Montag, 21. Juli 2014

[REZENSION] Rosen und Seifenblasen

Redakteur: Julia Ehrenberg

Titel: Rosen und Seifenblasen
Autor: Sonja Kaiblinger
Verlag: Loewe
Reihe: Verliebt in Serie Folge 1
empfohlenes Lesealter: ab 11 Jahren
Ausführung: Hardcover, 320 Seiten



Autor:
Sonja Kaiblinger wurde 1985 in Krems geboren. In jeder freien Minute bringt sie die Geschichten zu Papier, die ihr im Kopf herumspuken. Sie lebt zusammen mit ihrem Freund in der Nähe von Wien.


ROSEN UND SEIFENBLASEN

Die 14-jährige Abby ist genervt von ihrer großen Schwester Deborah. Die ist nämlich süchtig nach der kitschigen Serie „Ashworth Park“. Während Deborah für den Serienhelden Julian schwärmt, machen sich Abby und ihre Freundin Morgan immer nur lustig über die Daily Soap. Die erfüllt aber auch jedes Serienklischee, das es gibt. Die Handlung ist ziemlich hirnrissig. Es geht um die kleinen und großen Skandale einer englischen Adelsfamilie auf einer kleinen Kanalinsel. Held Julian ist übermäßig schön, selbst in geschlossenen Räumen wehen seine Haare und er hat jede Woche eine neue Freundin – was nicht schwierig ist, denn die ganze Insel liegt ihm zu Füßen. Sein jüngerer Bruder Jasper ist da ein ganz anderes Kaliber, rebellisch und genervt von der Insel hat er erst vor kurzem einen Flügel des Hauses angezündet. Der Vater der Familie Ashworth liebt seine Pferdezucht, Lady Ashworth liebt es vor allem, zu keifen und zu bestimmen und dann ist da noch die schrullige Tante Gladys. Und natürlich endet jede Folge der Serie mit einem Cliffhanger.
Die New Yorkerin Abby findet das ganze wirklich lächerlich. Aber dann passiert etwas unglaubliches, Abby wird in die Geschichte gezogen. Jeden Abend zur Sendezeit wird sie auf einmal nach Ashworth Park katapultiert. Plötzlich hat Abby ungewollt die Hauptrolle und ist Zentrum der Intrigen, Liebesgeschichten und Skandale. Ein Albtraum, der unbedingt enden muss. Doch wie entkommt man einer Serie?

Das Erste, was einem bei dem Buch auffällt, ist das Cover. Es ist rosa und kitschig und voller Zeichnungen von Sachen, die etwas mit England oder Amerika zu tun haben. So kann man viel entdecken. Und die Motive findet man nicht nur auf dem Buchumschlag sondern auch auf dem Vorsatzplatz. Das Cover ist wirklich wunderschön und passend zu einer kitschigen Serie.

Die Geschichte selbst ist ziemlich abgedreht, dabei aber sehr unterhaltsam. Abby ist ein ganz normaler Teenager, allerdings einer, der nichts für Daily Soaps übrig hat. Das führt natürlich dazu, dass sie sich immer wieder über die Sachen lustig macht, die in der Serie passieren. Das alles ist ihr viel zu theatralisch, viel zu viele Zufälle und dann auch noch immer diese künstlich herbeigeführten Cliffhanger… Da Abby aber täglich in der Serie feststeckt, muss sie lernen, mit den Serienregeln zu leben. Das führt natürlich zu lustigen Situationen und macht einfach Spaß zu lesen. Da kann man auch darüber hinwegsehen, dass Abby, ihre Schwester und ihre Freundin sich viel zu schnell mit der Situation abfinden und irgendwie kaum über die Ausflüge in die Serie staunen. Völlig logisch ist die ganze Geschichte dabei nicht, aber welche Serie ist schon logisch?

Passend für eine Serie endet auch dieses Buch übrigens mit einem Cliffhanger. Ich hoffe, wir müssen nicht zu lange warten, bis wir erfahren, wie die Daily Soap weitergeht. Denn ich bin jetzt wirklich neugierig und möchte noch mehr Kitsch und Skandale!

Ein unterhaltsames Buch für alle, die Serien nicht ganz ernst nehmen!

Kommentare:

  1. Schöne Rezension :)
    Ich persönlich mag das Cover total :]

    Liebe Grüße,
    Lisa

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    1. Ja, ich auch. Ich bin schon gespannt, wie das Cover vom nächsten Band aussehen wird.

      Liebe Grüße
      Julia

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  2. Eine wirklich schöne Rezension, ich muss das Buch unbedingt lesen!

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