Samstag, 30. April 2016

[REZENSION] The Gracekeepers

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: The Gracekeepers
Autor: Kirsty Logan
Übersetzer: -/-
Verlag: Vintage
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 304 Seiten



Autor:
Kirsty Logan is a writer, performer, literary editor, writing mentor and book reviewer. Her first book, The Rental Heart & Other Fairytales, won the Scott Prize and was longlisted for the Frank O’Connor International Short Story Award. She regularly performs her stories at events and festivals throughout the world. She lives in Glasgow with her fiancée and their rescue puppy.


THE GRACEKEEPERS

Es ist eine Welt, in der das Wasser sich wieder Platz verschafft hat, Landstriche gibt es nur noch vereinzelt. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, als kämen sie aus zwei Welten, und sich doch irgendwie verbunden fühlen als sie aufeinander treffen. North lebt mit ihrem Bären bei einem Zirkus und verdingt sich dort als Attraktion. Callanish fristet ein sehr einsames Dasein, denn sie übergibt die Toten dem Meer. Was mag es mit der Verbindung dieser beiden wohl auf sich haben?

Liest man das Buch im englischen Original (bisher ist es noch nicht übersetzt), so braucht es eine gewisse Zeit, bis man sich zurechtgefunden hat, vor allem, da mitunter Worte genutzt werden, die es im Grunde gar nicht gibt, eine Übersetzung daher schwierig bis unmöglich ist. Hilfreich ist der Wechsel zwischen diversen Perspektiven, denn über jedem Kapitel steht um wen es sich auf den Folgeseiten handeln wird. So erhält man immer weitere Einblicke in die Lebensweisen der verschiedenen Protagonisten und kann sich ein immer besserer Bild von ihnen machen. Doch so geordnet wie diese Beschreibungen ablaufen, um so kurioser verhält es sich mit der Handlung als solcher.

Hier hat man häufig das Gefühl, der rote Faden fehle. Die Autorin verliert sich gerne in detaillierten Darstellungen, die, so schön sie sprachlich auch sein mögen, den Lesefluss ins Stocken geraten lassen. Generell liegt zwar überhaupt eine recht ruhige Atmosphäre zugrunde, es scheint aber fast als würde das Tempo zeitweise nicht nur gedrosselt, sondern komplett eingestellt. Nicht selten fragt man sich wo die Reise hingehen soll, was die Autorin nun tatsächlich ausdrücken möchte und ob das Geschehen am Schluss tatsächliche Antworten und Erklärungen geben wird.

An sich birgt die Idee einiges an Potential, wackelt allerdings in der Umsetzung. „The Gracekeepers“ schafft es leider nicht über die gesamte Länge ungeteilte Aufmerksamkeit zu erlangen, da es in einigen Bereichen zu Schwankungen kommt.

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    O.K. da mein englisch für das Lesen nichts taugt....vielleicht kommt ja mal eine Übersetzung. Und dann sehen wir gerne weiter...

    Aber trotzdem Danke für den Hinweis.

    LG..Karin...

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