Mittwoch, 12. Februar 2014

[REZENSION] Die Kälte in dir

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Die Kälte in dir
Autor: Oliver Kern
Verlag: LYX
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 448 Seiten



Autor:
Ich bin 1968 in Esslingen geboren. Aufgewachsen bin ich allerdings im tiefsten Bayerischen Wald und hatte die viel gerühmte, unbeschwerte Kindheit fernab von allem Übel. Aufgrund mangelnder Medienvielfalt blieben damals nur Bücher, um meiner Fantasie zu unterfüttern. Gesegnet mit gestalterischem Talent zog ich im rechten Alter aus, um die Welt hinter dem Wald zu erkunden und ich blieb in Stuttgart hängen. Seit über 20 Jahren arbeite ich in der Werbebranche als Art Director und Illustrator. Kreativität ist mein Antrieb, sie fordert mich jeden Tag aufs Neue heraus, Dinge auf eindrucksvolle und nachhaltige Weise zu visualisieren. Daher beschäftigte ich mich freiberuflich mit vielen Formen der gestalterischen Kunst: Malerei, Illustration und dem Zeichnen von Comics und Cartoons. Neben der visuellen Gestaltung arbeite ich auch mit Worten, schreibe Werbetexte und Bücher. 2007 erschien mein erster Kriminalroman "Die Steinernen Drachen". www.kernmachtkunst.com


DIE KÄLTE IN DIR

Inhalt:
Ein Pensionär wird in seinem Garten tot aufgefunden. Den Schädel mit einer Axt eingeschlagen und den Bauch aufgeschnitten. Die Motive des Täters sind nicht zu erkennen. Kurz drauf brennt ein Altpapiercontainer, auch hier wird eine Leiche gefunden doch ein Zusammenhang ist zunächst nicht sichtbar....

Meine Meinung:
Die Kälte in Dir ist als Thriller ausgewiesen, aber davon merkte ich nicht viel. Es kommt halt immer drauf an was man für sich als Thriller versteht. Da gehört für mich Spannung von Anfang bis Ende dazu, immer wieder aufregende spannende Szenen und ein rasanter Schreibstil. All das kann ich bei Die Kälte in dir nur bedingt finden und so würde ich es eher als Krimi sehen.

Ich hatte schon Schwierigkeiten in die Story rein zu kommen und diese zogen sich über das ganze Buch. Das ich es beendet habe lag daran das ich es für den Verlag gelesen habe und es somit auch beenden wollte.

Ich war von Beginn an genervt von der Kommissarin Kristina Reitmeier die sich zum Beispiel darüber aufregt das ihr Chef nichts macht damit ihr ihr Ticket für zu schnelles Fahren erlassen wird und auch sonst ziemlich arrogant wirkt. Ihre Kollegen mögen sie nicht und das konnte ich gut verstehen. Da sie aber eine der Hauptfiguren ist kam so auch kein wirklicher Lesespaß auf. Dabei war ihr Partner Daniel Wolf angenehm. Wobei Partner zu viel gesagt ist denn erstmal war er ihr Fahrer. Es gab da was was ihn zu diesem Hiwijob brachte außerdem studiert er noch. Alles etwas verwirrend wie ich fand.
Dazu gab es noch viele viele Figuren die befragt wurden, mit dem Geschehen zu tun hatten oder Opfer waren. Irgendwann summte mir der Kopf vor Namen.

Die Handlung klang im Rückentext recht spannend und hatte auch gute Ansätze. So fand ich die Beschreibungen der Taten bzw. des Tathergangs schon wirklich eines Thrillers würdig. Auch das immer mal neue Leichen auftauchten machten diese Geschichte interessant. Das war aber auch das Einzige. Ich hoffte laufend das es besser wird da wurde ich aber leider enttäuscht. Ich bekam keine Spannung zu fassen, es plätscherte so ziemlich dahin.

Am Ende wartete dann allerdings noch eine Überraschung was das Buch dann nicht ganz negativ stehen ließ. Es tut mir echt leid, aber mein Ding ist es einfach nicht. jemand der Krimis mag, bei denen die Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht und auch nicht vor ekligen Szenen zurückschrecken, denen wird dieses Buch gewiss gefallen.

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