Dienstag, 3. März 2015

[REZENSION] Freundinnen in Gefahr!

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Freundinnen in Gefahr!
Autor: Maja von Vogel / Henriette Wich / Mira Sol
Übersetzer: -/-
Verlag: Kosmos
Reihe: Die drei !!! 50
empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahren
Ausführung: Hardcover, 384 Seiten



Autor:
Maja von Vogel wurde 1973 geboren und wuchs im Emsland auf. Sie studierte Deutsch und Französisch, lebte ein Jahr in Paris und arbeitete als Lektorin in einem Kinderbuchverlag, bevor sie sich als Autorin und Übersetzerin selbständig machte. Heute lebt Maja von Vogel in Nordwestdeutschland.

Henriette Wich wurde 1970 in Landshut geboren und wuchs mit sechs Geschwistern und drei Katzen auf. Sie studierte Germanistik und Philosophie in Regensburg und arbeitete als Lektorin in verschiedenen Kinderbuchverlagen. Danach hat sie sich einen großen Traum erfüllt: selbst zu schreiben. Heute ist Henriette Wich erfolgreiche Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher.

Mira Sol war Bankkauffrau, studierte Germanistik und arbeitete anschließend als Verlagsredakteurin. Dann erfüllte sie sich einen Traum: Sie wurde Autorin für Kinder- und Jugendbücher. Mira Sol liebt Geheimnisse, Krimis, Sonnenblumen und Spanien. Deshalb schreibt sie ihre Jugendkrimis und geheimnisvollen Geschichten unter dem spanischen Künstlernamen Mira Sol (dt. „Sonnenblume“). Sie lebt mit ihrem Mann, drei anhänglichen Nachbarskatzen und vielen Büchern in Stuttgart.


FREUNDINNEN IN GEFAHR!

Der bekannte Popsänger und Freund der drei !!! Tom Jeremias kommt für ein Konzert in die Stadt, doch dann läuft alles aus dem Ruder. Denn urplötzlich verschwindet er in der Pause und niemand scheint zu wissen warum und wohin. Klar, dass Kim, Franzi und Marie sich auf die Suche machen, um ihren Freund zu finden, doch dabei geraten sie selbst ins Visier der Ermittlungen. Nicht einmal Kommissar Peters glaubt den Detektivinnen, dass sie nichts mit dem Verschwinden von Tom zu tun haben. So sind die Mädchen auf sich allein gestellt und mehr als angespornt den Fall zu lösen und sich von jedem Verdacht rein zu waschen...


Das Außentor war verschlossen und im Dämmerlicht erkannte Kim einen Rasenmäher, eine Schubkarre und andere an der Wand aufgereihte Gartenutensilien. Daneben türmten sich eine Menge Dosen in verschiedenen Farben und Größen.
„Autolack spritzfertig“, las Kim halblaut. Während sie sich fragte, wofür Janinas Vater so viel Lack brauchte, ertönte wie aus dem Nichts eine schneidende Stimme hinter ihr.
„Was hast du hier zu suchen?“ (Band 1, S. 35)

Der 50. Fall ist für die drei !!! ein ganz besonderer, was allerdings nicht durchweg positiv ist, werden sie doch selbst verdächtigt etwas unrechtes getan zu haben und sehen sich auch noch fiesen Gerüchten ausgesetzt, die täglich im Internet kursieren. Der Jubiläumsfall für die drei Detektivinnen ist dreimal so lang wie sonst und besteht aus drei Bänden, nämlich „Verlorenes Herz“, „Spuren der Vergangenheit“ und „Falsche Freunde“. In jedem Band steht eines der Mädchen mehr im Vordergrund als die anderen, ohne sich jedoch zu wichtig zu nehmen oder gar aufdringlich zu erscheinen.

Auf Grund der persönlichen Angriffe auf die Freundinnen wirken diese zunächst ein wenig angeschlagen, was allerdings durchaus nachvollziehbar ist, schaut man sich an welches Spiel mit ihnen gespielt wird. Doch echte Detektivinnen lassen sich so schnell nicht unterkriegen und geben schließlich erst so richtig Vollgas, um ihren Widersachern deutlich zu machen, dass man mit den drei !!! so nicht umspringt. Bis dahin ist es allerdings ein gefährlicher und steiniger Weg, der einige Cliffhanger für den Leser zu bieten hat und den Freundinnen das ein oder andere verhängnisvolle Ereignis beschert. Inwiefern sich dieser knifflige Fall lösen lässt und ob die Freundinnen ihre Ehre noch retten können, ist bis zum Schluss unklar, denn dass die Eltern der Detektivinnen auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, ist jedem klar.

„Freundinnen in Gefahr!“ bietet atemlose Spannung von Anfang bis Ende und zieht den Leser in einen Sog aus Neid und Hass, der einen so schnell nicht wieder los lässt. Dass man gemeinsam mit den Mädchen ermittelt ist Ehrensache, doch stellt sich das Ganze schwieriger dar als gedacht, auf Grund fehlender Mithilfe und verwirrender Hinweise. Aber was echte Detektive sind die geben so leicht nicht auf. Bleibt zu hoffen, dass die Mädchen noch viele weitere Fälle lösen dürfen!

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