Dienstag, 5. April 2016

[RUND UMS BUCH] Die LOVELYBOX

Redakteur: Christiane Demuth

Uuuh, was war ich aufgeregt. Seit diesem Jahr gibt es bei Lovelybooks jeden Monat die Chance auf eine exklusive Lovelybox, eine Überraschungsbox für Buchliebhaber. Zum Ende eines Monats wird das Oberthema bekannt gegeben, zu dem sich in der Box schlussendlich drei Titel befinden werden. Daraufhin kann man, wenn einem das Thema zusagt, sich bewerben und muss dann ein wenig auf sein Glück hoffen.

Ich war ziemlich begeistert, als ich die Mail entdeckte, dass ich die "Junge Helden"-Box erhalten würde und war schon ziemlich gespannt was sich im Paket befinden würde. Heute nun war es dann auch endlich soweit. Das Päckchen kam an, ich durfte es in Empfang nehmen und habe es sogleich ausgepackt, lange warten ging mal gar nicht.



Zunächst lächelte mich die hübsche Verpackung an, die schon so ein bisschen edel aussieht. Dennoch musste ich schnellstmöglich an den Inhalt gelangen, die Nervosität wuchs.

Als ich also den Deckel hob, fand ich zunächst einen Umschlag mit einem lieben Anschreiben sowie Füllmaterial. ;) Dieses musste recht fix weichen, woraufhin schon bald die ersten Anzeichen sichtbar wurden, welche Bücher sich im Paket versteckt hielten.





Natürlich blieb der Anblick nicht lange erhalten, denn die Titel wollten endlich heraus aus dem Karton, angeschaut, angefasst, bewundert werden. Nebenbei durfte ich auch noch drei wundervolle Lesezeichen befreien, für die ich sicherlich alsbald Verwendung finden werde.

Nun aber endlich zum wichtigsten Inhalt. Folgende Bücher befanden sich in der Lovelybox "Junge Helden":
- "Laurin" von Wolfgang & Heike Hohlbein (ueberreuter)
- "Wie das Licht von einem erloschenen Stern" von Nicole  Boyle Rodtnes (Beltz & Gelberg)
- "Im Land der Wolken" von Alexandra Helmig & Anemone Kloos (mixtvision)

Fazit: Wie es auf den ersten Blick scheint, eine gelungene Mischung, die zu Entdecken sich mit Sicherheit lohnt!

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Bei einem heftigen Erdbeben im alten Bergwerk werden Laurin und Dietrich vom Rest der Ausflugsgruppe getrennt und in einem Gang verschüttet; Geröll und Schutt machen den Rückweg binnen Sekunden unmöglich. Auf der Suche nach einem Ausgang geraten die Jugendlichen immer tiefer in die Eingeweide des Bergs. Alsbald entdecken sie merkwürdig leuchtende Steine, einen unterirdischen See und, tief im Bergesinneren, eine Stadt, in der Zwerge wie Sklaven gehalten werden. Rettung ist weit und breit nicht in Sicht. Doch seitdem sie die leuchtenden Steine berührt hat, geht eine seltsame Verwandlung mit Laurin vor. Sie entwickelt ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten, weckt versteinerte und vertrocknete Pflanzen, bringt Leben und Farbe in die unterirdische Welt. Bald zeigt sich: Die abenteuerliche Reise durch die märchenhafte, bedrohliche Welt führt zu dem Geheimnis ihrer eigenen Herkunft.


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Vega wird aus ihrem Teenagerleben gerissen, als sie nach einem Unfall nicht mehr sprechen kann. Die 17-Jährige kämpft wütend und frustriert mit ihrem Schicksal, das sie immer mehr zu einer sprachlosen Außenseiterin macht. Ein ergreifender Roman, emotional und packend geschrieben.
Seit Vega bei einer Feier gestürzt ist, leidet sie an Aphasie. Sie kann nicht sprechen, kaum lesen und mit noch größerer Mühe schreiben. Auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin Ida und ihrem Freund Johan gibt ihr keinen Halt, denn sie kommen mit ihrer Krankheit nicht zurecht. Vega fühlt sich innerlich wie tot und zieht sich immer mehr zurück. Bis sie Theo trifft, der ebenfalls an Aphasie leidet und beide merken, dass sich zusammen leichter ein Weg in ein neues Leben finden lässt.



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Henry ist ein Außenseiter. Während alle anderen ständig auf der Suche nach Beschäftigung sind, liebt er es, einfach nur da zu sitzen und in den Himmel zu schauen. Da tritt Sara in sein Leben. Sie versteht, dass es manchmal das Beste ist, nichts zu tun. So werden auch die anderen Kinder auf die beiden aufmerksam.
Alexandra Helmig erzählt in ihrem Bilderbuch eine zarte Geschichte über das Glück des Nichtstuns. Begleitet wird der poetische Text von Anemone Kloos' ausdrucksstarken Illustrationen mit Wasserfarbe und Tusche.

Kommentare:

  1. Hallo,
    "Wie das Licht von einem erloschenem Stern" fand ich gaaaanz toll. Viel Spaß beim Schmökern.
    Das Kinderbuch schaut auch zuckersüß aus.
    Mit Büchern der Familie Hohlbein kann ich persönlich nichts anfangen.

    Alles Liebe
    Sophie

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  2. Huhu,

    nette Angelegenheit diese Box. Mit einem guten Angebot, wie ich persönlich finde.

    LG..Karin...

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Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr uns in der Lies-und-Lausch-WG besucht. Wir freuen uns über jeden Kommentar von Euch :)
Viele Grüße die Katze mit Buch und ihre Mitbewohner