Mittwoch, 12. März 2014

[REZENSION] Eistochter

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Eistochter (OT: Larkstorm)
Autor: Dawn Rae Miller
Übersetzer: Maike Claußnitzer
Verlag: blanvalet
Reihe: 1/3
Ausführung: Taschenbuch, 416 Seiten



Autor:
Dawn Rae Miller lebte lange Zeit in San Francisco und Paris, bis sie schließlich mit ihrer Familie nach Virginia zog. Neben ihren eigenen Romanen schreibt sie zusätzlich als Ghostwriter für eine erfolgreiche Young-Adult-Reihe. Sie verbringt viel zu viel Zeit mit twittern und liebt schöne Kleider und Teeblatt-Salat.



EISTOCHTER

Inhalt:
Lark und Beck sind sich schon von Geburt an versprochen. Sie gehen beide noch zur Schule und wissen das sie nach ihrem 18. Geburtstag aneinander gebunden werden um dann gemeinsam irgendwann das Land zu regieren. Dieses ist nach dem langen Winter geschrumpft. Menschen kämpfen immer noch gegen die Empfindsamen, die nur böses wollen. Doch auch Beck wird beschuldigt ein Empfindsamer zu sein und verschwindet aus der Schule. Lark ahnt wo er ist und macht sich auf dem Weg dorthin. Was sie dann erfährt hätte sie nicht erwartet...

Meine Meinung:
Eistochter klingt nach eine Liebesgeschichte in einer dystopischen Welt und birgt ein großes Abenteuer.

Es fängt alles recht harmlos an. Lark mit ihren Freunden ihrer Schule, ein ganz normales Mädchen und doch etwas besonderes. Denn normalerweise erfährt man erst mit 18 wer an einen gebunden wird. Dazu gibt es ein ausgeklügeltes System, das die Autorin sich hier ausgedacht hat und interessant aber auch wenig Sozialverträglich wirkt. Man liest wie das Leben der Menschen durch die Empfindsamen bedroht wird und ahnt aber von Anfang an das da mehr dahinter steckt. niemand ist von Grundauf böse.
Man muss auch nicht lange warten bis die Spannung steigt und es die ersten aufregenden Szenen gibt. Die Liebesgeschichte die zum Mittelpunkt gemacht wird ist der rote Faden und ohne sie würde Lark nicht so handeln, aber es dominiert eigentlich der Kampf. Beides ist ineinander verwoben und hat viel miteinander zu tun. Gut finde ich das Neuigkeiten die wirklich einschneidend sind nicht als selbstverständlich hin genommen werden. Beck ist ein Empfindsamer lässt Lark beinahe genauso zusammen brechen wie die Nachricht was da alles dran hängt und das sie auch eine Empfindsame ist. Oft wird besonderes ja als gegeben hingenommen, hier nicht, hier merkt man wie Lark damit zu kämpfen hat.

Lark lernt man hierbei am besten kennen. Das liegt auch daran das aus ihrer Sicht erzählt wird. Sie begleitet man von Anfang bis zum Ende. Ihre Gefühle erliest man und spürt man auch. Ein Mädchen das ihre Mutter kaum kennt weil diese das Staatsoberhaupt ist. Das keine Angst vor der Zukunft hat weil sie ja ihren Partner schon kennt und das für ihren Traumberuf viel lernt. Ein völlig integriertes Mädchen, das sich an die Regeln hält und völlig aus der Bahn geworfen wird, als es anders läuft als geplant. Lark muss stark werden und wird es auch, wenn auch sehr langsam.
Beck lernt man nur aus Sicht von Lark kennen. Das finde ich etwas Schade, man merkt zwar wie wichtig ihm Lark ist, aber mich hätte manches Mal sehr interessiert wie er dazu steht und hätte mir Abschnitte aus seiner Sicht gewünscht. Doch das ist keine Abwertung, denn auch so hat die Autorin seine Gefühle gut beschrieben und er war nicht nur Lark ihr Beck, sondern Beck als eigenständige Person. Beck empfinde ich als sehr mutig. Vor allem mit dem Wissen das er im laufe der Geschichte bekommt. Er lässt sich nicht unterkriegen.

Am Ende steht hier ein Anfang. Ein Cliffhanger der zu erwarten war. Der erste Band hat die Gründe und vieles Andere beleuchtet. Ich bin nun sehr gespannt darauf wie es weiter geht.

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