Donnerstag, 29. Januar 2015

[REZENSION] Sie kriegen jeden

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Sie kriegen jeden
Autor: Diverse
Übersetzer: -/-
Verlag: dtv
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 352 Seiten



Autoren und Autorinnen:
Friedrich Ani mit Tabor Süden in München, Oliver Bottini mit Louise Boni in Freiburg, Rita Falk mit Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen, Lucie Flebbe mit Lila Ziegler in Bochum, Doris Gercke mit Bella Block in Hamburg, Georg Haderer mit Johannes Schäfer in Wien, Jürgen Kehrer mit Georg Wilsberg in Münster, Gisa Klönne mit Judith Krieger in Köln, Ralf Kramp mit Herbie Feldmann in der Eifel, Tatjana Kruse mit Siegfried Seifferheld in Schwäbisch Gmünd, Volker Kutscher mit Gereon Rath in Berlin, Inge Löhnig mit Kommissar Dühnfort in München, Sandra Lüpkes mit Wencke Tydmers in Hannover, Susanne Mischke mit Kommissar Völxens in Hannover, Gisa Pauly mit Mamma Carlotta auf Sylt, Peter Probst mit Anton Schwarz in München, Jutta Profijt mit Autoknacker Pascha in Köln, Thomas Raab mit Willibald Metzger in Österreich, Silvia Roth mit Hendrik Verhoeven in Wiesbaden, Michael Theurillat mit Kommissar Eschenbach in Zürich, Klaus-Peter Wolf mit Ann-Kathrin Klaasen in Ostfriesland


SIE KRIEGEN JEDEN

Deutschland und das deutschsprachige Umland kann sich eigentlich nicht beklagen. Es sind genügend Ermittler und Ermittlerinnen vorhanden, um jegliche Verbrechen aufzuklären. Und einige von ihnen wurden nun von Sandra Lüpkes und Jürgen Kehrer versammelt, um in Kurzkrimis ihr Können zu beweisen, aber auch, um sich kurz vorzustellen. Denn manch einen mag man möglicherweise vom Namen her kennen, hat ihn oder sie aber noch nie in Aktion erlebt.

In „Sie kriegen jeden“ sind namhafte Kommissare und (Hobby-)Detektive zu finden, unter ihnen beispielsweise Franz Eberhofer, Mamma Carlotta, Georg Wilsberg oder Bella Block. Diese vier stehen stellvertretend für alle 21 in dieser Sammlung vertretenen Ermittler.

Der geneigte Krimileser mag die meisten von ihnen, zumindest dem Namen nach, kennen, vermutlich auch den ein oder anderen seiner Fälle gelesen haben, doch so wie hier wird man sie wohl noch nicht erlebt haben. Neben kurzen Fällen wird nämlich jedem Ermittler noch die Plattform geboten, um sich selbst kurz vorzustellen. Sei es anhand eines Steckbriefs, in einem Interview oder einfach einer kurzen Selbstdarstellung. Dies ermöglicht dem Leser ein wenig mehr den Charakter hinter dem Ermittler kennenzulernen.

Überhaupt bieten die kurzen Krimis einen Einblick in die Arbeit des jeweiligen Ermittlers. Diejenigen, die man möglicherweise aus anderen Fällen kennt, lernt man so manches Mal von einer ungewohnten Seite kennen. Andere, die einem bisher gänzlich unbekannt waren, kann man auf ihrem kurzen Weg begleiten. So lernt man ihre Tätigkeit sowie den Schreibstil bereits kennen und hat womöglich im Nachhinein das Bedürfnis mehr über ihn oder sie zu erfahren und greift zu einem umfangreicheren Werk.

Ebenso unterschiedlich wie die Ermittler gestalten sich natürlich auch die jeweiligen Geschichten, die mal mehr mal etwas weniger mitreißend sind, aber allesamt Individualität und Charakter besitzen. Eine Sammlung, die in keinem Krimiregal fehlen sollte.

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