Sonntag, 17. April 2016

[REZENSION] Ein Nilpferd auf dem Zebrastreifen

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Ein Nilpferd auf dem Zebrastreifen
Autor: Tanya Stewner
Illustrator: Florentine Prechtel
Übersetzer: -/-
Verlag: Fischer KJB
Reihe: Band 4
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Ausführung: Hardcover, 80 Seiten



Autor:
Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Ihre Kinderbuchserien um Liliane Susewind und die Elfe Hummelbi sind Welterfolge. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Wuppertal.

Illustrator:
Florentine Prechtel malte schon in ihrer Kindheit die Gehwege an und studierte dann auch folgerichtig Malerei und Bildhauerei in Mönchengladbach, Karlsruhe und Freiburg. Die Neugier trieb sie übers Meer, und sie lebte in Rom, Berlin und Barcelona. Inzwischen hat sie sich mit Mann, Kind und Katz in Freiburg niedergelassen.


EIN NILPFERD AUF DEM ZEBRASTREIFEN

Nilpferd Elvis ist traurig, er ist im Zoo aufgewachsen und wird dort liebevoll gepflegt, dennoch spürt eine eine unbändige Sehnsucht in seinem Innersten. Liliane Susewind, das Mädchen, das mit Tieren sprechen kann, ist glücklicherweise gerade zur Stelle und hört sich geduldig an weshalb Elvis einen solch bedrückten Eindruck macht. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Jesahja, dem Hund Bonsai und der Katze Frau von Schmidt schmiedet Lilli einen Plan, um Elvis seinen Traum zu erfüllen. Ob das wirklich gut gehen kann?

„Ein Nilpferd auf dem Zebrastreifen“ ist bereits der vierte Band in der Lilane-Susewind-Reihe für Leseanfänger. Bereits der Titel macht neugierig und lässt ahnen, dass das Abenteuer nicht ausschließlich im Zoo stattfinden wird. So gibt es schon im Vorfeld die Möglichkeit zahlreiche Vermutungen anzustellen, die man schließlich während der Lektüre entweder bestätigt sieht oder doch verwerfen muss.

Auf Grund des zielgruppengerechten Schriftbilds versuchen auch junge Leser sich gerne daran einige Abschnitte der Geschichte alleine zu erkunden. Aber natürlich sind Lillis Erlebnisse auch zum Vorlesen geeignet. Zusätzlich dienen die liebevollen Illustrationen dazu das Geschehen zu untermalen und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Denn sicherlich finden sich noch einige Aspekte in den Bildern, die im Text zuvor oder danach nicht angesprochen werden. Schnell kann sich die Geschichte somit um ein vielfaches ausdehnen und zu einem noch größeren Abenteuer werden.

Natürlich verfolgt man aber in erster Linie gebannt Elvis' Geschichte. Als er von seinem Traum erzählt macht man sich, ebenso wie Lilli, schon Gedanken, wie ihm dieser wohl erfüllt werden könnte. Gleichzeitig muss man jedoch Risiken und Unvorhergesehenes bedenken, wodurch erste Zweifel gesät werden. Hin- und hergerissen ist man nun, ob der Plan der Freunde wirklich gut ausgehen kann oder in einem Desaster endet...?!

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