Dienstag, 19. Januar 2016

[REZENSION] Fred bei den Wikingern (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Fred bei den Wikingern
Autor: Birge Tetzner
Sprecher: Erzähler: Harry Kühn
Übersetzer: -/-
Verlag: Ultramar
Reihe: Fred 5
empfohlenes Lesealter: ab 8 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 156 Minuten, 2 CDs



Autor:
Birge Tetzner ist Kunst- und Kommunikationswissenschaftlerin. Seit 2002 arbeitet sie in ihrem Unternehmen audio Konzept als selbständige Autorin, Regisseurin und Produzentin. Dabei konzentriert sie sich auf die Vermittlung von Information. Lag der Fokus der Medienproduktion lange Zeit ausschließlich auf der auditiven Gestaltung von Ausstellungen – der Produktion von Hörtexten für Museen und Ausstellungen – hat sich das Arbeitsfeld in den letzten Jahren um die Produktion dokumentarischer Filme erweitert. Birge Tetzner schreibt und produziert außerdem Sach-Hörbücher und Kinderhörspiele.

Sprecher:
Harry Kühn, Remo Schulze, Jürgen Thormann, Nikolas Theilgaard, Thomas Hollaender, Regina Gisbertz, Dirk Petrick, Dominik Bender, Michael Berndt, Sonja Deutsch, Thomas Pötzsch


FRED BEI DEN WIKINGERN

Eigentlich sollte es nur eine imaginäre Reise werden, doch plötzlich findet Fred sich auf einem echten Wikingerschiff wieder – als Sklave. Dennoch hat er Glück im Unglück, denn er kommt zu Ivar, dem er schnell ein guter und treuer Freund wird. Ivars Vater war der Anführer des Wikingerdorfes, starb jedoch an dem Tag, an dem Fred an Bord des Schiffes gezogen wurde. Während seiner Zeit im Dorf lernt Fred nicht nur die dort lebenden Menschen, sondern auch ihre Geschichten und Wünsche kennen. Gemeinsam mit Ivar heckt er einen Plan aus, von dessen Gelingen nicht nur die Zukunft des Dorfes abhängt. Gleichzeitig liegt eine Schwermut in der Luft, denn Fred kann nicht ewig bei seinem neuen Freund bleiben...

Fred traut seinen Augen kaum als er aus dem Wasser gefischt wird und sich auf einem echten Wikingerschiff wiederfindet. Dem Hörer ist schnell klar, dass sein weiteres Schicksal von der Gunst derer abhängt, die ihn gerettet haben. Glücklicherweise landet er bei Ivar, der gerade seinen Vater verloren hat. Schnell freunden die Jungen sich an und sind schon bald unzertrennlich, obwohl sie eigentlich Welten voneinander trenne. Die Harmonie hält natürlich nicht lange an, denn das Dorf ist in Aufruhr, nachdem es keinen Anführer mehr hat und täglich mit Angriffen anderer Gemeinschaften rechnen muss.

Nicht nur Fred lernt einiges über die Wikinger und ihre Geschichte. Auch der Hörer verfolgt gebannt das Geschehen. Sicherlich hat man von der ein oder anderen Begebenheit schonmal gehört und vermutlich sind einem manche Gestalten auch nicht fremd, doch taucht man hier in Ereignisse ein, die authentischer nicht dargestellt werden könnten. Es gibt einiges zu entdecken, aber vor allem gilt es mitzufiebern, ob es Fred und Ivar gelingt ihren Plan in die Tat umzusetzen. Die Geschichte geizt nicht mit Spannung und erst recht nicht mit Überraschungen, die so nicht vorhersehbar waren.

Freds neuestes Abenteuer hat einiges zu bieten und ist dennoch viel zu schnell vorbei. Atemlose Spannung, gekonnt inszeniert und soundtechnisch absolut passend untermalt. Im Booklet finden sich einige erweiterte Erklärungen zu diversen Ausdrücken, die man vielleicht nicht auf Anhieb kennt. Ganz klar ist, dass man bereits händeringend auf weitere Erlebnisse wartet, denn mit Fred wird es definitiv nie langweilig.


Reiheninfo:
Folge 1: Fred im Land der Skythen
Folge 2: Fred am Tell Halaf
Folge 3: Fred in Pergamon
Folge 4: Fred im Reich der Nofretete

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