Donnerstag, 9. April 2015

[REZENSION] Vendetta - Die Rache der Anna Pizzo

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Vendetta - Die Rache der Anna Pizzo
Autor: Katja Montejano
Übersetzer: -/-
Verlag: Pax et Bonum
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 220 Seiten



Autor:
Katja Montejano wurde 1967 in Aarau (Schweiz) geboren und lebt mit ihrem Ehemann und Hund in Zofingen. Nach Abschluss einer Banklehre war sie in diversen Kreditinstituten und Unternehmen tätig. Seit 2001 arbeitet sie als Übersetzerin in der Informatikabteilung einer größeren Bankengruppe.
Ihre Leidenschaft zur Spannungsliteratur hat sie dazu bewogen, selber Geschichten und Thriller zu schreiben.


VENDETTA - DIE RACHE DER ANNA PIZZO

Anna Pizzo hat es nicht leicht. Nicht nur, dass sie bei einem brutalen Übergriff ihr ungeborenes Kind verliert. Zudem wird sie Zeugin des Amoklaufs ihres ehemaligen Vorgesetzten und dann zettelt auch noch jemand einen blutigen Mafiakrieg an. Annas Vater, Cosa Nostra-Oberhaupt Don Vito, lässt seine Tochter nach Sizilien holen, damit er sie in Sicherheit weiß. Doch es muss einen Maulwurf geben, so dass niemand sagen kann wer Freund und wer Feind ist. Anna stellt sich dem Kampf, ohne wissen zu können, ob sie ihn überleben wird...

Es herrscht Krieg im Untergrund, irgendjemand möchte die vier großen Organisationen mehr oder weniger auslöschen, um die Alleinherrschaft zu erlangen. Dass dabei vor großen Opfern nicht zurückgeschreckt wird, zeigt sich schnell. Unfassbar, wenn man überlegt, dass solche Ereignisse tatsächlich wahr sein können. Da wünscht man sich nichts mehr, als dass man hier nicht zwischen die Fronten gerät. Doch genau das geschieht Anna, als Tochter des Cosa Nostra-Chefs natürlich ebenfalls im Visier der Täter.

Atemlos verfolgt man nicht nur die Geschehnisse, sondern auch Annas Weg, denn sie hat, neben dem herrschenden Mafiakrieg, noch ihre ganz eigene Vendetta. Bald schon glaubt man, dass es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen den beiden Handlungssträngen gibt, doch ist dieser lange Zeit nicht greifbar, es gibt auch keine eindeutigen Hinweise, sondern nur ein Bauchgefühl. Während sich die Spannung immer weiter aufbaut, ist man, ebenso wie die Protagonisten, hinter dem Maulwurf her. Dass man ihn bereits kennengelernt haben muss, scheint offensichtlich, doch könnte es im Grunde jeder und niemand sein, klare Indizien gibt es nicht, schließlich hat man es hier mit Meistern ihres Fachs zu tun, denen man nicht so leicht auf die Schliche kommt.

Die Autorin nimmt den Leser mit auf eine Reise in den Untergrund, der authentischer nicht dargestellt werden könnte. Zwar hat man nicht unbedingt Vergleichsmomente aus eigenen Erfahrungen, zweifelt aber keine Sekunde daran, dass sich wirklich alles so zutragen könnte wie beschrieben. Bis zum Schluss dreht und wendet das Blatt sich ohne Unterlass und man kann sich nie sicher sein wer nun am Ende das Heft in der Hand haben wird.

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