Samstag, 10. Mai 2014

[REZENSION] Fünf Freunde und das geheimnisvolle Polarschiff (Hörspiel)

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Fünf Freunde und das geheimnisvolle Polarschiff
Autor: Enid Blyton
Sprecher: Erzähler: Lutz Mackensy
Übersetzer: -/-
Verlag: Europa
Reihe: Fünf Freunde 106
empfohlenes Lesealter: ab 6 Jahren
Ausführung: Hörspiel, ca. 57 Minuten, 1 CD



Autor:
Enid Blyton, 1897 in London geboren, begann im Alter von 14 Jahren, Gedichte zu schreiben. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1968 verfasste sie über 700 Bücher und mehr als 10.000 Kurzgeschichten, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden. Bis heute gehört Enid Blyton zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren der Welt und mit den »Fünf Freunden« hat sie die bekanntesten Helden aller Zeiten geschaffen.

Sprecher:
Lutz Mackensy, Ivo Möller, Jannik Endemann, Theresa Underberg, Alexandra Garcia, Gordon Piedesack, Maud Ackermann, Gosta Liptow, Gwen Leo-Allen, Mogens von Gadow, Rolf Becker, Madeleine Weingardt, Peter Weis, Leonhard Mahlich, Stefan Brentle


FÜNF FREUNDE UND DAS GEHEIMNISVOLLE POLARSCHIFF

Ein verborgener Schatz auf einem alten Polarschiff? Die Neugier der Fünf Freunde ist geweckt, als sie dieses Gerücht hören, das in Dundee kursiert. Da sie Onkel Quentin in die schottische Hafenstadt begleiten durften, möchten sie diese nun natürlich auch erkunden. Dazu gehört neben Sightseeing auch das Erleben von Abenteuern, so sich welche ergeben. Dieser Schatz scheint die willkommene Abwechslung und Beschäftigung für die Freunde zu sein, so dass sie sich schon bald auf die Suche begeben. Doch sie sind nicht die einzigen...

Schon bald nach dem Eintreffen der Fünf Freunde mit Onkel Quentin in Dundee, zeigt sich, dass dieser Ausflug etwas besonderes bereit hält. Das rätselhafte Polarschiff steckt scheinbar voller Geheimnisse, die die Freunde und auch der Hörer natürlich erkunden wollen. Dass dies nicht ganz ungefährlich werden wird, wird schnell deutlich, doch die Freunde lassen sich nicht abhalten, agieren sie schließlich nicht im Alleingang. Doch sie müssen trotzdem aufpassen, wer weiß schon genau wer ihre Gegner und wozu diese fähig sind.

Auch als Hörer hat man nicht mehr Kenntnisse als die Fünf Freunde, weshalb einem nichts anderes übrig bleibt, als gebannt der Geschichte zu folgen, die zunächst mit immer mehr Geheimnissen aufwartet. Dass es schon bald gefährlich wird, spürt man schnell, denn die Erzählatmosphäre ändert sich merklich. Man verspürt den Drang einzugreifen, aber da das ebenso wenig möglich ist wie hellseherische Fähigkeiten, hofft man, dass die Kinder die Gefahr selbst schnell erkennen, um nicht in irgendwelche Fallen zu tappen.

Diese Folge besitzt einiges an Spannung, die immer weiter steigt, je näher man dem Höhepunkt kommt. Auch wenn zwischenzeitlich einige Erkenntnisse gewonnen und Teilgeheimnisse gelüftet werden, so bleibt der Spannungsverlauf dennoch kontinuierlich erhalten. Denn der Ausgang der Geschichte bleibt lange Zeit mehr als ungewiss und es wird alles dafür getan, dass dies auch so bleibt.

Die Fünf Freunde bestreiten bereits ihr 106. Abenteuer und werden nicht müde, ebenso wenig wie der Hörer. Die Sprecher sind lebhaft und authentisch wie am ersten Tag und erzeugen somit eine Atmosphäre, der der Hörer sich nicht entziehen kann.

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