Sonntag, 2. Februar 2014

[REZENSION] Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück
Autor: Angelika Schwarzhuber
Verlag: blanvalet
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 416 Seiten



Autor:
Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für verschiedenen Produktionsfirmen und Sender.


HOCHZEITSSTRUDEL UND ZWETSCHGENGLÜCK

Inhalt:
Der letzte Wille von Oma Berta ist doch wieder nur eine Gemeinheit von ihr. So empfindet es Hanna als sie erfährt das sie Hof und Vermögen nur erben soll, wenn sie innerhalb der nächsten drei Monate auf dem Hof schläft und einen Mann heiratet der sich mit Landwirtschaft auskennt. Sie möchte das Erbe zunächst ausschlagen, doch Max ihr Cousin würde alles erben und ihm möchte sie es nicht so einfach überlassen. Die Suche nach einem heiratswilligen Kandidaten gestaltet sich aber schwieriger als gedacht…

Meine Meinung:
Natürlich musste nach dem Liebesschmarrn der Hochzeitsstrudel folgen. Mir hohen Erwartungen bin ich dran gegangen.

Zunächst musste ich mich aber ein wenig umstellen. Schließlich gab es hier wieder ganz neue Figuren in der Geschichte und eine vollkommen andere Handlung auch wenn es natürlich wieder eine Liebesgeschichte mit Hindernissen ist.

Der Schreibstil und Hanna hat mich aber recht schnell in dem Buch heimisch werden lassen. Außerdem kamen auch alte Bekannte wieder vor denn Lene und Karl hatten auch ihre Rolle in der Geschichte, was ich sehr schön fand hatte ich sie im Vorgänger doch ins Herz geschlossen.

Der Plot hat sich auch hier wieder interessant gestaltet und barg einigen Zündstoff. Hanna hatte schon immer das Gefühl das ihre Oma Berta sie nicht mag und nun auch noch das. Gerade mal drei Monate Zeit um einen Mann zu finden. Die Ideen wie sie versucht erfolgreich zu sein sind genauso vielseitig wie witzig. Dazu kommt noch das ganze Vorleben von Hanna was sie sehr geheimnisvoll erscheinen lässt und trotzdem offen wie ein Buch ist.

Womit wir schon bei den Personen der Handlung wären. Über Hanna habe ich ja nun schon etwas geschrieben.
Ich kann ihre Gründe verstehen warum sie auf diesen Kuhhandel eingehen möchte und versucht eine Lösung und/oder einen Mann zu finden. Sie wirkt dabei auch nicht unsympathisch. Ganz im Gegenteil. An Hanna gibt es für mich nichts auszusetzen, denn sie hat ihr Herz am rechten Fleck.
Dann gibt es noch ein paar Verwandte, Freunde und Bekannte. Max ihr Vertrauter aus Kindertagen, der ihr Gegner ist und der stichelt wo es nur geht. Er war mir trotzdem als Figur sympathisch.
Daniela ihre Angestellte in ihrer Firma und der Retter in der Not. Sie und ihr Sohn Benny dürften hier nicht fehlen.
Willy und Pit zwei Hofangehörige, die mal mehr mal weniger eine Rolle spielen.
Ihre Schwester Pauline die ihr zuhört aber doch eher unscheinbar ist wie ich finde
Dann noch einige nicht näher erwähnenswerte Figuren weil es Randfiguren sind, wenn auch für den Fortgang der Geschichte wichtig.

Im Gegensatz zum Vorgänger fand ich diese Geschichte sehr vorhersehbar. Das mag daran liegen das ich den ersten Roman kurz davor gelesen habe und somit das Muster sah, das vermag ich nicht zu sagen. Gestört hat es aber nicht. Spaß am Buch hatte ich trotzdem.

Wie das so oft ist wenn man einen zweiten Band liest fragt man sich heute oft ob er Teil einer Reihe ist. Hier tauchen zwar Figuren wieder auf, aber es wäre nicht zwingend erforderlich den Vorgänger zu lesen, aber man wüsste, warum mir Lene so sympathisch ist ;-)

Am Ende wird alles gut in einer Richtung die ich schon geahnt hatte und doch hier und da überraschend.

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