Montag, 12. September 2016

[REZENSION] Sweet & Salty

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Sweet & Salty
Autor: Andrea Martens / Jo Kirchherr
Übersetzer: -/-
Verlag: AT Verlag
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 144 Seiten



Autor:
Andrea Martens, Grafik-Designerin, Foodstylistin, Rezeptentwicklerin und Gastgeberin aus Leidenschaft. Lebt in Bonn und arbeitet seit über 10 Jahren mit Jo Kirchherr zusammen.

Jo Kirchherr, seit 1995 passionierter und preisgekrönter Fotograf in Köln für Food-, People- und Werbefotografie.


SWEET & SALTY

Süß und salzig gleichzeitig? In einer Mahlzeit? Kann das wirklich schmecken? Klare Antwort: JA! Das, von den Autoren im Vorwort erwähnte, Toast Hawaii oder Brot mit Käse und Marmelade werden wohl einige kennen und diese Gerichte fallen schließlich auch in die Kategorie „Gegensätze“. Warum also sollte man diesen Aspekt nicht weiter ausbauen können...

„Sweet & Salty“ vereint dabei Frühstücksgerichte, die aber durchaus auch zu anderen Tageszeiten konsumiert werden können, beispielsweise zum Nachmittagskaffee oder auch zum Abendessen. Denn im Buch finden sich Variationen von Smoothies, über Waffeln, Pancakes und Crêpes, bis hin zu Brot, Toast und Omelett. So ist für jeden Geschmack etwas dabei, mal in die herbere Richtung, mal knallig süß mit leicht salziger Note. Natürlich laden die Rezepte nicht nur zum Schlemmen, sondern auch zum Experimentieren ein. Nach Lust und Laune kann man einzelne Zutaten ersetzen oder einfach zusätzlich beimischen, möglicherweise hat man sogar Lust etwas ganz eigenes zu kreieren, genügend Anregung sind vorhanden.

Zwar haben die meisten Rezepte recht kurze Zubereitungszeiten, es wird ja auch mit „schnellen Kleinigkeiten“ geworben, dennoch gibt es im Vorhinein manchmal Arbeiten zu erledigen, die mehr Zeit beanspruchen. Auch ist es nicht unbedingt möglich die Gerichte „mal eben zwischendurch“, zum Beispiel in der Mittagspause, herzustellen. So kommt man als Berufstätiger hauptsächlich am Wochenende in den Genuss der Geschmacksvielfalt. Ein zweiter kleiner Kritikpunkt ließ sich bei den Smoothies feststellen. Trotz genauester Abmessung der Mengen zeigte sich im Ergebnis, dass sich lediglich eine Portion, anstatt angegebener zwei, ergab.

Trotz süßer Komponente wird erfreulicherweise auf ausgewogene und weitestgehend gesunde Ernährung geachtet, schließlich liefern beispielsweise Früchte, Honig oder Agavendicksaft ebenfalls Süße, ohne dass extra Zucker beigefügt werden muss.

Im Großen und Ganzen bietet „Sweet & Salty“ viele Ideen, die sich durchaus lohnen einmal auszuprobieren, auch wenn man vorher etwas skeptisch sein sollte. Ein wenig mehr Zeit einzuplanen ist jedoch nicht das Schlechteste, da der Aufwand manches Mal höher ist als ursprünglich veranschlagt.

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