Freitag, 16. September 2016

[REZENSION] Der verlorene Sohn (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Der verlorene Sohn
Autor: Markus Topf / Timo Reuber
Sprecher: Rita Engelmann, Joachm Tennstedt u.a.
Übersetzer: -/-
Verlag: Contendo Media
Reihe: Morgan + Bailey 5
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 59 Minuten, 1 CD



Sprecher:
Rita Engelmann, Joachim Tennstedt, Christoph Piasecki, Wolf Frass, Pascal Finkenauer, Jan-David Rönfeldt, Bodo Wolf, Wolfgang Bahro, Pat Murphy, Merete Brettschneider, Tim Caspers


DER VERLORENE SOHN

Kaum dass Rose Bailey und ihr Neffe Liam die Nachricht vernommen haben, dass die Suche nach dem vor fünf Tagen verschollenen Fischkutter eingestellt wird, steht plötzlich Captain Roger Slade vor ihrer Tür. Sein Sohn war auf dem Kutter und er möchte sich nicht mit dem Schicksal abfinden, nur weil die örtliche Polizei keine Hoffnung mehr hegt. Inständig bittet er die Pastorin um Hilfe. Und so kommt es, dass Rose Bailey, Liam und Captain Slade schon bald selbst in See stechen. Indes bekommt es Pfarrer Morgan mit einem mysteriösen Raubmord zu tun. Obwohl alles auf den ersten Blick offensichtlich erscheint, ist es dies ganz und gar nicht...

Rose Baileys Neffe Liam, der bereits in der vorangegangenen Folge eingeführt wurde, beliebt noch immer bei seiner Tante Unterschlupf zu suchen und sorgt für den ein oder anderen Lacher. An Selbstbewusstsein mangelt es ihm keineswegs, soviel ist sicher. Man neigt dadurch im Allgemeinen schnell dazu ihn zu unterschätzen, aber er hat durchaus auch Köpfchen, wie er immer wieder beweist. Das muss wohl in der Familie liegen.

Gleich zwei seltsame Fälle halten das Ermittlerduo von Heaven's Bridge dieses Mal in Atem. Zwei unterschiedliche Ansatzpunkte, die im weiteren Verlauf in eine ähnliche Richtung zeigen. Ist es tatsächlich möglich, dass eine Verbindung besteht? Wenn ja, dann ist sie gut verborgen, nicht der kleinste Hinweis lässt darauf schließen was wirklich geschehen ist, zwischenzeitlich glaubt man sogar schon an Übernatürliches. Natürlich versucht auch der Hörer im Stillen die Nachforschungen zu analysieren, was allerdings wahrlich kein leichtes Unterfangen darstellt.

Inzwischen wird die Ermittlungsarbeit von Morgan und Bailey auch von den Bewohnern des Küstenstädtchens immer mehr wertgeschätzt und nicht mehr gutmütig belächelt. Sie wissen einfach wie sie die gewünschten Informationen erhalten, manches Mal schaffen sie dies sogar, ohne dass der Befragte selber merkt, dass er sich gerade verrät. Die Kombinationsgabe liegt Pfarrer Morgan nach wie vor im Blut, so dass ihre Gegner sich warm anziehen müssen.

In Heaven's Bridge scheint etwas Gewaltiges unter der Oberfläche zu broden, das Duo Morgan und Bailey ist aber voll und ganz gewillt dem auf den Grund zu gehen. Schließlich kann niemand wissen, ob nicht noch weitere Menschenleben auf dem Spiel stehen.

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