Freitag, 29. Januar 2016

[FILM-REZENSION] Saphirblau

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Saphirblau
Regie: Felix Fuchssteiner / Katharina Schöde
Darsteller: Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Kostja Ullmann, Josefine Preuss u.a.
Studio: Concorde Video
Reihe: Edelstein-Trilogie 2
FSK: ab 6 Jahren
Laufzeit: ca. 111 Minuten



SAPHIRBLAU

Nachdem Gwen und Gideon über mehrere Ecken zueinander gefunden haben, nicht nur, weil das Zeitreisegen sie miteinander verbindet, müssen sie sich einer großen Aufgabe widmen: Die Welt retten. Natürlich begleiten sie mehr oder minder skurrile Helfer und Ratgeber, die teilweise mehr schlecht als recht zu einem guten Gelingen der Missionen beitragen. Doch auf der anderen Seite gibt es noch die Allianz, der Gwens und Gideons Verbindung scheinbar ein gewaltiger Dorn im Auge ist. Ist ihre Liebe stark genug?

Gerade erst haben Gwen und Gideon sich gefunden, da wird ihre Liebe schon auf eine harte Probe gestellt. Mal gemeinsam, mal getrennt, finden sie sich in den verschiedensten Zeiten wieder, die jede auf ihre eigene Weise Überraschungen und Aufgaben bereit hält. Aber nicht nur in der Vergangenheit gibt es Hindernisse zu überwinden, die Gegenwart hält nicht weniger Probleme für das junge Paar bereit.

Zu Beginn gibt es eine kurze Rückblende auf die Ereignisse aus dem ersten Teil „Rubinrot“. Dies ist insofern hilfreich, als dass der Zuschauer sich kurz orientieren kann, manche Information hatte man möglicherweise schon wieder vergessen. Dennoch kann man nicht auf den ersten Blick unterscheiden, bei welchen Charakteren es sich um Freunde und bei welchen es sich um Feinde handelt, was man natürlich auch nicht soll. Wäre es doch zu einfach und vor allem langweilig, könnte man sofort zu Beginn eine Bilanz ziehen.

Gwen, noch immer recht tollpatschig unterwegs, fliegt nahezu von einem Fettnäpfchen ins nächste. Glücklicherweise hat sie treue Begleiter an ihrer Seite, die sie ein ums andere Mal zu retten wissen. Gleichzeitig amüsiert wie auch gebannt verfolgt man die Ereignisse, denn man weiß nie in was für eine Situation sie sich als nächstes manövriert. Trotz ihrer Helfer kann man ebenfalls nie sicher sein, ob Gwen die Erlebnisse mit heiler Haut übersteht.

Figuren wie Geschehen sind authentisch und spannend dargestellt, manches ist mitunter vorhersehbar, anderes wiederum überhaupt nicht. So ergibt sich eine Mischung, die den Zuschauer begeistert und kurzweilig unterhält. Allerdings sollte man Kenntnis des ersten Teils haben, ohne die ein oder andere Hintergrundinformation lassen sich einige Ereignisse kaum bis gar nicht nachvollziehen.


Hinweis
Die Meinung bezieht sich ausschließlich auf die filmische Darstellung und stellt keinen Vergleich zur Buchvorlage an.


Reiheninfo:
Teil 1: Rubinrot

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