Freitag, 18. April 2014

[REZENSION] Indigo

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Indigo (OT: Indigo Awakening)
Autor: Jordan Dane
Übersetzer: Sarah Heidelberger
Verlag: Darkiss
Reihe: Band 1
empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Ausführung: Klappenbroschur, 368 Seiten



Autor:
Schon als Kind hat Jordan Dane gern gelesen. Dennoch hat sie einige Jahre bei einem Energiekonzern gearbeitet, bevor sie ihre Liebe zum Schreiben entdeckte. Jordan reist gern, liebt gutes Essen und Kochshows und lebt in Texas, wo sie ihre mehrfach preisgekrönten Romane schreibt.


INDIGO

Inhalt:
Luke, der Bruder von Rayne Darby ist aus der Psychiatrie weg gelaufen. Während sie ihn sucht weil sie sich Sorgen macht, sucht ihre große Schwester Mia ihn um ihn wieder in die Psychiatrie zu stecken. Mia arbeitet bei einer Organisation die die sogenannten Indigo Kinder sucht und einfängt. Auch hinter Rayne sind sie nun her. Als sie sie fast erwischen kommt ihr Gabe zu Hilfe, ebenfalls ein Indigokind wie Luke, er könnte Rayne bei ihrer Suche helfen.

Meine Meinung:
Indigo hat mich durch das strahlend blaue Cover für sich eingenommen, dazu Klang die Beschreibung so interessant das es direkt nach Erscheinen des Frühjahr Programms auf meiner Wunschliste landete.

Lesen ließ es sich aber dann etwas zäh, gerade zu Beginn. Das lag nicht am Schreibstil, eher an der Handlung.
Eine Spannung wurde zu Beginn durch das Verschwinden von Luke aufgebaut, aber dann fiel sie ab. Die Suche zog sich ein wenig und auch wenn man las das noch andere hinter ihm her sind stieg die Spannungskurve erst im letzten Drittel wieder richtig an.

Störend empfand ich die vielen verschiedenen Personen die zu den Gegnern gehörten. Diese schaffte ich bis zum Schluss nicht wirklich zu unterscheiden, vermutlich auch weil mein Hirn sie irgendwann einfach als Gegner einstufte. Dann suchen ihn noch seine Schwestern, die aber auf verschiedenen Seiten stehen. Wobei ich nicht sicher bin ob Mia überhaupt weiß was mit ihm geschieht wenn er gefasst wird. Die Organisation die zu einer Kirche gehört, dessen Mitglied Mia ist ist denke ich mehr Tarnung für die wirklichen Gegner.
Aus Raynes Sicht begleitet der Leser die Suche, diese Sicht wechselt zwischen ihr und verschiedene Gegner und Indigokinder. Als Leser ist man über alles informiert. Gekennzeichnet sind die Wechsel durch Orts und Zeitangaben oder auch durch einfache Absätze.

Rayne liebt ihren Bruder und will ihn finden bevor es Mia tut. Sie weiß nicht wirklich wo sie anfangen soll und hat nur seinen Anruf auf dem Anrufbeantworter der recht kryptisch für sie ist. Sie zeigt Ehrgeiz und viel Liebe. Sie weiß was sie will und das ist nur Gutes für ihren Bruder.
Auf ihrem Weg hilft ihr Gabe, selber ein Indigokind. Er weiß von seiner Gabe hält sich aber versteckt, denn er weiß auch das Kinder mit seinen Fähigkeiten verfolgt werden. Ihm ist sein versteckt halten eigentlich wichtiger wie die Suche nach Luke, gibt aber nach. Er hat so einige Geheimnisse die ihn umgeben und die erst mit der Zeit zur Sprache kommen.

Dieses Buch ist der erste Teil einer Serie und das merkt man gerade am Ende. Dieser Teil endet mit einer großen Überraschung und vielen offenen Fragen, die noch beantwortet werden möchten.

Mein Fazit:
Indigo ist ein auf und ab von allem. Egal ob Lesefluss, Spannung oder Gefühle. Am Ende bin ich mir nicht sicher ob es wirklich hängen bleibt und ob ich die Serien weiter verfolgen möchte. Es hatte starke Teile, aber auch die ein oder andere Schwäche. 

1 Kommentar:

  1. Hm, eigentlich dachte ich es handelt sich um ein Einzelbuch. Die Geschichte und auch Deine Rezi liest sich schon interessant und würde auch in meinem Beutechema passen.

    Nur wenn es ein Mehrteiler wird bin ich immer etwas vorsichtig..wann geht es weiter..

    Na ja, mal schauen.

    LG..Karin..

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