Montag, 10. Februar 2014

[REZENSION] Alice im Zombieland

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Alice im Zombieland (OT: Alice im Zombieland)
Autor: Gena Showalter
Übersetzer: Constanze Suhr
Verlag: Darkiss
Reihe: Band 1
empfohlenes Lesealter: ab 12 Jahren
Ausführung: Hardcover, 402 Seiten



Autor:
New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin Gena Showalter gilt als Star am romantischen Bücherhimmel des Übersinnlichen. Ihre Romane erobern nach Erscheinen die Herzen von Kritikern und Lesern gleichermaßen im Sturm. "Die Herren der Unterwelt"-Reihe gilt als ihre bislang stärkste Serie.


ALICE IM ZOMBIELAND

Inhalt:
Alice Eltern sind recht merkwürdig. Abends gehen sie nicht vor die Tür und auch ihren Kindern haben sie das verboten. Für Alice leiden sie an Wahnvorstellungen, weil ihr Vater angeblich Monster sieht. Bis sie an ihrem Geburtstag ihre Eltern überredet zu der Aufführung ihrer Schwester zu fahren die Abends endet. Auf dem Weg nach Hause entdecken die Schwestern eine Wolke die aussieht wie ein Kaninchen, kurz darauf haben sie einen Autounfall bei dem nur Alice überlebt und beobachtet wie ihre Eltern von Zombies angegriffen werden...
Sie muss die Schule wechseln und lernt dort einen Jungen kennen vor dem sie gewarnt wird, der sie aber magisch anzieht....

Meine Meinung:
Ich war sehr gespannt auf das Buch vor allem auch darauf wie die Autorin Alice im Wunderland und die Zombies verbinden wird.

Dabei sollte man nicht außer Acht lassen das es sich um ein Buch für 12-15 Jährige handelt auch wenn mir als Ü 30 Leserin dieses Buch recht gut gefiel, aber ich möchte den Altersaspekt unbedingt mit rein nehmen.

Zu Beginn lernt man Alice und ihre Schwester Emma kennen. Die Eltern erlebt man eigentlich hauptsächlich aus Gesprächen der Beiden. Das Ganze ist da noch recht ruhig, wenn auch sehr merkwürdig, da man sich trotz des Wissens um was es geht, was für ein Problem der Vater hat, der die Familie so abschottet. Dann geschieht der große Knall, der Unfall. Hier wird auch das erste Mal das Kaninchen gesehen, man merkt direkt das es für die Geschichte eine Rolle spielt. Wer kümmert sich sonst in Geschichten um Wolkenformationen. Auch wird jetzt klar das der Vater gar nicht so eine Paranoia hatte. Hier nimmt die Geschichte rasant an Fahrt auf.

Es tauchen nach und nach die wichtigen Figuren auf. Man kann sie langsam kennenlernen, manche bleiben in der ganzen Geschichte recht unscheinbar.
Alice nennt sich nach dem Unfall Ali und zermartert sich mit Selbstvorwürfen. Sie ist ein sympathisches Mädel, das ganz normal auf so einen Verlust reagiert. Sie hat Großeltern die sich jeder wünscht und die jedes Verständnis aufbringen was möglich ist. Sie wächst mit der Zeit und mit der Geschichte und den ganzem negativen was auf sie einströmt. Sie entwickelt auch wieder ein gesundes Selbstbewusstsein. Das hat sie auch ihrer neuen Freundin Kat zu verdanken. Nun gibt es ja keinen Vater mehr der sie zu Hause hält und Alice wird dank Kat zu einem normalen Teenie.
Kat ist pfiffig und tough. Sie wirkt aber auch ein wenig unnahbar. Ihre große Stärke ist das sie Alice den Freiraum lässt den sie braucht und nie neugierig ist was die Vergangenheit angeht. Höchstens wenn es um Jungs geht, wie Cole.
Cole ist der männliche Part in der Geschichte, sicher es gibt noch andere Jungs, aber er ist derjenige auf den Alice ganz besonders reagiert, fast ein wenig unheimlich. Die erste Szene der Beiden fand ich etwas gruselig. Er ist auch sehr geheimnisvoll, gehört zu den Bösen an der Schule und blockt Alice auch zunächst ab.
Daneben gibt es Lehrer, die eher unwichtig sind, eine Rektorin, die öfter auftaucht. Freunde von Kat, die schönes Beiwerk sind und die Familie von Alice, sprich ihre Großeltern. Außerdem noch die Clique rund um Cole. Alles Nebenfiguren, die mehr oder weniger in der Geschichte zu tun haben.

Anfangs habe ich schon den Altersaspekt angesprochen und das möchte ich jetzt nochmal aufgreifen. ich finde das Buch ist schon ein typisches Teeniebuch, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich es bei 12 Jahren angesiedelt hätte. Stellenweise ist es doch etwas kompliziert, jedenfalls was die Geschichte mit den Zombies betrifft, außerdem fand ich manche Szenen gewaltmässig doch recht grenzwertig. Das kann denke ich nicht jede 12 Jährige ab. Ich kann mich aber auch irren und ich unterschätze die Altersgruppe. Ich denke es ist hier ähnlich wie mit Filmen, vielleicht erstmal selber lesen, denn als Erwachsene habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das obwohl es eine Teeniegeschichte ist. Das konnte ich zwischendurch aber gut ausblenden.

Insgesamt ist es eine Geschichte mit Zombies als Grund, ein wenig Liebe, Witz und viel Spannung, denn das ist es auf jeden Fall: spannend.
Am Ende ist dieser Part abgeschlossen, wenn auch nicht zu hundert Prozent. Schließlich steht der zweite Band schon in den Startlöchern und wird im Juli 2014 erscheinen

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hallo ihr Lieben,
schön, dass ihr uns in der Lies-und-Lausch-WG besucht. Wir freuen uns über jeden Kommentar von Euch :)
Viele Grüße die Katze mit Buch und ihre Mitbewohner