Mittwoch, 20. Mai 2015

[REZENSION] Die Frau, die zu wenig wusste (Hörbuch)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die Frau, die zu wenig wusste
Autor: Sascha Gutzeit
Sprecher: Sascha Gutzeit
Übersetzer: -/-
Verlag: KBV
Reihe: Kommissar Engelmann 2
Ausführung: Hörbuch, ca. 60 Minuten, 1 CD



Autor und Sprecher:
Sascha Gutzeit, geboren 1972, ist Sänger, Schauspieler, Autor und Entertainer. Seit 1993 macht er CDs mit eigenen Songs und schreibt auch Musiktheaterstücke, in denen er alle Rollen selber spielt - unter anderem die Krimikomödie „Der Mörder ist immer der Täter“. Er ist Mitgründer des „Vollplaybacktheaters“, nahm ein Duett mit Wolfgang Niedecken auf, komponierte Filmmusik, arbeitet als Sprecher, schrieb und vertonte u.a. Kai Meyers Buchreihe „Die Sieben Siegel“. Er liebt Tomate mit Mozzarella und isst nachts heimlich Nutella mit dem Löffel. Wenn er nicht gerade durch die Lande tourt, lebt er zusammen mit Frau und Hund in der Vulkaneifel.


DIE FRAU, DIE ZU WENIG WUSSTE

Eine hübsche Frau, nahezu leblos und ohne Gedächtnis. Kurzerhand nimmt Kommissar Heinz Engelmann das Geschoss auf und mit zu sich nach Hause. Während der Nachforschungen was es mit der Dame auf sich hat, befördert er Dinge ans Tageslicht, die möglicherweise unter der Erdoberfläche besser aufgehoben gewesen wären. Doch einmal mit dem Ermittlungsgen infiziert, ist Engelmann so leicht nicht wieder zu stoppen...

Mein lieber Scholli – ach nee – mein lieber Engelmann, was sich da in Hiesig dieses Mal abspielt ist wirklich ganz großes Kino. Zustände sind das, die hätte man in diesem ansonsten so idyllischen Dörfchen niemals vermutet. Gut, dass da einer ist, der für Ordnung sorgt, auch wenn es manches Mal den Anschein hat als würde er für noch mehr Chaos sorgen. Im Grunde plant Engelmann seine Einsätze ganz präzise und ahnt die Konsequenzen schon bevor sie sich zeigen. Entsprechend vertrauensvoll sollte man seinem Können gegenüber stehen, die Gefahr wird schon bald gebannt sein...

Doch bis es auch nur ansatzweise so weit kommen kann, fließt noch viel Kognak die Kehle hinunter. Die Nerven liegen blank, denn der Hörer versucht verzweifelt sich einen Reim auf das Geschehen zu machen und Zusammenhänge zu finden, die alles sind, nur nicht offensichtlich. Viele Unbekannte reihen sich aneinander, so dass es schwierig wird den Überblick zu behalten und den Durchblick zu erlangen. Bleibt nur die Hoffnung, dass Heinz Engelmann seine Gehirnwindungen besser unter Kontrolle hat und Hiesig von Missetaten verschont bleibt.

Auch mit dem zweiten Fall für Heinz Engelmann holt Autor und Sprecher Sascha Gutzeit den Hörer genau da ab wo er es beabsichtigt. Mit schrägem Humor, atemberaubender Spannung und gekonnten Spezialeffekten ergibt sich ein Hörvergnügen der besonderen Art, das in keine Schublade passt, von 08/15 keine Spur. Viel zu schnell ist die Reise in die Vergangenheit schon wieder vorbei, wie gut, dass der dritte Fall schon in den Startlöchern steht.


Reiheninfo:
Fall 1: Die Leiche, die sich aus dem Anzug haute

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