Mittwoch, 7. Oktober 2015

[REZENSION] Bedenke das Ende

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Bedenke das Ende
Autor: Janet Clark
Übersetzer: -/-
Verlag: Loewe
Reihe: Finstermoos 4
empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Ausführung: Broschur, 208 Seiten



Autor:
Mit elf Jahren hat Janet Clark ihren ersten Roman geschrieben. Er hatte zwölf Seiten und eine Leserin. Obwohl diese sofort von ihren schriftstellerischen Fähigkeiten überzeugt war, brauchte es viele Jahre und Umwege über diverse Länder und Berufe, bis Janet Clark ihr erstes Manuskript an eine Agentur schickte. Seitdem finden ihre Bücher immer mehr Fans. Heute lebt die Autorin mit ihrer Familie in München.


BEDENKE DAS ENDE

Die Lage in Finstermoos spitzt sich immer mehr zu. Nic, Basti, Mascha und Valentin stecken im Bunker fest, der in Kürze mit Beton verfüllt werden soll. Nur durch Luzies Eingreifen kann die Katastrophe verhindert werden. Allerdings ist mit der Rettung der Freunde noch lange nicht alles ausgestanden, noch immer ranken sich zahlreiche Geheimnisse um das Dorf, jeder scheint etwas zu wissen, doch niemand traut sich den Mund aufzumachen. In der Vergangenheit liegt der Schlüssel, da sind sich die fünf Freunde sicher, und setzen alles daran die Wahrheit ans Licht zu bringen...

Mit „Bedenke das Ende“ liegt nun das Finale der vierteiligen Finstermoos-Reihe vor, das noch einmal alle Kräfte mobilisiert, um dem Grundgerüst gerecht zu werden und einen Abschluss darzulegen, den man nicht sofort wieder vergisst. Da man seit dem ersten Band weiß, dass es zu den schrecklichen Ereignissen im Bunker kommen wird, ist man nun natürlich gespannt darauf wie sich das Geschehen weiter entwickeln wird. Zuvor arbeiteten die Bände darauf hin zu erklären, was bis zum Bunker vorgefallen ist, nun befindet man sich mittendrin.

Wie gehabt gibt es zu Beginn kurze Zusammenfassungen was in den Vorgängerbänden geschah, um sofort den Anschluss zu bekommen. Hat man die Reihe aufmerksam verfolgt, lassen sich manche Rückschlüsse sicherlich auch ohne Bestätigung erkennen, doch liegt die ganze Wahrheit noch lange nicht klar und deutlich vor. So spürt man unterschwellig immer mehr, wie man sich dem Höhepunkt nähert, an dem noch das ein oder andere Geheimnis gelüftet werden wird. Die Anspannung der Protagonisten lässt auch den Leser nicht kalt. Auf der einen Seite möchte man unbedingt erfahren weshalb die Freunde diversen Gefahren ausgesetzt waren, andererseits möchte man aber nicht, dass es endet, schließlich weiß man, dass die Geschichte nach der letzten Seite zu Ende erzählt ist.

Spannungstechnisch hat Janet Clark noch einmal alles gegeben und eine Atmosphäre erschaffen, der man sich in keinem Fall entziehen kann. „Bedenke das Ende“ zieht alle Register, um dem Leser in Erinnerung zu bleiben und um sagen zu können, dass es sich wahrlich um einen mehr als adäquaten Abschluss handelt. Alle offenen Fragen, die sich möglicherweise schon im ersten Band gestellt haben, werden beantwortet. Ein, im Gesamten gesehen, rundum schlüssiger Mehrteiler, der hoffentlich nicht allzu nah an der Realität angesiedelt ist, obwohl man nie wissen kann, was für Geheimnisse Menschen und Orte zu bewahren haben...


Reiheninfo:
Band 1: Aller Frevel Anfang
Band 2: Am schmalen Grat
Band 3: Im Angesicht der Toten

1 Kommentar:

  1. Schöne Rezi. Seit heute liegt das Buch auch bei mir. Freue mich schon, es zu lesen!

    LG, Becky

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Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr uns in der Lies-und-Lausch-WG besucht. Wir freuen uns über jeden Kommentar von Euch :)
Viele Grüße die Katze mit Buch und ihre Mitbewohner