Dienstag, 5. Januar 2016

[FILM-REZENSION] 22 Jump Street

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: 22 Jump Street
Regie: Phil Lord / Christopher Miller
Darsteller: Channing Tatum, Jonah Hill, Ice Cube u.a.
Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Reihe: Jump Street 2
FSK: ab 12 Jahren
Laufzeit: ca. 107 Minuten



22 JUMP STREET

Die Highschool ist überstanden, es geht aufs College, allerdings nur undercover. Erneut müssen die beiden Cops Schmidt und Jenko sich unter die Schülerschaft mischen, um die Quelle zu finden, von der die Jugend ihre Drogen bezieht. Als sie jedoch beginnen sich verschiedenen Gruppierungen anzuschließen, müssen sie plötzlich ihre Freundschaft überdenken. Dabei dürfen sie allerdings niemals ihren Fall aus den Augen verlieren, was sich als schwieriger gestaltet als zunächst angenommen...

Nach „21 Jump Street“, angelehnt an die damalige Fernsehserie, müssen Channing Tatum und Jonah Hill erneut undercover ermitteln. Dieses Mal jedoch am College, wo sie sogleich auf die erste Hürde stoßen, denn niemand nimmt ihnen ab, noch im College-Alter zu sein. Auf der Highschool schien alles so viel einfacher, daher müssen sie sich unbedingt etwas einfallen lassen, um den Einsatz nicht zu gefährden. Tatum und Hill beweisen, dass sie ein eingespieltes Team sind, auch wenn man als Zuschauer natürlich weiß, mit welchem Hintergrund sie das College besuchen, ist man doch geneigt ihren Interpretationen Glauben zu schenken. Manches Mal wird man vielleicht sogar davon überrascht, dass es sich überhaupt nicht um abgesprochene Aktionen gehandelt hat.

„22 Jump Street“, lebt, wie schon der Vorgänger, von dem wahrhaftigen Gagfeuerwerk, das auch dieses Mal wieder gezündet wird. Ein kleiner Beigeschmack bleibt jedoch übrig, ähneln einige Szenen, die natürlich dennoch zu Lachern führen, gefährlich denjenigen im ersten Teil. Das mag durchaus gewollt sein, kann man aber schnell negativ auffallen. Im Großen und Ganzen aber wird man gekonnt unterhalten, mal mehr mal weniger niveauvoll.

Allerdings darf neben der ganzen komödiantischen Darstellung nicht übersehen werden, dass ebenfalls ernsthaftere Töne angeschlagen werden. Das Duo ist nicht nur auf den ersten Blick rein optisch total verschieden, auch charakterlich scheinen sie nicht auf einer Welle zu liegen und dennoch verbindet sie etwas. Hier aber wird diese Verbindung knallhart auf die Probe gestellt, erst am Ende wird sich herausstellen in welche Richtung die Entwicklung vonstatten geht.

Auf jeden Fall ist „22 Jump Street“ ein würdiger Nachfolger, der in der Gesamtwertung jedoch nicht gänzlich an seinen Vorgänger heranreicht.


Reiheninfo:
Teil 1: 21 Jump Street

1 Kommentar:

  1. Hallo Christiane,
    auch ich habe diesen Film gesehen und muss gestehen, dass er mir im Gegensatz zu 21 nicht so gefallen hat, auch wenn ich beide Darsteller mag.
    Liebe Grüße,
    Hibi

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