Freitag, 22. April 2016

[REZENSION] Das Gespenst im Klassenzimmer

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Das Gespenst im Klassenzimmer
Autor: Alexandra Fischer-Hunold
Illustrator: Markus Grolik
Übersetzer: -/-
Verlag: FISCHER Duden Kinderbuch
Reihe: Duden Leseprofi
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Ausführung: Hardcover, 48 Seiten



Autor:
Alexandra Fischer-Hunold absolvierte erst eine Banklehre, bevor sie Anglistik und Germanistik studierte. Danach arbeitete sie im Lektorat eines Reiseführerverlages, um dann endlich das zu machen, was sie schon immer wollte: Kinderbücher schreiben.

Illustrator:
Markus Grolik, geboren 1965, ist diplomierter Modegrafiker und hat als Kinoplakat-Maler gearbeitet, bevor er in München Kunst studierte. Seit 1995 schreibt und illustriert er Kinderbücher für namhafte Verlage. Darüberhinaus zeichnete er lange Cartoons für die letzte Seite der Süddeutschen Zeitung und arbeitete seit der Gründung für das legendäre Münchner Fanzine „Comicstrich“. Für seine Comics und Cartoons erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal den Independent Comic Preis des Comicsalons Erlangen, den alternativen Comicpreis des Int. Comicfestival of Belgrade und 2012 wurden seine Arbeiten auf dem international renommierten Cartoonfestival Knokke Heist, Belgien ausgezeichnet. Aktuell erscheinen seine Cartoons im Eulenspiegel und in zahlreichen Cartoon-Samplern des Lappan Verlags und haben u.a. in der Rubrik spam von Spiegel Online eine große Fangemeinde. Markus Grolik lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in München.


DAS GESPENST IM KLASSENZIMMER

Oh weh, im Klassenzimmer geht es drunter und drüber. Ohne Grund erheben sich Gegenstände in die Luft und fallen wieder zu Boden, komische Geräusche und Gerüche erregen mehr Aufmerksamkeit als die eigentlich bereits begonnene Schulstunde. Wer kann für das Chaos bloß verantwortlich sein? Die Freunde Till und Ida machen schon bald Bekanntschaft mit dem Schulgespenst Emil, da geht das Abenteuer erst richtig los...

Wer wünscht sich nicht mal ein bisschen Abwechslung im Klassenzimmer? Da käme doch so ein ureigenes Schulgespenst gerade recht. Till und Ida haben Glück, sie lernen Emil, den Geist, kennen, denn normalerweise ist es gar nicht so einfach einem solchen Unruhestifter auf die Spur zu kommen. Aber Emil braucht Hilfe, die ihm nur Menschen geben können.

Hier wird eine witzige Geschichte gesponnen, die Eltern wie Kinder gleichermaßen begeistert. Die einen schwelgen in Erinnerungen, die anderen stellen sich vor, dass es auch bei ihnen plötzlich zu Zwischenfällen in der Schule kommen kann und wie dies dann aussehen wird. Neben dem humorvollen Aspekt wird aber vor allem auch Freundschaft thematisiert. Die Geschichte hilft dabei wichtige Erkenntnisse zu erlangen, sei es durch Wiedererkennungswert im Vorhinein oder auch rückblickend.

Geeignet ist das verrückte Abenteuer ab der ersten Klasse und somit auch für Leseanfänger. Das Schriftbild ist gut abgestimmt für die Zielgruppe, begleitende Zeichnungen bieten zusätzliche Unterstützung. Auch gibt es zielgerichtete Fragen zum Leseverständnis während und nach der Lektüre. Gleichzeitig wird darauf abgezielt junge Leser dazu zu bringen weiterführende Fragen zu stellen, um nicht nur den gegebenen Inhalt zu erschließen, sondern auch über den Rand hinauszuschauen.

Nach erfolgreicher Beendigung des Lesestoffs gibt es eine kleine Belohnung, die man sich im Internet herunterladen kann.

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