Dienstag, 16. Juni 2015

[REZENSION] Eine Hexe zum Verlieben

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Eine Hexe zum Verlieben
Autor: Kristina Günak
Übersetzer: -/-
Verlag: -/-
Reihe: Elionore Brevent 1
Ausführung: Taschenbuch, 368 Seiten



Autor:
Kristina Günak schreibt Chick-Lit Romane für Egmont LYX und unter ihrem Pseudonym Kristina Steffan Frauenromane für den Diana Verlag.
Als Kristina Günak reizt sie immer wieder das Magische, Außergewöhnliche und Sonderbare. Sie kann einfach nicht die Finger von der Tastatur lassen. So entstand die Serie „Eine Hexe zum Verlieben“, die mit dieser Neuauflage in einem neuen Gewand daherkommt und endlich den heiß ersehnten vierten Band mit sich bringt.


EINE HEXE ZUM VERLIEBEN

Elionore Brevent, tagsüber Immobilienmaklerin, nachts Hexe, dachte bisher ihr Leben eigentlich ganz gut im Griff zu haben, wenn auch ihre Aktivitäten sich nicht immer miteinander vereinbaren lassen. Bald schon gerät ihr Gefühlsleben zunehmend aus den Fugen, als erst ein nicht unattraktiver Vampir, und schließlich auch noch ein ziemlich gutaussehender Werjaguar auftaucht. Beim Erscheinen dieser beiden magischen Wesen bleibt es jedoch nicht und so findet Eli sich bald schon in einer äußerst kuriosen, doch zugleich überaus gefährlichen, Mission wieder...

[…] Zwar können Gestaltwandler ihre Präsenz manchmal ganz gut verschleiern, aber nicht, wenn sie direkt vor mir stehen. Der Typ riecht nach nichts außer Kälte. Das Fazit meiner intensiven Überlegungen ist also: Ich stehe hier bei Vollmond einsam und verlassen in einem Garten voller Magie mit einem … Vampir. Herzlichen Glückwunsch, Elionore! (S. 30)

Glaubt man durch diverse Bücher und Filme, die seit geraumer Zeit den Markt überfluten, bereits alles über Magie und die Wesen, die solche bewirken können, zu wissen, wird man schon bald eines besseren belehrt werden. Keine Hexe ist wie die andere, Gestaltwandler ist nicht gleich Gestaltwandler, und nicht jeder Vampir glitzert. Begibt man sich also ganz unvoreingenommen an die Lektüre von Kristina Günaks ersten Band der Elionore Brevent Reihe, wird man sicherlich die ein oder andere Überraschung erleben, aber vor allem ungemein viel Spaß haben.

Eli ist nicht nur chaotisch, möglicherweise leicht naiv und kaffeesüchtig, sondern auch eine Hexe, noch dazu eine ganz besondere, wie sich im Laufe des Geschehens herausstellt. Auf Grund dessen, dass sie die Geschichte aus ihrer eigenen Perspektive schildert, fühlt man sich ihr gleich in gewisser Weise verbunden und vergibt ohne zu zögern sämtliche Sympathien. Außerdem ist man sofort mittendrin und hat tatsächlich das Gefühl sie auf ihrem Weg, der wahrlich nicht immer einfach ist, persönlich zu begleiten. Die magischen Elemente werden so gekonnt mit den Ereignissen verknüpft, dass sich im Grunde gar nicht die Frage stellt, wobei es sich möglicherweise um Fiktion handelt. Eher wird sich in den Köpfen die Gewissheit einstellen, dass es vielleicht doch mehr auf der Welt zu entdecken gibt, wenn man so manches Mal mit offenen Augen durch die Gassen wandern würde.

„Eine Hexe zum Verlieben“ ist der Auftakt zu einer Serie, die nicht nur mit Magie, sondern auch einer gehörigen Portion Humor besticht, ohne dabei jedoch albern zu wirken. Egal ob man von Eli bereits gehört hat oder nicht, jedem wird sie sofort ans Herz wachsen, auch wenn man sich dessen zu Beginn vielleicht noch nicht bewusst ist.

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