Mittwoch, 11. Februar 2015

[REZENSION] Mörderbäume (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Mörderbäume
Autor: Markus Topf (nach einem Roman von Earl Warren)
Sprecher: Erzähler: Jürgen Holdorf
Übersetzer: -/-
Verlag: Contendo Media
Reihe: Gespenster-Krimi 1
empfohlenes Lesealter: ab 16 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 87 Minuten, 1 CD



Sprecher:
Jürgen Holdorf, Christine Pappert, Uve Teschner, Volker Brandt, Tobias Kluckert, Jürgen Thormann, Helmut Krauss, Christian Rudolf, Daniel Faust, Peter Weis, Max von der Groeben, Nina Mölleken, Jannik Endemann, Ulrike Hübschmann, Elga Schütz, Andreas Conrad, Detlef Tams, Andi Krösing, Tobias Schmidt, Lea Kiernan, Aaron Lüß, Philipp Draeger


MÖRDERBÄUME

Die Journalistin Vera Lorrimer will das Verschwinden ihres Bruders nicht einfach so hinnehmen und macht sich auf den Weg nach Killamy. In den schottischen Grampian-Mountains hat ihr Bruder sich zuletzt aufgehalten und er ist nicht der erste, der danach nicht mehr gesehen wurde. Doch die Dorfbewohner scheinen schreckliche Angst zu haben und außerdem ein Geheimnis zu hüten. Vera kommt nicht richtig an sie heran, es wird sogar versucht sie aus dem Ort zu verjagen. So schnell gibt die junge Journalistin aber nicht auf und macht eine erschreckende Entdeckung...

Eine Legende rankt sich um die schottischen Wälder und den alten Achaz, aufgeschrieben von Earl Warren, vertont von Markus Topf und Contendo Media. Einen Gespenster-Krimi der Extraklasse gibt es gleich mit der ersten erschienenen Folge „Mörderbäume“.

Schon nach den ersten Sekunden springt die Atmosphäre auf den Hörer über und beschert ihm ein ums andere Mal eine Gänsehaut. Wenn nicht schon dem Inhalt alleine dies gelingt, so spätestens in Verbindung mit der unheimlichen Geräuschkulisse, die das Geschehen untermalt und alles und jeden zum Erschauern bringt. Die Dorfbewohner leben in ständiger Angst und Anspannung, die sich schnell auf den Hörer überträgt, bis er selber glaubt ein Teil der Bevölkerung zu sein.

Seit jeher stellt der Mensch sich die Frage, ob es nicht doch mehr zwischen Himmel und Erde gibt als rational erklärbar ist. Gibt es wirklich Menschen, die Magie wirken können oder gab es sie zumindest? Ganz abwegig erscheint der Gedanke nicht, schließlich sind nach wie vor manche Ereignisse nicht wissenschaftlich zu erklären. Entsprechend ergibt sich die Möglichkeit, dass sich die Geschichte der Mörderbäume tatsächlich genau so abgespielt hat und vielleicht sogar wieder abspielen könnte. Die Authentizität wächst und beschert dem Hörer noch ein bißchen mehr Unbehagen.

Dennoch kann man sich dem Sog einfach nicht entziehen und die Geschichte abbrechen. Denn man muss und möchte wissen wie es weiter- und schlussendlich ausgeht. Die Faszination überragt die Anspannung, weshalb einen die Geschichte mehr und mehr mitreißt. Atemlose Spannung von Anfang bis Ende sowie einiges an überraschenden Wendungen bietet diese Produktion, die der Gespenster-Krimi-Reihe einen mehr als würdigen (Neu-)Auftakt bereitet.

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