Donnerstag, 1. Mai 2014

[REZENSION] Der Zufall kann mich mal

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Der Zufall kann mich mal
Autor: Martin Gülich
Verlag: Thienemann
Reihe: -/-
empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Ausführung: Klappenbroschur, 190 Seiten



Autor:
Martin Gülich, geboren 1963, lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Stuttgart. Seit seinem Jugendroman-Debüt „Vorsaison“ (1999) sind neben einem Band mit Kurzprosa fünf weitere Romane von ihm erschienen, zuletzt „Was uns nicht gehört“ (2012, Nagel & Kimche, Zürich). Seine Bücher wurden in neun Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Thaddäus-Troll-Preis, dem Reinhold-Schneider-Förderpreis der Stadt Freiburg und dem Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg.



DER ZUFALL KANN MICH MAL

Inhalt:
Tim ist 14 und findet 14 zu sein ist ein ganz doofes Alter. Nach einem Fahrradunfall ist sein bein steif, deswegen kann er kein Hockey mehr spielen. Sein Freund ist in das selbe Mädchen verknallt wie er und der Vater eines anderen Freundes versucht seinen Kummer mit Alkohol zu ersäufen. Tim hat genug davon und will nun handeln...

Meine Meinung: Tim ist kein typischer vierzehnjähriger, denn er ist gehandicapt. Er hat seit einem Unfall ein steifes Bein und hadert doch sehr mit seinem Schicksal. Das wird erschwert durch fiese Kommentare von angeblichen Freunden und einem geringen Selbstbewusstsein, da er meint nicht mehr so viel zu können wie vor dem Unfall.

Die Geschichte ist in einem recht einfachen kindlichem Schreibstil geschrieben. Es erinnerte mich an Aufsätze meiner Kids in der Schule. Ein Stil an den ich mich erst einmal gewöhnen musste, der aber für das Lesealter ab 12 Jahren auf jeden Fall passt.
Stellenweise war mir alles etwas zu viel umschrieben und ich hätte Tim gerne ein wenig angeschubst.

Es geschieht auch eigentlich nicht viel aufregendes und doch ist es fesselnd. Man erlebt eine gewisse Zeit mit Tim. Sein Leben mit Behinderung. Sein Verliebt-sein und auch sein Verhältnis zu seinen Freunden. Man begleitet ihn auf eine Party und erlebt seine Zerrissenheit zwischen einem Freund und einem Mädchen. Er will helfen und macht alles ihm mögliches. Dabei ist er ganz uneigennützig.

Die Geschichte zeigt auf das man auch mit Handicap etwas Wert ist. Das Freundschaft unheimlich wichtig ist und auch das jeder sein Päckchen zu tragen hat.
Ich finde dieses Buch gut für Jungen und auch für Mädchen wobei ich es für Jungen bevorzugt kaufen würde.

Das Ende ist nicht unbedingt das was ich mir für den Protagonisten gewünscht hätte und doch ist es zufriedenstellend.

Mein Fazit: Eine Geschichte an dem sich manch ein Kinder oder Jugendlicher ein Beispiel nehmen sollte.

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