Samstag, 2. Januar 2016

[REZENSION] Fünf Freunde und der Skandal auf der Freilichtbühne (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Fünf Freunde und der Skandal auf der Freilichtbühne
Autor: Enid Blyton
Sprecher: Erzähler: Lutz Mackensy
Übersetzer: -/-
Verlag: Europa
Reihe: Fünf Freunde 114
empfohlenes Lesealter: ab 5 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 63 Minuten, 1 CD



Autor:
Enid Blyton, 1897 in London geboren, begann im Alter von 14 Jahren, Gedichte zu schreiben. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1968 verfasste sie über 700 Bücher und mehr als 10.000 Kurzgeschichten, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden. Bis heute gehört Enid Blyton zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren der Welt und mit den »Fünf Freunden« hat sie die bekanntesten Helden aller Zeiten geschaffen.

Sprecher:
Lutz Mackensy, Ivo Möller, Jannik Endemann, Theresa Underberg, Alexandra Garcia, Maud Ackermann, Christine Wilhelmi, Beate Rysopp, Leonhard Mahlich, André Gatzke, Sven Kläschen, Andreas Lembke, Hans-Joachim Dethlof, Mike Olsowski, Martin Sabel, Wolfgang Hartmann


FÜNF FREUNDE UND DER SKANDAL AUF DER FREILICHTBÜHNE

Voller Vorfreude begleiten die Fünf Freunde Tante Fanny nach Cornwall, wo sie mit ihrem Opernchor auf einer atemberaubenden Freilichtbühne auftreten wird. Bei der Generalprobe kommt es jedoch zu einem spektakulären Zwischenfall, als ein Teil der Konstruktion einstürzt. Kurze Zeit später schwebt plötzlich auch noch die Primadonna in Lebensgefahr. Die Abenteuerlust der Freunde ist geweckt, hier kann es sich nur um ein geplantes Verbrechen handeln...

Allein schon die Beschreibungen der Bühne versetzen den Hörer sehr schnell in die Vorstellung selbst vor Ort zu sein. Die Atmosphäre wird gekonnt eingefangen, so dass man nur die Augen schließen muss und sich plötzlich in Cornwall, direkt an der Steilküste befindet. Dabei könnte man glatt vergessen, dass man nicht ausschließlich zur Entspannung dort ist. Denn natürlich ist es klar, dass überall wo die Fünf Freunde auftauchen, das nächste Abenteuer nicht weit ist.

Der Schrecken sitzt tief, als es bei der Generalprobe zu einem Unfall kommt, glücklicherweise lassen sich weder die Beteiligten noch die Freunde so schnell in die Flucht schlagen. Für die Abenteurer und den Hörer ist klar, dass etwas Großes im Gange ist, das jedoch noch lokalisiert werden muss. Das Bauchgefühl hilft daher nicht unbedingt weiter, es muss geforscht und kombiniert werden, um zu erfahren was sich auf und unter der Bühne abspielt.

Gebannt verfolgt der Hörer wie die Freunde Spuren verfolgen und auswerten, manchmal auch in eine Sackgasse rennen, sich aber nicht dadurch beirren lassen, sondern ihren Weg einfach in entgegengesetzter Richtung wieder fortsetzen. Nur mit Beharrlichkeit scheint man in diesem Fall ans Ziel zu kommen, dass lange Zeit nur unscharf in weiter Ferne zu erkennen ist. Es befinden sich noch einige Überraschungen auf dem Weg, die man weder in dieser Form noch überhaupt vorhersehen konnte.

Das 114. Abenteuer für die Fünf Freunde ist eines dieser Sorte, bei dem man beim zweiten und dritten Hören noch immer neue Details herausfiltern kann. Da man nach dem erstmaligen Genuss die Auflösung bereits kennt achtet man beim nächsten Mal auf vollkommen andere Dinge und vor allem Kleinigkeiten, die möglicherweise zuvor noch gar nicht ins Bewusstsein vorgedrungen waren. Eine mehr als gelungene Folge, der hoffentlich weitere ihrer Art folgen werden.

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