Donnerstag, 25. September 2014

[REZENSION] Die blauen Schafe von Artelsbach (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Die blauen Schafe von Artelsbach
Autor: Stefan Wolf
Sprecher: Erzähler: Wolfgang Kaven
Übersetzer: -/-
Verlag: Europa
Reihe: TKKG 188
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 56 Minuten, 1 CD



Autor:
Stefan Wolf, alias Ralf Kalmuczak, 1938 in Nordhausen geboren, studierte Germanistik, bevor er sich ganz aufs Schreiben verlegte. Der passionierte Autor arbeitete u.a. für den »Stern«, und verfasste mehr als 2.700 Kurzkrimis, viele Drehbücher, Taschenbuchkrimis und Jugendromane. Er verstarb 2007 im Alter von 68 Jahren.

Sprecher:
Wolfgang Kaven, Sascha Draeger, Niki Nowotny, Manou Lubowski, Rhea Harder, Stefan Hossfeld, Philipp Dräger, Pat Murphy, Kornelia Lüdorff, Stephan Schwartz, Martin Krah, Daniel Montoya


DIE BLAUEN SCHAFE VON ARTELSBACH

Tim, Karl, Klößchen, Gaby und Oskar verbringen ihre Ferien auf einem Bauernhof. Als sie eines nachts entdecken, dass jemand alle Schafe blau angesprüht hat, ist ihr Detektivinstinkt geweckt. Es scheint ein Zwist zwischen den Bauern zu herrschen, doch es ist gar nicht so leicht zu ermitteln, wenn niemand die volle Wahrheit zu erzählen scheint. Xaver, der Sohn des Bauern, unterstützt TKKG, eine tatsächliche Spur will sich jedoch nicht abzeichnen. Wird es den Freunden gelingen den mysteriösen Anschlag aufzuklären?

Egal wo TKKG auftauchen, sie geraten immer wieder mitten in einen neuen Fall. Dieses Mal also auf dem Land, wo sie auf einem Bauernhof Urlaub machen. Die Mentalität der dort Lebenden wird schnell deutlich, denn Kooperation erfahren die Freunde erst einmal nicht. Da stellt sich natürlich auch für den Hörer die Frage, ob dieser Fall überhaupt zu einem positiven Abschluss gebracht werden kann, wenn kaum mit Unterstützung zu rechnen ist. Doch wer TKKG kennt weiß, dass sie sich nicht so schnell entmutigen lassen und niemals aufgeben. Vielleicht kann Xaver ihnen helfen und vermitteln, schließlich lebt er schon lange mit den anderen Bauern Seite an Seite.

Trotz diverser Hinweise ist man als Hörer mit den gegebenen Spuren nicht wirklich zufrieden. Es erscheint alles irgendwie zu glatt, da muss einfach etwas anderes dahinter stecken. Schnell ergibt sich durch diese Überlegungen nur eine einzige Möglichkeit, an der man nun festhält und sich wundert, dass die Freunde daran überhaupt keinen Gedanken verschwenden. Vielmehr ermitteln sie in alle erdenklichen Richtungen, obwohl sich immer wieder schnell abzeichnet, dass es sich um Sackgassen handelt.

Wirklich überraschend kommt das Ende schließlich nicht, hat man bereits früh ebenjenen Verdacht, der nun bestätigt wird. Auch wenn das Motiv erst zum Schluss aufgedeckt wird, eine weitere Überraschung hätte man sich dann doch noch gewünscht. Nichtsdestotrotz ist es erfreulich, TKKG ein weiteres Mal außerhalb der Millionenstadt agieren zu sehen. Unbekanntes Terrain bietet schließlich immer Stoff für etwas Neues.

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