Dienstag, 27. Oktober 2015

[REZENSION] Klappe und Action!

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Klappe und Action!
Autor: Mira Sol
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: Die drei !!! 54
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 144 Seiten



Autor:
Mira Sol war Bankkauffrau, studierte Germanistik und arbeitete anschließend als Verlagsredakteurin. Dann erfüllte sie sich einen Traum: Sie wurde Autorin für Kinder- und Jugendbücher. Mira Sol liebt Geheimnisse, Krimis, Sonnenblumen und Spanien. Deshalb schreibt sie ihre Jugendkrimis und geheimnisvollen Geschichten unter dem spanischen Künstlernamen Mira Sol (dt. „Sonnenblume“). Sie lebt mit ihrem Mann, drei anhänglichen Nachbarskatzen und vielen Büchern in Stuttgart.


KLAPPE UND ACTION!

Der anstehende Dreh ist für die drei Detektivinnen mehr als aufregend. Dass sie als Statisten im neuen Krimi, in dem Maries Vater die Hauptrolle spielt, dabei sein dürfen, ist wirklich toll. Doch plötzlich wird es ernst, als zwei Verkäuferinnen ausgeraubt werden, wobei es sich leider nicht um eine gestellte Szene handelt. Die drei !!! machen sich sofort auf die Suche nach dem Täter, denn Helmut Grevenbroich steht auf der Verdächtigenliste der Polizei ganz weit oben und das können die Mädchen so natürlich nicht stehen lassen...

Da Marie ihrem Vater schon lange nacheifern und Schauspielerin werden möchte, kommt ihr die Möglichkeit als Statistin am Set mitzuwirken natürlich gerade recht. Dass auch ihre besten Freundinnen Kim und Franzi dabei sein dürfen macht die Angelegenheit zu einem wahrlich freudigen Ereignis. Doch es bleibt nicht lange ruhig, wenn man davon an einem Filmset überhaupt sprechen kann. Denn bald befindet sich das gesamte Team in einem echten Krimi.

Ob der Leser sich an einem Set nun auskennt, dieses vielleicht schon einmal im Fernsehen gesehen hat, oder nicht, ist im Grunde irrelevant. Das Setting wird detailliert beschrieben und dargestellt, so dass man sich schnell fühlt, als stünde man selbst im Scheinwerferlicht. Unterschwellig bemerkt man allerdings schon früh die ein oder andere Schwingung, die darauf hindeutet, dass nicht mehr lange alles nach Plan laufen wird. Dass man sich auf sein Gefühl verlassen kann zeigt dann auch kurz darauf der weitere Verlauf des Geschehens.

Dass die drei Detektivinnen sich in den Fall einklinken ist klar, erst recht als Maries Vater zum Hauptverdächtigen wird. Außer der Polizei glaubt eigentlich niemand wirklich an seine Schuld, die Indizien sprechen allerdings gegen ihn. Entsprechend müssen die Freundinnen Gas geben, um Helmut Grevenbroich aus der Schusslinie zu bekommen. Es gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht den wahren Täter zu finden und zu entlarven, viele Kleinigkeiten müssen bedacht und vor allem beachtet werden.

Gemeinsam mit den Detektivinnen begibt sich der Leser auf die Suche. Bei der Menge an potentiellen Hinweisen ist es allerdings gar nicht so einfach zu selektieren, um sich nicht unnötig in Sackgassen wiederzufinden. Nicht nur Fingerspitzengefühl ist gefragt, sondern gleichzeitig Schnelligkeit, sonst ist der Täter womöglich schon bald über alle Berge. Der 54. Fall ist nicht nur für Marie ein ganz persönlicher, sondern auch spannend von Anfang bis Ende. Für den Leser gibt es einiges zu ermitteln, es wird nicht alles auf dem Silbertablett serviert, Kombinationsgabe ist ebenfalls erforderlich.

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