während meiner Schicht im "Theater" aber auch keine Vorträge dabei, die ich zwingend hätte dokumentieren oder anderweitig festhalten müssen. Die Podiumsdiskussion von Cees Nooteboom war sehr gut besucht, die restlichen Autoren kannte ich vor diesem Tag namentlich gar nicht. Sehr gerne hätte ich in den Folgetagen einige Vorträge besucht, hatte aber immer Überschneidungen mit fixen Terminen.

Da ich die Agentur, die Flandern auf der Messe präsentierte, bereits über die Bierverkostung auf dem Museumsuferfest kennengelernt habe, kam ich zu der Ehre für das Bloggerevent bei "Kinky and Cosy" eingeladen zu werden, die beiden, beziehungsweise ihr Macher Nix, waren mit einem rosa Container auf der Agora vertreten, dort verlor ich dann meinen Verstand ;) bekam im Gegensatz dazu aber das wahrscheinlich beste Messegoodie zum Geschenk: neben dem Comic aus dem avant Verlag (auf dem Foto könnt ihr sehen, wie Nix ihn mir im Anschluss an das Treffen signiert), gab es einen 4er-Pack Kirschbier und Pralinen und belgische Frietjes (von denen nicht mal mehr ein Foto existiert, sorry!!!).


Ich hoffe sehr, die kurzen Clips von "Kinky and Cosy" werden irgendwann für das deutsche Fernsehen übersetzt, in Nix' Heimatland laufen sie mit großem Erfolg, wir in Deutschland dürfen nun immerhin seinen Comicband in den Händen halten, ihn durchblättern und lesen und dabei schräg lachen :D Das Vorhaben von Kinky and Cosy ist es, dass wir unsere Manieren über Bord werfen, unter anderem mit dem Ziel, dass wir keinen Spaß mehr im Leben verpassen. Ich bin mit der Lebensweisheit aus dem Container gekommen, dass ich nie wieder das letzte Stück Torte stehen lasse, denn so verpasst man 365 komplette Torten in seinem ganzen Leben!

Wo ist der Freitag? - Kind an Bord... Tag der tausend Interviews... - da musste ich leider passen mit weiteren Besuchen der Ehrengastpräsentationen

Samstag: Gedichteflüstern, Schokoladenpräsentation, Collateralroom

Am Samstag habe ich mir von Liane, die ich über den Volunteerdienst kennengelernt habe, zwei Gedichte vorflüstern lassen.


Nachdem ich die leckere belgische Schokolade bereits an den Vortagen verkosten durfte, habe ich mir am Samstag endlich auch die dazugehörige Präsentation von Ruben angesehen, Chocolatier des Schokoladenmuseums in Brügge.


 

Neben Rubens Präsentation gab es auch ein zentnerschweres Schokoladenbuch in verschiedenen Farben zu bewundern.



Kurz vor Messeschluss habe ich dann auch noch geschafft gemeinsam mit Julia den Collateralroom in Augenschein zu nehmen. Am eigenen Laib haben wir ihn nur kurz getestet, uns wurde total schwindelig - eigentlich schon vom Zusehen ;)

Sonntag: Rundumblick im Ehrengastpavillon, Kinky and Cosy

Chrischi schafft es wegen der Entfernung zwischen Wuppertal und Frankfurt meistens nur Sonntags auf die Messe. Die anderen Mädels hingegen lassen den Sonntag meistens aus, weil sie bis dahin am Rande der totalen Erschöpfung stehen, nachdem ich sie von Termin zu Termin gejagt habe. Chrischi habe ich noch kurz den Ehrengastpavillon vorgestellt, auch wenn die Zeit nicht reichte die Dinge dort selbst auszuprobieren.
Nachdem das Kinky and Cosy Experience eines meiner Messehighlights war, habe ich als persönlichen Messeabschluss meine Gehirnwäsche dort aufgefrischt. Chrischi war zu diesem Zeitpunkt leider bereits auf dem Nachhauseweg :(

Ein Resumee...

Zum Abschluss wunderbare Worte, die nicht von mir, sondern einer anderen Bloggerin und Besucherin der Messe stammen, ich darf sie mit ihrem Einverständnis zitieren und auf ihrem Blog findet ihr einen Bericht ihres Messebesuches und das Special zum Ehrengastpavillon.
Vielen Dank Brigitta für deine Worte, ich hätte es nicht schöner ausdrücken können und freue mich, dass ich mit ihnen meinen Beitrag zum diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse abschließen darf.

Brigitta Hiller / Wunderbare Geschichten:
Für mich war der Pavillon des Ehrengastlandes, diesmal Flandern & Niederlande, der gelungenste und schönste Pavillon seit Jahren. Wenn nicht der Schönste überhaupt.
Ich fand die Darstellung von Flandern und Niederlande einfach nur total getroffen und passend. Trotzdem der Raum begrenzt war und auch nicht lichtdurchflutet, kam die Weite des Horizonts der Region unheimlich gut zum Ausdruck.
Mit wenigen Mitteln solche Darstellung zu schaffen ist schon eine Kunst.
Der Boden "verklinkert", Schaukästen in den Boden eingelassen um die Weite des Blickes nicht zu stören und um die Illusion von Strand, Meer und unendlichem Horizont aufrecht zu erhalten, und die Hotspots für Besucher außerhalb der Mitte angeordnet, ließen den Eindruck von Platz und Freiheit entstehen.
Manchmal hatte man das Gefühl, es hätten sich nicht viele Besucher in den Pavillon verirrt, aber dieses Gefühl täuschte, denn durch die optische Weite verlor man auch den Überblick über die Menge der Besucher.
Obwohl es auf dem ersten Blick nicht so aussieht, konnte man trotzdem unheimlich viel in diesem Pavillon erleben.
Poesieflüsterer flüsterten Gedichte auf den Poesieliegen (hach, war das schön ), Gehirnströme beim Lesen messen, Virtual Reality, das entstehen einer Graphic Novel miterleben, natürlich leckere Köstlichkeiten entdecken und genießen und vieles mehr.
Hier wurde die Balance zwischen Ruhe und Aktivität so genial getroffen, dass es einfach nur unglaublich beeindruckend war.

Einige Fotos für den Blogbericht hat die liebe Ina beigesteuert. In den gesonderten Berichten zu größeren Events und Interviews werdet ihr euch auf noch mehr Fotos der Messe freuen können :)