Mittwoch, 31. August 2016

[REZENSION] Das Mädchen und der Soldat


Redakteur: Anette Leister

Titel: Das Mädchen und der Soldat (OT: Het meisje en de soldaat)
Autor: Aline Sax
Illustrator: Ann de Bode
Übersetzer: Mirjam Pressler
Verlag: Jacoby & Stuart
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahre  
Ausführung: Hardcover, 88 Seiten


Autor:
Aline Sax, geb. 1984, ist eine bekannte flämische Historikerin. Ihr erstes Buch schrieb sie bereits mit 15 Jahren, es handelte vom Zweiten Weltkrieg. Sie schreibt historische Kinder- und Jugendromane und ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet.

Illustrator:
Ann de Bode, geb. 1956, ist eine berühmte flämische Illustratorin, die bereits mehr als 200 Bücher illustriert hat. Für dieses Buch hat sie sich einen ganz neuen Stil anverwandelt.


DAS MÄDCHEN UND DER SOLDAT

Ein von der Größe her unscheinbares Büchlein liegt dem Leser in der Hand, der sich für diese Geschichte entschieden hat. Unter dem Zusatz, dass das Buch von Ann de Bobe illustriert ist, hatte ich mir ein großformatiges Werk vorgestellt, ähnlich einem Bilderbuch. Tatsächlich hat das Werk nur eine Größe von etwa DINA6 und ist damit kleinformatiger als die meisten Romane.

Vorsatzseiten und Bilder sind in Camouflagefarben gehalten. Selbst, wenn das Werk durchaus hoffungsvolle oder schöne Szenen enthält, so lassen uns die Farben - oder vielmehr das Abhandensein der Farben - doch nie vergessen, dass wir uns mit "Das Mädchen und der Soldat" im Krieg befinden. Die Bilder weisen einen leichten Fotorealismus auf, so dass sie einem beim Lesen noch näher gehen. Die verwendeten Farben lassen zum einen Assoziationen zum Krieg aufsteigen, zum anderen verstärken sie die Bindung an das blinde Mädchen, welches ebenfalls nur einen einseitigen Eindruck seiner Umgebung gewinnen kann: durch Ertasten oder ihren Geruchssinn.

Der Inhalt der kurzen, aber gehaltvollen Geschichte ist schnell zusammengefasst: Ein blindes Mädchen lernt einen dunkelhäutigen Soldaten kennen. Da ihr die Sehkraft fehlt, versucht sie bis ins Innere des Soldaten vorzudringen und lernt dort einen Mann kennen, mit dem sie schon bald eine tiefe Freundschaft verbindet. Ihrer Freundschaft verleiht sie Substanz mit einem selbstgebackenen Brot. Sie will ihm damit ein Stück seiner verlorenen Heimat zurückzugeben und ihrer Freundschaft Ausdruck verleihen. Im Gegensatz zu den anderen Menschen in ihrem Land, die in dem Soldaten nur einen Feind sehen und jemanden, der allein schon wegen seiner Hautfarbe anders ist als sie, erkennt das Mädchen in ihrem Gegenüber einfach den Menschen. Einen, der auf Grund des Krieges seine Heimat verlassen musste und sehr schwer darunter leidet. Nur leider sitzt der Soldat am nächsten Tag nicht mehr auf der Bank, wo die beiden sich tagtäglich getroffen haben. Das Mädchen muss dem Soldat jedoch unbedingt das Brot bringen, als letzten Hoffnungsschimmer in einem fremden Land, denn sie hat bemerkt, dass dem Soldaten jeglicher Halt fehlt, um den Krieg weiterhin durchzustehen. Das Mädchen lässt nichts unversucht, um den unbekannten Soldaten wiederzufinden und erfährt dabei Hilfe von unerwarteter Seite.

Der Beginn des kleines Büchleins liest sich etwas störrisch, da ein allwissender Erzähler die Szenen abwechselnd aus der Sicht des blinden Mädchens und aus der Sicht des Soldaten erzählt. Tatsächlich dachte ich nach dem ersten Kapitel spontan an einen Fehldruck. Nachdem sich die Wege der beiden jedoch trennen, verliert sich dieser Eindruck gänzlich.

Das Brot ist ein Symbol für Heimat, Familie und Freundschaft, für Zusammenhalt und Stärke, für einen Notnagel, an dem man sich in der Fremde festhalten kann und der einen zurück ins Leben holt. Weit weg von seiner Familie hätte der Soldat den Mut weiterzuleben verloren, wäre er nicht zur rechten Zeit dem Mädchen und ihrem Brot begegnet.
"Das Mädchen und der Soldat" ist eine kurze, aber sehr intensive Erzählung über den Wert von Familie und Freundschaft und darüber, was einen Menschen tatsächlich ausmacht, wenn man sich nicht von Äußerlichkeiten ablenken lässt, sondern nur tief in sein Innerstes schaut.

Dienstag, 30. August 2016

[REZENSION] Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte
Autor: Alexa Hennig von Lange
Übersetzer: -/-
Verlag: Thienemann
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 240 Seiten



Autor:
Alexa Hennig von Lange wurde 1973 geboren und begann bereits mit acht Jahren zu schreiben. 1997 erschien ihr Debütroman Relax, mit dem sie über Nacht zu einer der erfolgreichsten Autorinnen und zur Stimme ihrer Generation wurde. 2002 bekam sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Es folgten zahlreiche Romane für Erwachsene wie für Jugendliche und Kinder, außerdem Erzählungen und Theaterstücke. Alexa Hennig von Lange lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Berlin.


WIE EINE NUSS MEIN LEBEN AUF DEN KOPF STELLTE

Lisa ist ein mehr als wohlbehütetes Mädchen, ihre Eltern haben ständig Angst, dass ihr etwas zustoßen könne. Kein Wunder also, dass Lisa fasziniert ist von der Aussicht, bald ein Waisenhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zu haben. Nicht nur neue Freundschaften erhofft sie sich, sondern auch ein Leben in Freiheit, ohne Eltern. Als der Wunsch jedoch zur Wirklichkeit wird, wird es Lisa plötzlich doch ziemlich mulmig. Während sie noch nach einem Weg sucht schnellstmöglich nach Hause zu gelangen, sieht sie sich nichtsahnend ihrem Spiegelbild gegenüber...

Als ich meinen Befreiungsschlag in Sachen Mädchenzimmer erledigt habe, weiß ich nicht, was ich als Nächstes machen soll. Ich bin nicht mehr wütend, dafür habe ich Hunger. Aber ich will mein Zimmer nicht verlassen, weil ich dann Mama und Papa in die Augen sehen muss. Außerdem will ich kein Gespräch darüber führen, dass ich jetzt in der Pubertät stecke. So ein Gespräch will kein Mensch führen. Schon gar nicht mit beiden Elternteilen. (S. 45)

Jedes Kind wird, mal mehr mal weniger häufig, denken, seine Eltern seien zu streng und ungerecht. Sieht man dann aber wie Lisas Eltern sich verhalten, ist alles gar nicht mehr so schlimm. Doch was veranlasst sie dazu sich in einem solchen Maße zu sorgen? Es werden zwar ein paar Erklärungen abgegeben, so recht überzeugt davon ist man allerdings nicht, es wirkt alles ein bisschen konstruiert. Absolut verständlich, dass Lisa versucht aus diesem Kokon auszubrechen. Man mag es kindisch nennen, da aber ihre Eltern keine Veranlassung sehen ihr die volle Wahrheit zu sagen, sieht sie keinen anderen Ausweg. Überhaupt sollte und muss jeder im Leben seine eigenen Erfahrungen machen, und das in jedem Alter. Dann ist doch der Lerneffekt am Größten, und ihre Aktion bringt Lisa ganz gehörig zum Nach-, teilweise sogar zum Umdenken.

Eine einzige Begegnung im Waisenhaus lässt nicht nur Lisa nicht mehr los. Auch den Leser macht dieses besondere Aufeinandertreffen stutzig und gleichzeitig neugierig. Kündigt sich doch somit eine Richtungsänderung an, begleitet von Stimmungswechseln und Geheimnissen, die viel zu lange gehütet wurden. Zwar hat man recht schnell eine Ahnung davon wie der wahre Hintergrund aussehen könnte, zahlreiche Details allerdings bleiben zunächst im Dunkeln. Ebenso wie der tatsächliche Verlauf des weiteren Geschehens, dieser ist nämlich, ganz wie seine jungen Protagonisten, nahezu unberechenbar.

Stimmungsmäßig ist die Geschichte nicht so fröhlich wie man es bei einem Kinderbuch vermuten würde. Ein ernsthafter Ton wird angeschlagen, der zwar auch Freude zulässt, in erster Linie dann aber doch bedrückend wirkt. Nichtsdestotrotz gehören auch solche Phasen zum realen Leben und wenn man es schafft, den Panzer der Angst zu durchbrechen, wartet bestimmt schon die Sonnenseite auf ihren Auftritt. Entsprechend wichtig ist es, dass auch die Zielgruppe mit Thematiken konfrontiert wird, die möglicherweise nicht immer angenehm sind, wie es hier in ansprechender Weise dargestellt ist.


Weitere erhältliche Ausgaben:

   EBOOK  

HÖRBUCH

Montag, 29. August 2016

[COOL-TOUR-KATZE] Museumsuferfest Frankfurt mit Präsentation Ehrengast der Frankfurter Buchmesse


Redakteur: Anette Leister


Einen Besuch des Museumsuferfestes hatte ich in erster Linie anvisiert, um mir den Auftritt des Ehrengast Flandern der Frankfurter Buchmesse anzusehen, beziehungsweise zu verkosten, da ich das Glück hatte auf der Gästeliste für das exklusive Biertasting mit dem Biersommelier Nicolas Soenen von Duvel Moorgat zu stehen, für das man ansonsten nur mit etwas Glück Karten gewinnen konnte, bei einem Gewinnspiel, welches Flandern vor dem Museum für Angewandte Kunst anbot, wo man Flandern außerdem noch kulinarisch kennenlernen konnte mit original Belgischen Frietjes.


Aber auch die Sonderausstellungen des Archäologischen Museums und des Deutschen Filmmuseums hatten unser Interesse geweckt: das Archäologische Museum mit der Lego Zeitreise Ausstellung und das Deutsche Filmmuseum mit der Kunst von Aardman. Das Museumsuferfest mit dem Festivalbutton zu 7 Euro für das komplette Wochenende bietet sich ja geradezu an die Gelegenheit zu nutzen einen ausgedehnten Museumstag einzulegen. Neben dem Archäologischen Museum und dem Deutschen Filmmuseum verbrachten wir die längste Zeit im Museum Angewandte Kunst, wir statteten aber auch vier weiteren Museen zumindest kurze Besuche ab: dem Kinder Museum, dem Historischen Museum, dem Deutschen Architekturmuseum und dem Museum für Kommunikation. Die Lego Zeitreise Ausstellung war gut, aber viel weniger, als ich mir vorgestellt hätte, die Kunst von Aardman ist sehr empfehlenswert für alle Fans von Wallace und Gromit und Co., am meisten begeistert hat mich jedoch die Ausstellung "The Happy Show" von Stefan Sagmeister.

Nach dem Besuch der Museen erwartete mich dann noch wie eingangs erwähnt die Bierverkostung. Zum Glück hatte ich mich für 18 Uhr auf die Gästeliste setzen lassen und nicht für 12 Uhr, bei der Hitze hätte sich das Bier sonst ziemlich schnell bemerkbar gemacht. In den Museen war es zwar angenehm von den Temperaturen, aber am Mainufer wurde man bei der Hitze ordentlich gegrillt, so dass sowohl meine Tochter als auch ich gegen nachmittag Kopfschmerzen entwickelten.
Aber zurück zum Biertasting - unser letzter Programmpunkt für diesen Tag. Angeboten wurden vier Biere der Brauerei Duvel Moortgat begleitet von vier Käsesorten ais dem Hause "Van Tricht".
* Vedett IPA mit Kaasterkaas (Rohmilchkäse)
* Duvel mit Comté fort St. Antoine
* Maredsous Brune mit St. Maure de Durbuy (Ziegenkäse)
* Liefmans Kriek Brut mit Bio bleu Belge (Schimmelkäse)
Auch wenn mir von den Käsen der Ziegenkäse am besten geschmeckt hat, so fand ich insgesamt die Kombination Liefmans Kriek Brut, ein Kirschbier, mit dem Schimmelkäse noch etwas besser, da das Kirschbier umheimlich lecker geschmeckt hat! Außer dem Duvel kannte ich keines der Biere im Vorfeld. Die beiden dunklen Biere fand ich am leckersten, auch wenn die beiden hellen ebenfalls sehr gut waren.


Biersommelier Nicolas Soenen begleitete die Bier- und Käseauswahl mit passenden Erklärungen bezüglich der Brauvorgänge, wie man die Biere am besten einschenkt, warum welche Biersorten mit welchen Käsen gereicht werden und machte das Tasting trotz der beinahe unerträglichen Temperatur in der Villa Metzler zu einer sehr kurzweiligen Veranstaltung, so dass die mit einer guten Dreiviertelstunde als angesetzte Zeit wie im Fluge verging.

 Nicolas Soenen, Biersommelier

Auf der Buchmesse werden zu der täglichen Happy Hour des Ehrengastes sicherlich auch Biere gereicht, ich kann nur jedem empfehlen die Gelegenheit wahr zu nehmen dort die Spezialitäten aus Flandern zu verkosten!

Sonntag, 28. August 2016

[RUND UMS BUCH] Neuzugänge KW34


Anette:
Cleo und der total (un)coole Gartenclub, Stephanie Polák (RE)
Jüdische Küche, Anaabelle Schachmes (RE)
Little Miss Florida, Kate DiCamillo (RE)
Moving Target, Die Spur der Gejagten, Christina Diaz Gonzalez (RE)

Christiane:
Dancing Girls 02. Ida springt über ihren Schatten, Heike Abidi (RE)
Am Ende aller Zeiten, Adrian J. Walker (GK)
Die Landkarte der Zeit, Félix J. Palmer (GS)
Die Insel, der Wein und der Tod, Paul Grote (RE)

[COOL-TOUR-KATZE] Urlaub in den Niederlanden: Amsterdam und Domburg


Redakteur: Sabrina Best


Ein kleiner Reisebricht eines verlängerten Wochenendes in Amsterdam 2013

Angekommen und überlegt:
Besichtigen wir Amsterdam auf dem Wasser, zu Fuß, auf dem Rad oder mit dem Bus?
Wir sind auf dem Boot gelandet und haben das Rumschippern genossen.
Mit Kopfhörern wurden wir auf Deutsch informiert, wie eigentlich bei jeder Attraktion.


Auch das Nemo, Anne Frank Haus, und weitere Museen und Co. haben wir uns angesehen.


Für vieles muss man etwas Wartezeit einplanen und zeitig vor Ort sein. Aber alles war auf jeden Fall sehenswert.
Es gibt viele kleine Lädchen, Käsereien oder tradionelles Schuhwerk. Einiges haben wir nur durch Zufall entdeckt. Durch kleine Gässchen und Nischen durchzulaufen lohnt da auf jeden Fall.
Ein Highlight für mich am Bahnhof z. B. war die berühmte Frikandel. Die gab es aber nicht über die Theke. Man konnte man sie sich heiß, genauso wie Burger und Co., an einem Automat ziehen. Egal ob Tourist oder Einheimischer, jeder hat den Automat genutzt, auch wir waren begeistert.

Amsterdam war für uns ein schöner Kurzurlaub, den wir gern bald wiederholen würden :)


Ein kleiner Reisebericht aus Domburg 2016

Mit unserem 1,5 jährigen Sohn wollten wir nicht so lange mit dem Auto unterwegs sein.
Schnell sind wir in Holland fündig geworden, eine kleine Ferienwohnung, nah an der Nordsee inkl. Fahrrädern. Die wurden auch jeden Morgen genutzt, um frische Brötchen beim Bäcker zu holen.
Zum Meer hatten wir 10 Gehminuten. Dort haben wir eine Strandkabine gemietet. Das kann man nur empfehlen. Dort drin sind zwei Liegestühle, ein Windfang und eine kleine Bank. Abgeschlossen konnten wir dort unsere ganzen Strandutensilien lagern und mussten sie nicht jeden Tag von der Ferienwohnung zum Strand und zurück schleppen.


Der kleine Mann war ganz fasziniert. Wasser, Sand in rauen Mengen, Möwen jagen (aber Achtung, die sind nicht ohne, dein Essen klauen sie dir im Flug und bist du ihnen zu aufdringlich, kommen sie im Sturzflug. Gegessen wurde also nur in der Kabine ;) und gaaanz viele Muscheln. Wir waren also täglich am Wasser.


Auch kleine Ausflüge zu einer Mühle oder in kleinere Städtchen waren dabei, aber das Hauptaugenmerk lag doch auf dem Wasser und ich kann nur jedem empfehlen, auch die niederländische Seite der Nordsee zu besuchen.
Das Essen war lecker, aber auch sehr fettig. Die Lebensmittel sind dort um einiges teurer gewesen als hier bei uns, aber ein kleiner Markt dort hat einmal wöchentlich Obst, Gemüse und Co. günstig angeboten.

Unser Fazit:
Die ca. 4 Stunden Fahrt haben sich gelohnt und es wird sicher nicht unser letzter Urlaub dort gewesen sein :)

[REZENSION] Hollands Küste mit Kindern


Redakteur: Sabrina Best

Titel: Hollands Küste mit Kindern
Autor: Monika Diepstraten
Verlag: Pmv Peter Meyer Verlag
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahre
Ausführung: Taschenbuch, 256 Seiten



Autor:
Monika Diepstraten kennt die holländische Küste von Kindesbeinen an. Als Mitarbeiterin der Niederländischen Tourismuszentrale weiß sie, was Urlauber mit Kindern bewegt. In diesem Reiseführer hat sie nun viele bekannte und weniger bekannte 'Schätze', ansprechend und praxistauglich zusammengefasst. Getestet wurde bereits alles von Lennard (8 J.) und Emma (5 J.).


HOLLANDS KÜSTE MIT KINDERN

Kurzbeschreibung:
An Hollands Küste wird es nie langweilig! Hier gibt es nicht nur den größten Sandkasten für Burgenbauer, sondern auch echte Festungen für kleine und große Eroberer. Vom Käsemarkt in Gouda über Segeltouren auf der Nordsee und Tierparks mit Erlebnis-Charakter bis zur Space Expo werden Ausflüge und Ferienadressen vorgestellt. Ein Besuch in unserem familienfreundlichen Nachbarland ist immer ein Erlebnis. Mit dem Buch im Gepäck entdecken kleine und große Pedalritter das vielseitige Land zwischen Dünen und Deich auf endlosen Fahrradwegen. Unternehmungslustige Abenteurer finden darin viele Freizeitmöglichkeiten für jedes Wetter. Die Palette reicht vom einzigartigen Sturmflutwehr mit tollem Wasserspielplatz über Segel- und Windsurfkurse bis zum spannenden Besuch auf einem Käsebauernhof. Zahlreiche Museen werden ebenfalls beschrieben. Und die sind alles andere als trocken und langweilig. Mit 280 km Nordseestrand gibt es dann noch den größten Sandkasten, den man sich wünschen kann. Hinzu kommen Tipps zu erprobten Unterkünften und Restaurants. Wissenswertes wie Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Internetadressen, Karten oder auch die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln lassen einen nie im Stich. Also: Buch und Badehose einpacken und auf nach Holland!

Meine Meinung:
Begeistert!!!

Der erste Urlaub mit unserem Sohn am Meer stand an und da ich bereits wusste, dass im pmv Verlag tolle Reiseführer für Kinder veröffentlicht werden, musste ich direkt schauen, ob es nicht zufällig auch einen für Holland gibt und ich wurde nicht enttäuscht.

Laut Rückentext erwartet mich:
1 Daumenkino
18 Schaubetriebe
24 Rad und Wandertouren
27 Tierparks und Aquarien
33x Baden und Boot fahren
47 Kletter- & Spielparks
70 Ferienadressen
80 Einkehrtipps
378 Internet-Adressen
845 genaue Preise

Das Daumenkino ist ein tolles Detail, das man in allen Reiseführern für Kinder aus dem Verlag findet und immer wieder ein kleines Highlight für uns.
Auch ist der Reiseführer wieder nach Regionen und Attraktionen sortiert. Dieses macht ein schnelles und einfaches Finden von gewünschten Zielen möglich.

Wie auch bei den anderen Reiseführern, die ich bereits aus dem Verlag besitze, bin ich begeistert.
Viele nette Highlights haben wir besucht, z. B. Die Mühle des Jong Johannes, Tiere, Spielplätze und super leckeres Essen haben wir genossen. Wir waren rundum zufrieden, die Empfehlungen aus dem Reiseführer haben nicht zu viel versprochen.

Der Reiseführer ist allerdings in erster Linie für Kinder ab 3 Jahren ausgelegt. Manche Empfehlungen sprechen sogar noch ältere an.
Für uns mit unserem 1,5 jährigen Sohn war es schön einen Reiseführer für Kinder zu haben, der einem die Tierparks und Spaßbäder verrät, aber solche Sachen wie Minigolf, Burgen und Schlösser müssen auf einen späteren Urlaub warten.

Alles in allem bekommt er aber auch wieder die volle Punktzahl, weil auch ich als Erwachsener meinen Spaß an ihm habe. Kein langes Suchen, nette Details, kurze und knackige Informationen. Daumen hoch und bitte mehr davon :)

Samstag, 27. August 2016

[REZENSION] Das letzte Abendmahl (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Das letzte Abendmahl
Autor: Markus Topf / Timo Reuber
Sprecher: Rita Engelmann, Joachm Tennstedt u.a.
Übersetzer: -/-
Verlag: Contendo Media
Reihe: Morgan + Bailey 4
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 60 Minuten, 1 CD



Sprecher:
Rita Engelmann, Joachim Tennstedt, Wolfgang Bahro, Jürgen Thormann, Christoph Piasecki, Bern Stephan, Jenny Böttcher, Tim Knauer, Nadine Schreier, Tatjana Auster, Robin Brosch, Gerrit Klein, Daniel Welbat, Tim Caspers, Wolfgang Hartmann, Traudel Sperber


DAS LETZTE ABENDMAHL

Eine ausgelassen Geburtstagsfeier in Harry's Pub wird dem alten Mr. Douglas zum Verhängnis. Durch einen unheimlichen Sturm fällt kurzzeitig die Stromversorgung aus und als das Licht wieder angeht, kann Mr. Douglas nur noch leblos aufgefunden werden. Pfarrer Morgan und Pastorin Bailey, die ebenfalls an den Feierlichkeiten teilgenommen haben, sind sofort in ihrem Element und beginnen mit der Rekonstruktion des Geschehens. Während eine Theorie nach der anderen beleuchtet wird, zeigt sich, dass es weitaus mehr Motive und dazugehörige Tatverdächtige gibt als vermutet...

In ihrem vierten Fall fällt den eigenwilligen Ermittlern Morgan und Bailey das Opfer sprichwörtlich vor die Nase. Aus dieser Angelegenheit können sie sich nun wahrlich nicht heraushalten, zumal im Grunde nur einer der Anwesenden die Tat begangen haben kann. Obwohl die Todesursache recht schnell gefunden scheint, gestaltet sich die Suche nach dem Mörder weitaus schwieriger. Kann s vielleicht wirklich sein, dass hier das perfekte Verbrechen begangen wurde?

Gemeinsam mit den Spürnasen begibt der Hörer sich daran, den Abend Revue passieren zu lassen. Die zentrale Frage ist ja nicht nur die nach dem Motiv, sondern auch danach, was die Personen gemacht haben, als es plötzlich stockduster wurde. Hatte sich jemand bereits einen Plan zurechtgelegt oder intuitiv und spontan gehandelt als die Möglichkeit dazu bestand? Zugegebenermaßen klingen sämtliche Rekonstruktionen schlüssig, so dass selbst mit dem Ausschlussverfahren nichts gewonnen ist. Im Grunde ist man darauf angewiesen, dass der Täter sich zu erkennen gibt, indem er beispielsweise einen Fehler macht. Doch wird dies geschehen?

Die Geburtstagsgesellschaft besteht aus den unterschiedlichsten und gegensätzlichsten Typen, die allesamt realistisch und authentisch dargestellt werden. Niemand ist so ohne Weiteres bereit die Maske fallen zu lassen, egal welche Geheimnisse offenbart werden. Entsprechend schwierig ist es, hinter die Fassade zu blicken, die zweifelsohne noch so einiges verbirgt. Umso mehr Hoffnung setzt man in die Fähigkeiten und Menschenkenntnis der Geistlichen. Wird es ihnen gelingen den Täter zu überführen und den Mord aufzuklären?

Dieser vierte Fall für das Duo Morgan und Bailey wartet nicht nur mit Spannung, sondern auch mit einigen Überraschungen auf. Man sollte sich niemals zu früh festlegen was den Tathergang angeht, da haben die Hörspielmacher noch so einiges in petto.

Freitag, 26. August 2016

[REZENSION] Star Wars - Das Erwachen der Macht (Hörbuch)

Redakteur: Yvonne Müller

Titel: Star Wars - Das Erwachen der Macht
Autor: Alan Dean Foster
Sprecher: Stefan Günther
Übersetzer: Michaela Link
Verlag: Random House Audio
Reihe: Star Wars
Ausführung: Ungekürzte Lesung



Autor:
Alan Dean Fosters Arbeiten sind breit gefächert und reichen von Science Fiction und Fantasy über Horror und Krimis bis zu Western. Er schrieb Star Wars-Romane und die Romane zu den ersten drei Alien-Filmen sowie Vorlagen für Hörbücher, Radio und die Story des ersten Star Trek-Films. Zahlreiche seiner Romane erschienen im Wilhelm Heyne Verlag. Alan Dean Foster lebt heute mit seiner Familie in Prescott, Arizona.

Sprecher:
Stefan Günther ist vor allem als Synchronsprecher tätig. Er leiht seine warme Stimme nicht nur dem ehemaligen Sturmtruppler Finn aus dem Kino-Film Das Erwachen der Macht, sondern u. a. auch Robb Stark aus Games Of Thrones.


STAR WARS - DAS ERWACHEN DER MACHT

Vor vielen Jahren konnte die Galaxie von der Tyrannei des Imperiums unter dem Imperator und Darth Vader befreit werden. Doch die Dunkle Seite war nie ganz weg und nun hat sich erhoben zur finsteren Ersten Ordnung.

Jedi Luke Skywalker ist verschwunden, jedoch sollen soll es einen Hinweis geben, wo er sich aufhält. Auf der Suche nach Luke Skywalker, trifft der abtrünnige Sturmtruppler Finn auf die Schrottsammlerin Rey. Gemeinsam mit dem Droiden BB8 machen sie sich auf den Weg, um den Widerstand zu suchen. Dabei geraten sie von einem Abenteuer in das Nächste und es erweist sich, das ihnen ein gefährlicher Gegner auf der Spur ist. Kylo Ren von der Ersten Ordnung hat sich auf den Weg gemacht, um seine Feinde zu stellen...

Das Hörbuch zum Kinoereignis „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ des Jahres 2015 gibt es nun endlich zum Lauschen. Fans der Star Wars Welt werden sich freuen, denn man trifft auf alte Bekannte wie Prinzessin Leia, Han Solo, Chewbacca, aber auch die neuen Figuren, wie Finn, BB8, Rey und Kylo Ren wissen zu begeistern.
Gelesen wird das Hörbuch von Stefan Günther, dieser leiht seine Stimme im Film „Das Erwachen der Macht“ der dem abtrünnigen Sturmtruppler Finn.
Seine angenehme und unvergleichliche Stimme macht das Lauschen des ungekürzten Hörbuches von der ersten Minute an zu einem wahren Genuss. Es gelingt ihm meisterhaft, den Figuren Leben ein zu hauchen. Indem er ihnen die perfekte Stimme zu jeder Situation, in passender Lautstärke, Betonung und das richtige Gefühl gibt, ist man schnell im Geschehen drin.
Fesselnd versteht es Stefan Günther zu lesen und Mithilfe seiner Stimme erzeugt er eine großartige Spannung und Düsternis, der man sich nicht entziehen kann. Im Gegenteil man wird magisch angezogen, was auch an der fantastischen Handlung liegt.
Stefan Günther erzählt die Geschichte mit absoluter Professionalität und so erlebt man als Lauscher eine Hörbuch, welches tief unter die Haut geht.
„Star Wars – Das Erwachen der Macht“ - Hörgenuss pur!

HÖRPROBE


Weitere erhältliche Ausgaben:

EBOOK

 BUCH