Montag, 15. Februar 2016

[REZENSION] Spiel der Begierde (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Spiel der Begierde
Autor: Markus Topf
Sprecher: Erzähler: Uve Teschner
Übersetzer: -/-
Verlag: Contendo Media
Reihe: Sex in Serie 1
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 50 Minuten, 1 CD



Sprecher:
Uve Teschner, Uschi Hugo, Viktor Neumann, Rainer Fritzsche, Tanja Dohse, Hanno Friedrich, Uta Dänekamp, Arianne Borbach, Pat Murphy


SPIEL DER BEGIERDE

Nach einigem Überlegen entschließen Michaela und Andreas sich zum Partnertausch. Sie erhoffen sich davon, ihrem Sexleben und somit ihrer gesamten Beziehung wieder mehr Schwung zu geben. Also verabreden sie sich mit zwei anderen Paaren in einem Strandhaus an der Lübecker Bucht. Die Spielregeln wurden zuvor konkret festgelegt, so dass sich alle nach einer kurzen Kennenlernphase in ihr jeweiliges Abenteuer stürzen können. Am nächsten Morgen allerdings der Schock: Ein Mitglied der illustren Runde wird tot aufgefunden und nur einer der Übrigen kann der Täter sein...

Erotische Literatur, verschiedenster Qualität, gibt es inzwischen zuhauf. In der neuen Produktion aus dem Hause Contendo Media wird nun Sinnlichkeit mit Spannung gepaart, wodurch sich bereits eine explosive Mischung ergibt. Sind dann auch noch Inhalt und Umsetzung stimmig, steht einem Hörerlebnis der besonderen Art nichts mehr im Wege.

Die Schwierigkeit liegt vor allem darin, ein solches Geschehen und entsprechende Szenen nicht zu platt daherkommen zu lassen. Die Inszenierung sollte glaubhaft und niveauvoll zugleich sein, was hier eindeutig gelingt. Zu Beginn ist man etwas skeptisch, vor allen Dingen aber aus dem Grund, da das Geschehen recht langsam Fahrt aufnimmt. Es scheint ein wenig vor sich hin zu dümpeln und noch nicht so recht zu wissen wohin die Reise gehen soll. Ist aber schließlich der Kurs gefunden, gibt es kein Halten mehr. Das Tempo wird spürbar angezogen, die prickelnde Atmosphäre lädt sich stetig weiter auf, um schließlich eine ganz und gar unvorhergesehene Überraschung zu präsentieren.

Natürlich rätselt man seit dem Leichenfund mit wer denn nun der Täter sein könnte und vor allem wo das Motiv liegt. Doch der entscheidende Hinweis fehlt, so dass es beinahe unmöglich ist die Lösung ohne Hilfestellung zu erkennen. Doch selbst nach einer unfassbaren Enthüllung ist noch lange nicht alles eindeutig, schon gar nicht der Ausgang. Bis zum Ende bleibt es spannend, ein wenig Misstrauen schadet auch nicht, schließlich ist alles noch offen...

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