Samstag, 8. Februar 2014

[REZENSION] Spinnenkuss

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Spinnenkuss (OT: Spider´s bite)
Autor: Jennifer Estep
Übersetzer: Vanessa Lamatsch
Verlag: Piper
Reihe: Elemental Assassin 1
Ausführung: Taschenbuch, 448 Seiten



Autor:
Jennifer Estep ist Journalistin und New-York-Times-Bestsellerautorin. Sie schloss ihr Studium mit einem Bachelor in Englischer Literatur und Journalismus und einem Master in Professional Communications ab und lebt heute in Bluff City, Tennessee. Bei Piper erschien bisher ihre All-Age-Serie um die »Mythos Academy« sowie die Urban-Fantasy-Reihe »Elemental Assassin«.


SPINNENKUSS

Inhalt:
Gin ist die Spinne, eine Auftragskillerin, die nichts zu verlieren hat. Sie erledigt ihre Aufträge und hat Prinzipien. Dann wird sie reingelegt und wird selber zur Gejagten. Nun gilt es ihre Jäger zu finden und auszuschalten....

Meine Meinung:
Ich mag die Reihe um die Mythos Academy von Jennifer Estep, hatte aber trotzdem zunächst nicht vor diese Reihe anzufangen. Doch nun habe ich es doch getan.

Dabei fiel mir der Einstieg recht leicht. Es gibt kein großes Vorgeplänkel. man ist direkt drin in der Welt von Gin, der Spinne. Der Schreibstil ist dabei gewohnt leicht zu lesen, flüssig und klar. Es gab keine langatmigen Stellen. Die Spannung hält von Anfang bis Ende. Es gibt kaum Verschnaufpausen. Dieser Roman ist sehr rasant.

Dabei überraschten mich ein wenig die fantastischen Elemente. Ich dachte an einen Krimi oder Thriller, aber nicht das es auch um magische Wesen und ihre Kräfte geht. Jennifer Estep ist das ihrer Linie treu geblieben. Erwachsenenroman hin oder her.

Einen Unterschied zu ihrer Jugendbuchreihe gibt es aber schon. Dieses Buch ist brutaler und hat auch erotische Szenen. Kampfszenen werden mehr ausgeschmückt. Blut spritzt und auch andere Verletzungen werden sehr bildlich beschrieben. Nicht zu viel, ich denke auch Leser die es nicht so brutal mögen können hier mitlesen, sollten sich aber wappnen.

Klasse finde ich hier an diesem Buch die Sicht von der anderen Seite. man begleitet eigentlich die Böse. erschreckend fand ich nur das ich sie sympathisch fand.

Die Figuren haben dabei eine gewisse Tiefe. Gerade die Hauptfiguren.
Gin, die Spinne, eine gnadenlose Auftragsmörderin mit Prinzipien. Eine Frau die eiskalt wirkt aber unter deren Fassade viel Gefühl steckt. Sie steht zu den Leuten die ihr Nahe stehen. Hält sich an ihr Wort und ist sehr geradlinig. Sie war mir trotz ihres Jobs sehr sympathisch. Was ich mir eigentlich nie hätte vorstellen können, schließlich ist sie eine Mörderin.
Die andere Figur ist Detectiv Donovan Cain, ein Cop der Leute wie Gin jagt. Er steht auf der guten Seite, findet das was Gin tut verwerflich und hasst sie eigentlich. Uneigentlich findet er sie begehrenswert. Eine explosive Mischung. Auch ihn mag ich. Seine Art, sein handeln ist nachvollziehbar. Selbst als er in manchen Situationen zögert kann man das als Leser durchaus verstehen.
Dann gibt es da noch Finnigan. Eine Art Bruder für Gin. Er mordet nicht, wird von Gin beschützt und hilft ihr bei dem aktuellen Fall. Er tritt allerdings nicht so sehr in den Vordergrund wie Gin oder Donovan.
Die Gegenspieler sind zahlreich und böse, wirklich böse. hinterhältig auf Macht und Geld aus und haben es verdient gejagt zu werden

Am Ende muss ich sagen das ich froh bin dieses Buch gelesen zu haben, es bescherte mir rasante spannende Lesestunden mit einer Story die mal so ganz anders ist wie gewohnt. Der nächste Band erscheint bereits im April und wie ich gesehen habe gibt es auf Englisch schon Einige.

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