Samstag, 19. März 2016

[REZENSION] Mein phantastischer Ozean (Postkartenbuch)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Mein phantastischer Ozean
Illustrator: Johanna Basford
Übersetzer: -/-
Verlag: Fischer
Reihe: -/-
Ausführung: Postkarten, 40 Seiten



Illustrator:
Johanna Basfords Weg zur ungekrönten Königin der Ausmalbücher klingt wie ein Märchen: Die Bankenkrise brachte die junge Textildesignerin aus Schottland um ihre Kunden. Sie musste sich etwas Neues überlegen. Da sie kein Geld für Investitionen hatte, begann sie, mit schwarzen Tintenstiften auf Papier zu zeichnen. Es entstanden Pflanzen und Tierlandschaften, die man nicht nur anschauen, sondern auch farbig ausmalen kann. Und damit begann eine große internationale Karriere … Johanna Basfords Bücher werden auf der ganzen Welt geliebt. Doch sie sagt noch immer bescheiden von sich: »Ich bin nur ein Mädchen aus Aberdeenshire, das super-detaillierte Schwarz-Weiß- Zeichnungen macht.«
Johanna Basford lebt in dem kleinen Dorf an der schottischen Ostküste, in dem sie aufgewachsen ist, und arbeitet an einem neuen Buch.


MEIN PHANTASTISCHER OZEAN

Ausmalbücher für Erwachsene gibt es zwar nicht erst seit gestern, doch erfreuen sie sich erst seit geraumer Zeit immer größerer Beliebtheit. Wundert es also nicht, dass bereits diverse Abwandlungen erschienen sind, so beispielsweise auch das vorliegende Postkartenbuch.

Gezeichnet von Johanna Basford finden sich hier 20 Postkarten im Standardformat, die nach Lust und Laune verziert, vervollständigt und ausgemalt werden können. Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“, und schon gar keine vorangegangene Anleitung. Jeder darf nach Belieben zu einem oder mehreren Stiften greifen und einfach drauf los malen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob zweifarbig oder bunt, ob sämtliche Elemente schlussendlich noch erkennbar sind oder nicht, erlaubt ist was gefällt, so dass sich immer wieder neue individuelle Ergebnisse erzielen lassen.

Die mitunter sehr filigranen Zeichnungen machen es ein ums andere Mal schwer, die Umrandung nicht zu übermalen, egal wie dünn der genutzte Stift auch ist. Dennoch erfreut man sich der Vorlagen, die mit jedem Strich weiter zum Leben erwachen, so dass man sich schon bald in der Unterwasserwelt wähnt, in der es so einiges zu entdecken gibt. Häufig werden erst während der Bearbeitung weitere Feinheiten sichtbar, über die man sich regelrecht freut. Gleichzeitig kommt man ungemein zur Ruhe und kann sich den ein oder anderen Moment der Entspannung gönnen.

Die Postkarten sind nicht nur im bereits erwähnten Standardformat angefertigt, sondern auch sehr stabil, so dass sie weder sofort knicken noch die Farbe sich auf die Rückseite durchdrückt. Die Karten lassen sich einfach herauslösen, so dass sie, nach individueller Gestaltung, schon bald auf die Reise gehen können oder die heimischen Wände zieren, ganz wie man möchte.

Beispielpostkarte (in Arbeit)

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    interessante Sache und gar nicht mal so teuer.

    Danke für den Tipp..LG..Karin...

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Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr uns in der Lies-und-Lausch-WG besucht. Wir freuen uns über jeden Kommentar von Euch :)
Viele Grüße die Katze mit Buch und ihre Mitbewohner