Dienstag, 20. Oktober 2015

[REZENSION] Die Mathematik der Liebe

Redakteur: Anette Leister

Titel: Die Mathematik der Liebe
Autor: Hannah Fry
Übersetzer: Irmengard Gabler
Verlag: Fischer E-Books
Reihe: -/-
Ausführung: ebook, 144 Seiten



Autor:
Hannah Fry ist Juniorprofessorin für Mathematik und Komplexitätswissenschaft am Centre for Advanced Spatial Analysis des University College in London, wo sie sich unter anderem mit der Erforschung menschlicher Verhaltensmuster beschäftigt.


DIE MATHEMATIK DER LIEBE

Kann man Liebe berechnen? Laut Hannah Fry ist Liebe berechenbar, aber wie in der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist dies mehr eine theoretische Spielerei, das Leben und die Liebe lassen sich nicht an Daten und Fakten fest machen.

Das Buch ist in folgende Kapitel unterteilt:
Wie stehen unsere Chancen, Liebe zu finden?
Wie wichtig ist Schönheit?
Wie man eine Party zum erfolgreichen Abschluss bringen kann
Onlinedating
Das Dating-Spiel
Zwischendrin befinden sich immer wieder auflockernde und ansprechende Illustrationen, die das Thema auflockern.

Leider habe ich mir auf Grund Titel und Klappentext etwas weitaus humorvolleres und lockeres, nicht ganz so sachliches zum Thema vorgestellt. Hannah Fry geht zwar mit Humor an die Sache, trifft dabei aber nicht immer meinen Nerv, so dass ich den Text zum Teil quergelesen habe. Als mathematisch interessierte Person kann ich also nicht behaupten, dass die Liebe zur Mathematik gleichzeitig die Liebe zu diesem Buch garantiert. Als Personenbeispiele fiktive Namen aus Film und Fernsehen zu nehmen, fand ich zum Beispiel eher erzwungen lustig als wirklich humorvoll.

Interessant war in jedem Fall zu lesen, auf Grund welcher Aspekte man die Chancen darauf seinen Partner zu finden, im mathematischen Sinne erhöht. Je weniger man den potentiellen Peronenkreis auf Grund eigener Vorlieben eingrenzt, desto größer ist natürlich die Chance einen Partner zu finden. So gesehen lässt sich Mathematik nicht nur auf die Liebe, sondern sicherlich auf viele andere Dinge im Leben anwenden.
Vielleicht trifft das Buch ja weitaus eher den Nerv von Mathematikhassern, wenn sie sehen, dass Mathematik nicht nur theoretisch sein muss, sondern auf ganz alltägliche Dinge angewendet werden kann.

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