Freitag, 24. April 2015

[REZENSION] Mein fast genialer Sommer

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Mein fast genialer Sommer
Autor: Birgit Hasselbusch
Übersetzer: -/-
Verlag: Pink
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Ausführung: Taschenbuch, 192 Seiten



Autor:
Birgit Hasselbusch hat als Sportreporterin gearbeitet, bevor sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben entdeckte. Ihre Bücher erzählen von Dingen, denen sie sich privat widmet oder die ihr während ihrer Arbeit als Radiomoderatorin begegnen. Wen wundert es da, dass sie tatsächlich rückwärts sprechen kann?


MEIN FAST GENIALER SOMMER

Die anstehende Klassenreise nach Amrum ruft nicht nur Vorfreude auf eine Zeit ohne Eltern hervor. Lu ist ganz besonders daran interessiert ihrem Schwarm Noah näher zu kommen. Der erste Schritt scheint gemacht, waren sie doch bereits gemeinsam im Kino. Es scheint allerdings, als seien die Gefühle einseitig, denn kaum auf der Insel, ist Noah ganz fasziniert von der Berlinerin Jenny, die ebenfalls mit ihrer Klasse auf Amrum weilt. Lu weiß nicht Ein noch Aus, doch ihre Herzensangelegenheiten sollen nicht die einzige Verwirrung während der Klassenfahrt darstellen...

Jede Leserin wird sich sofort in der Zeit zurück geworfen fühlen, denn jeder wird solche oder ähnliche Situationen wie Lu sie erlebt, kennen. Ob es sich dabei um unerwiderte Schwärmereien handelt oder Erinnerungen an diverse Klassenreisen mit einschneidenden Ereignissen, ist zweitrangig, man kann sich schnell in Lu hinein versetzen und fühlt mit ihr. Manches Mal möchte man sie zwar auch einfach nur schütteln, doch glücklicherweise hat sie Freundinnen, die absolut ehrlich zu ihr sind, und diesen Part liebend gerne übernehmen.

Einmal eingetaucht, kommt man nicht mehr so schnell von der Geschichte los, die eindeutig viel zu früh vorbei ist. Es ist, als könne man die Meeresbrise förmlich spüren, denn auch die Darstellung der äußeren Einflüsse ist mehr als authentisch.

Größtenteils hält das Geschehen keine größeren Überraschungen bereit, manches Mal schafft die Autorin es aber dann doch Ereignisse einfließen zu lassen, deren Entwicklung nicht vorhersehbar gewesen ist. Da schaut man dann doch nochmal zurück und überlegt, ob man möglicherweise wichtige Hinweise übersehen hat oder ob es tatsächlich keine gab.

Mit „Mein fast genialer Sommer“ kann man ein paar Stunden abschalten und sich vergangene Ereignisse noch einmal vor Augen führen. Vieles, was einem damals peinlich war, wird nun in einem ganz anderen Licht gesehen werden, denn die Sicht auf solche Dinge ändert sich glücklicherweise. Mit Lu und ihrer Klasse geht man auf eine Reise, nach der der Sommer in jedem Heim Einzug hält.

1 Kommentar:

  1. Von dem Buch hab ich echt noch nie was mitbekommen um ehrlich zu sein. :D Aber es klingt gar nicht schlecht. Ich werde dann wohl gleich mal stöbern gehen, danke für den Tipp! :)

    Liebste Grüße,
    Nazurka

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