Freitag, 28. März 2014

[REZENSION] Das Amulett

Redakteur: Christiane Demuth

Titel: Das Amulett
Autor: Marita Sydow Hamann
Übersetzer: -/-
Verlag: Grassroots Edition
Reihe: Die Erben der alten Zeit 1
empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Ausführung: Hardcover, 608 Seiten



Autor:
Marita Sydow Hamann wurde 1973 in Ålesund, Norwegen, geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf. 1999 zog sie nach Schweden. Sie arbeitete als persönliche Assistentin für Kinder und Erwachsene mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Als Ausgleich zur Arbeit mit ihren Patienten begann sie mit dem Schreiben. Marita Sydow Hamann lebt mit ihrem Mann, zwei Pferden, zwei Hunden und einer Katze auf einem kleinen Hof in Småland. Die Fantasy-Trilogie Die Erben der alten Zeit ist ihr erstes großes Werk.


DAS AMULETT

„Ingrid Olafsson war verständlicherweise etwas nervös. Man hatte ihr von dem Baby erzählt, das auf ein neues Zuhause wartete. Für Ingrid war es nicht das erste und ganz sicher auch nicht das letzte Kind, das sie auf seinem Weg durchs Leben betreuen würde.“

...dieses Kind jedoch ist anders als alle andere. Ihr ist ein ganz besonderer Weg vorherbestimmt, der weder einfach noch ungefährlich ist, den sie aber sicherlich bereitwillig auf sich nehmen wird. Charlie will endlich wissen wer sie wirklich ist, weshalb sie in einer Nacht und Nebel Aktion aus dem Kinderheim türmt und sich auf den Weg macht genau das herauszufinden. Ihre Reise führt sie auf einen fremden Planeten, auf dem sie auch nicht sicher scheint. Damit beginnen erst die Übernatürlichen Ereignisse, die alles bisher Geglaubte auf den Kopf stellen...

Sicherlich ist es nichts Neues, dass im Bereich Fantasy neue Welten oder Länder erschaffen werden. Es ist jedoch immer wieder die Frage nach der Umsetzung, ob der Leser es als neuartig betrachtet oder nicht. Hier ist der Autorin die Darstellung absolut gelungen, sie nimmt den Leser wahrlich mit auf eine faszinierende Reise in ferne Galaxien. Sie werden so lebendig beschrieben, dass man das Gefühl hat, die Orte tatsächlich bereisen zu könne, auch wenn man es auf Grund der lauernden Gefahren wohl zunächst vermeiden sollte. Es ist immer wichtig etwas zu erschaffen, das einen gewissen Reiz hat, so wie er hier zu finden ist.

Zu Anfang ist es für den Leser, ebenso wie für die Hauptprotagonistin, etwas schwer, sich zurechtzufinden. Viele neue Eindrücke müssen verarbeitet werden, die nicht sofort zu fassen sind. Die Phase dauert glücklicherweise nicht lange an, weshalb man sich bald fallen lassen kann, um dem Geschehen weiter zu folgen. Die Autorin hat einen angenehm ruhigen Schreibstil, der eine solide Grundbasis bietet, auch wenn die Ereignisse sich mal wieder überschlagen.

Die Atmosphäre ist gleichzeitig angespannt, sowie mystisch angehaucht, was gut zum Gesamteindruck passt und Platz für Übernatürliches bietet. Auch wenn man sich bewusst ist, fiktive Geschehnisse zu erleben, so will man es sich doch nicht nehmen lassen daran zu glauben, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir greifen können.

„Die Erben der Alten Zeit – Das Amulett“ ist ein großartiger Fantasyroman, den man sich nicht entgehen lassen sollte und der für junge und alte Fantasyfans empfehlenswert ist. Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie.

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