Mittwoch, 23. März 2016

[REZENSION] Die Spur des Teufels (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Spur des Teufels
Autor: Viviane Koppelmann
Sprecher: Johann von Bülow, Florian Lukas u.a.
Verlag: DAV
Reihe: Sherlock & Watson 3
Ausführung: Hörspiel, ca. 86 Minuten, 1 CD



Sprecher:
Johann von Bülow, Florian Lukas, Stefan Kaminski, Peter Jordan, Kai Magnus Sting, Michael Rotschopf, Gunnar Teuber, Horst Kotterba, Martin Engler, Judith Engel, Norman Matt, Tonio Arango, Kornelia Boje, Nele Rosetz, Britta Steffenhagen, Lisa Hrdina, Henning Nöhren, Sebastian Graf, Marleen Lohse, Cathlen Gawlich, Udo Schenk, Ingo Hülsmann, Stephanie Eidt, Andreas Pietschmann, u.v.a.


DIE SPUR DES TEUFELS

Komarow bricht auf den Stufen der Baker Street 221b zusammen. Instinktiv und ohne irgendwelche Fragen zu stellen beginnt Watson mit Wiederbelebungsmaßnahmen, um den Überraschungsgast zu retten. Auf dem Weg ins Krankenhaus wird der Krankenwagen, in dem sich Watson mit dem Patienten befindet, entführt. Holmes erfährt, dass Komarow ein Dokument besitzt, an dem nicht nur diverse Geheimdienste ein hohes Interesse haben. Logisch, dass er beginnt seine eigenen Ermittlungen anzustellen, doch was er dabei entdeckt ist alles andere als beruhigend...

Der dritte Fall für Sherlock und Watson im modernen London, hat es von Anfang an in sich. Die Vorgeschichte, die zunächst nur der Hörer kennt, lässt bereits erahnen, dass der Consulting Detective eine wahre Herausforderung erwartet. Doch über das Ausmaß dessen, was sich hier abspielt, kann man nur mutmaßen, erst im weiteren Verlauf lassen sich dazu nähere Aussagen tätigen.

Beeindruckend ist erneut die enorm schnelle Auffassungsgabe Sherlock Holmes'. In der Zeit, in der er so manche Situation reflektiert und analysiert, hat man als Hörer nicht einmal begriffen wer sich überhaupt im Raum befindet. Natürlich ist diese Fähigkeit nicht nur eines seiner Markenzeichen, vielmehr macht es ihn für seine Gegner so gefährlich. Es scheint als wisse er schon um den nächsten Schritt, wenn sie selbst noch nicht daran denken.

In diesen Fall sind wahrlich viele Organisationen verstrickt, die im Grunde hauptsächlich im Geheimen operieren. Zunächst braucht man daher eine gewisse Zeit, um sich zurecht zu finden, zu verstehen wer zu wem gehört und was Komarow so wichtiges besitzt. Als klar wird, dass jede Gruppe hinter einem bestimmten Dokument her ist, malt man sich im Geiste bereits aus wie Sherlock es wohl schaffen wird die anderen auszutricksen. Oder hat er am Ende dieses Mal gar selbst das Nachsehen? Fakt ist, dass noch einige Überraschungsmomente darauf warten an die Oberfläche zu gelangen, ohne wäre es doch wahrlich zu langweilig. Auf Grund ebendieser Passagen kann man sich allerdings keineswegs ob des Ausgangs sicher sein, außer in der Hinsicht, dass es sicherlich anders kommt als man denkt...

Erneut überzeugen die Sprecher und bringen brillante Leistungen, die, in Verbindung mit dem ebenfalls großartigen Sounddesign, den Hörer mitten ins Geschehen katapultieren.


Reiheninfo:
Fall 1: Das Rätsel von Musgrave Abbey
Fall 2: Ein Fluch in Rosarot

1 Kommentar:

  1. Huhu,

    nee da mag ich persönlich die Engländer viel lieber in dieser Rolle.

    LG..Karin..

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