Freitag, 27. März 2015

[REZENSION] Hollywood-Horror (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Hollywood-Horror
Autor: Markus Topf (nach einem Roman von Earl Warren)
Sprecher: Erzähler: Reent Reins
Übersetzer: -/-
Verlag: Contendo Media
Reihe: Gespenster-Krimi 3
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 68 Minuten, 1 CD



Sprecher:
Reent Reins, Tobias Schmidt, Eva Michaelis, Norbert Langer, Erik Schäffler, Martin May, Christian Stark, Martin Kautz, Sascha Rotermund, Peter Weis, Daniela Hoffmann, Merete Brettschneider, Tammo Kaulbarsch, Detlef Tams, Simona Pahl, Gabi Libbach, Tino Kießling, Douglas Welbat, Patrick Holtheuer, Christoph Piasecki


HOLLYWOOD-HORROR

Der Serienmörder Gordon Gloom hat mit seinen grauenhaften Taten alle in Angst und Schrecken versetzt. Jahre nach seinem Tod soll nun der Schauspieler Ryan Swann in die Rolle des Mörders schlüpfen, dessen Leben von Hollywood verfilmt wird. Plötzlich ereignen sich am Set jedoch Bluttaten, die so nicht vorgesehen waren. Jeder glaubt, Ryan Swann hätte sich etwas zu sehr mit seiner Rolle identifiziert, weshalb dieser abtauchen muss. Um seine Unschuld zu beweisen, muss er den wahren Täter finden, doch handelt es sich dabei wirklich um einen Menschen?

Mit „Hollywood-Horror“ legt Contendo Media innerhalb kurzer Zeit bereits den dritten Gespenster-Krimi vor und es wird kein bißchen leiser. Nach dem Roman „Der Satan führt Regie“ von Earl Warren erlebt der Hörer einen wahren Horrorschocker. Man sieht die Szenen sofort filmisch vor sich und kann sich kaum entscheiden was schlimmer ist: Die eigene Vorstellungskraft oder vorgegebene Sequenzen, bei denen man auch mal die Augen schließen kann.

Von außen betrachtet besitzt man natürlich eindeutig mehr Wissen ob der Ereignisse als die Protagonisten, obgleich nicht jedes Detail, wie bspw. das Motiv, bekannt ist. Dennoch überträgt sich die Atmosphäre in einem hohen Maße auf den Hörer, so dass man das Gefühl hat selbst live dabei zu sein, ohne zu wissen was als nächstes zu tun ist, um zu überleben. Gemeinsam mit dem vermeintlich Gesuchten Ryan Swann macht man sich auf, um dem wahren Täter Einhalt zu gebieten, auch wenn das möglicherweise nicht eine der besten Ideen ist. Weiß man schließlich nicht wer oder was einen erwartet.

Trotz dessen, dass für den Hörer einiges bekannt ist, bleibt auch diese Folge von Anfang bis Ende spannend, denn man weiß nie was noch geschieht. Hinter jeder Ecke könnte die nächste Gefahr lauern, Ruhepausen erwartet man vergeblich. Es ist erst vorbei, wenn der letzte Ton verklungen ist... Oder vielleicht doch nicht?


Reiheninfo:
Folge 1: Mörderbäume
Folge 2: Teufelstochter

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