Dienstag, 24. November 2015

[REZENSION] Der verflixte Fluch des Kraken

Redakteur: Petra Pfingsten

Titel: Der verflixte Fluch des Kraken
Autor: Gabi Neumayer
Illustrator: Alexander von Knorre
Verlag: Beltz
Reihe: Band 2
empfohlenes Lesealter: ab 8 Jahren
Ausführung: Hardcover, 285 Seiten



Autor:
Gabi Neumayer, geb. 1962, lebt in Bergheim bei Köln und ist Autorin, Lektorin und Chefredakteurin des Autorennewsletters „The Tempest". Sie schreibt vor allem für Kinder – unter anderem Science-Fiction-Geschichten, englische Lernkrimis, Bilderbücher und Sachbücher. Bei Beltz & Gelberg erschienen bereits die Romane "Als die Welt zum Stillstand kam" sowie die Bände "Der Unsichtbare aus dem Wald" und "Ein geheimnisvolles Spiel" aus der Reihe "Undercover City".

Illustrator:
Alexander von Knorre kommt aus Magdeburg. Nach Aufenthalten in Florida und Rumänien wurde er Diplom-Designer und lebt seither als Kinderbuchillustrator in Weimar.


DER VERFLIXTE FLUCH DES KRAKEN

Inhalt:
Schauplatz dieser Geschichte sind die 28 Inseln im Vergessenen Meer. Dort leben die Nachkommen ehemaliger Piraten in Ruhe und Frieden. Die Hauptpersonen sind 5 befreundete Kinder – Mick, Gordon, Stevie, Lili und Susa. Sie gehen zur Schule und nachmittags ihren Hobbys nach. Alles wirkt zunächst sehr normal und friedlich, doch unter der idyllischen Oberfläche brodelt es, denn Mick und seine Freunde haben ein großes Geheimnis.
Micks Bruder Ben ist nach einer Seereise verschollen und wird für tot gehalten. Doch die 5 Kinder glauben nicht daran. Mick lässt ein großes Schiff bauen – was keiner weiß – damit wollen die 5 bei Nacht und Nebel verschwinden um Ben zu suchen. Das allein wäre ja noch keine Sensation, wäre da nicht die Tatsache, dass noch niemand jemals das Vergessene Meer verlassen konnte. Es ist nämlich eingeschlossen von einer sogenannten Lichtbarriere, spitze gleißende Felsen, die jeden verbrennen der sie passieren will. Als wäre das nicht schon schlimm genug, liegt an dieser Barriere noch der Mahlstrom, ein todbringender Strudel der, der Legende nach, von einem schrecklichen Monster bewacht wird. Angetrieben von der Sorge um den verschollenen Bruder, wollen Mick und seine Freunde trotz aller Gefahren es wagen einen Weg hindurch zu finden. Durch Zufall finden sie alte vergessene Aufzeichnungen, in denen von einer verschollenen dicht bewaldeten Insel die Rede ist. Das wäre für alle Inselbewohner des vergessenen Meeres eine Sensation, denn auf den hiesigen Inseln gibt es kaum Holz zum Leben.
Plötzlich zieht ein gewaltiger Sturm auf und zerstört alles auf den Inseln – Häuser, Schiffe und Werften – alles liegt in Trümmern, auch Micks Schiff und damit seine Pläne! Angetrieben von den alten geheimen Aufzeichnungen machen sich die 5 voller Hoffnung (und Angst) mit einem Fischerboot auf die Suche nach einer Möglichkeit die Gefahren und Hindernisse zu überwinden. Ihren Eltern erzählen sie, dass sie Fische für die notleidenden Bewohner fangen wollen. In Wahrheit aber begeben sie sich auf eine lebensgefährliche Reise. Sie treffen auf das Monster und kämpfen um ihr Leben. Ob sie es schaffen und was für Entdeckungen und unerwartete Enthüllungen die Kinder machen, das erfährt der mutige Leser, der es schafft das Buch bis zum Ende zu lesen.

Meine Meinung:
Es ist der zweite Teil einer Geschichte, weshalb ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte, die Personen und Gegebenheiten einzuordnen. Aber nach 2 Kapiteln war das kein Problem mehr. Die Geschichte beginnt sehr ruhig. Der Leser erfährt etwas über den Alltag der Menschen auf der Insel. Es plätschert so dahin. Doch dann, zur Mitte des Buches, nimmt es rasant Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich und man kann das Buch nicht mehr weg legen. Der Leser bangt um das Leben der Kinder. Weshalb ich auch die Altersangabe nur unterstützen kann. Ab 8 Jahren halte ich für angebracht, da schon ein ziemlicher Nervenkitzel aufgebaut wird, der verarbeitet werden muss. Außerdem ist die Handlung recht vielschichtig. Es treten sehr viele Personen auf den Plan und mehrere Schauplätze laufen parallel.
Der Schreibstil ist recht unkompliziert, Bilder sind keine vorhanden, die Schrift ist recht groß und daher für Kinder gut zu lesen, aber mit 282 Seiten auch recht umfangreich. Wenn es zum Selbstlesen noch zu schwer ist, kann man es auch sehr gut vorlesen. Es wird auch die Eltern begeistern.
Die Meinung meiner Kinder war: „Ein cooles, krasses Buch das richtig abgeht!“
Mein Fazit: „Eine rasante Piratengeschichte die Spaß macht zu lesen.“

Reihen-Info:
Der Schatz des Listigen Lars
Der verflixte Fluch des Kraken

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