Montag, 27. Oktober 2014

[REZENSION] Das Blut meiner Schwester

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Das Blut meiner Schwester (OT: Justice for Sara)
Autor: Erica Spindler
Übersetzer: Katrin Hahn
Verlag: MIRA Taschenbuch
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 352 Seiten



Autor:
Nach ihrer erfolgreichen Laufbahn als Malerin entschloss Erica Spindler sich, Autorin zu werden. Wer ihre Romane liest, weiß, dass besonders Psychologie und gesellschaftliche Entwicklungen sie faszinieren. Diese Thematik, gepaart mit scharfem Blick für Liebesbeziehungen, machen ihre Romane zu einem spannenden, emotionalen Leseerlebnis. Mit ihrem Ehemann und zwei Söhnen lebt Erica Spindler vor den Toren von New Orleans.



DAS BLUT MEINER SCHWESTER

Inhalt:
Nach 10 Jahren kehrt Kat in ihren Heimatort zurück und wird von Ablehnung empfangen. An ihrem Elternhaus prangt in schwarzer Schrift: "Wir wissen das du es warst". Die Rede ist von dem grausamen Mord an ihrer Schwester, der vor zehn Jahren geschah und für den sie vor Gericht frei gesprochen wurde. Nun möchte sie raus finden wer der wahre Täter ist, wirbelt dabei Staub auf und bringt sich selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Das Blut meiner Schwester ist wiedermal ein gut gelungener Thriller von Erica Spindler. Auch wenn ich ihn diesmal als ruhiger empfand als manch ihrer anderen Bücher.

Als Leser begleitet man Kat und lernt ihre Geschichte, ihre Sicht der Dinge und auch ihre Gefühle kennen. Von Beginn an ist klar das sie unschuldig ist. Nach und nach steigt die Liste derer die man selber verdächtigt. So rätselt man wer es aus welchem Grund gewesen sein könnte. Unterstützt wird das dadurch das die Ereignisse von vor zehn Jahren immer wieder eingestreut werden. So macht sich quasi jede Figur dieser Geschichte in irgendeiner Weise verdächtig, was die Spannung und auch den Lesespaß aufrecht erhält.

Kat ist damals noch jung gewesen, ein rebellierender Teenie und man merkt wie sehr sie gewachsen ist. Sie ist auch sehr Vorsichtig, nur wenn es um die Ergreifung des Täters geht ist sie stellenweise recht unbedarft. Sie hat in ihrem jungen Leben schon viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen und ist daran gewachsen. Ich empfinde sie als sehr mutig. In eine Stadt zu ziehen, bei der ihr klar ist, das ihr so viel Ablehnung entgegen gebracht wird.
Der Einzige der zu ihr steht ist von Beginn an Luke. Polizist der Stadt und Sohn des Polizisten der sie damals zur Hauptverdächtigen machte. Doch Luke hilft ihr. Er fühlt sich schnell zu ihr hingezogen und arbeitet gegen seinen Vater um raus zu finden wer der wahre Täter ist.
Gut aufgenommen wird Kat von ihrem Cousin Jeremy, der einzige der ihr aus ihrer Familie noch geblieben ist. Er hat sie auch ermuntert wieder nach Liberty zu kommen und steht ihr bei. Er war mir stellenweise zu glatt, aber auch sehr bemüht Kat zu helfen. Jeremy zu beschrieben ist schwierig. Er möchte Senator werden und an ihm haftet der typische Politiker.
Andere Figuren sind ehemalige Freunde und Bekannte die wichtig für den Verlauf der Geschichte sind, aber doch recht unscheinbar bleiben. Insgesamt hatte ich den Eindruck das die meisten Einwohner von Liberty doch recht abgehoben sind. Hier wird sich in überwiegend höheren Kreisen bewegt.

Am Ende kann ich nichts negatives über Das Blut meiner Schwester sagen, außer das es mir stellenweise doch zu viel Problembewältigung war, es etwas ruhiger ist und mir so manches Mal die Spannung abhanden kam, wenn auch immer nur kurzzeitig.

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