Donnerstag, 23. Januar 2014

[REZENSION] Teufelspfad

Redakteur: Natalie Burger

Titel: Teufelspfad (OT: So close the hand of death)
Autor: J.T. Ellison
Übersetzer: Ivonne Senn
Verlag: MIRA Taschenbuch
Reihe: -/-
Ausführung: Taschenbuch, 335 Seiten



Autor:
J.T. Ellison wurde von der Nashville Scene als "Best Mystery/Thriller Writer of 2008" ausgezeichnet. Für die Recherche zu ihren Büchern arbeitet sie eng mit dem Metro Nashville Police Department und dem FBI zusammen.


TEUFELSPFAD

Inhalt:
Der Pretender will spielen. Zunächst lässt er in drei größeren Städten ehemalige Serienkiller wieder auferstehen: der Zodiac Killer, Son of Sam und Boston Strangler. Erst auf dem zweiten Blick sieht man das die Fälle miteinander zu tun haben. Er lässt morden um Taylor zu ködern und um mit ihr ein Spiel zu spielen. Der Lehrling vom Schneewittchenmörder plant seinen letzten Mord, den an Taylor Jackson…

Meine Meinung:
Ich muss sagen das mir nicht klar war das dieser Band eine Fortsetzung des Schneewittchenmörders ist. Ich habe ihn lesen wollen weil mich die Kurzbeschreibung neugierig machte. Erst beim Lesen erkannte ich das es ein Nachfolger vom Schneewittchenmörder ist. ich habe den Schneewittchenmörder gelesen und fand das Buch Klasse. Ich denke aber man kann auch als Quereinsteiger mit Teufelspfad Spaß haben. Ich weise nur daruf hin da es passieren kann das sich jemand gepoilert fühlt wenn er diese Rezension liest.

Die Personen sind bekannt. Taylor Jackson und ihr Team lernten wir schon bei dem Vorgänger kennen. Fitz spielt leider nur eine Nebenrolle, aber Baldwin ist dabei und Sam, Marcus und Lincoln. Sie alle versuchen den Pretender zu erwischen. Was gar nicht so leicht ist, denn er ist ein Chamäleon.

Obwohl ich die Vorgeschichte ja kannte hatte ich allerdings leichte Probleme rein zu finden. Das hielt etwa ein drittel des Buches an. Dann gab sich das aber und ich war gepackt von der Spannung die J.T. Ellison aufgebaut hat.

Es gibt immer wieder neue Ereignisse, die die Ermittler aber auch den Leser nicht ruhen lassen und auch wenn man den Täter aus dem Vorgänger kennt bleibt er und die Zusammenhänge zunächst unerkannt. Das ändert sich irgendwann und es wird kein Phantom mehr gejagt sondern eine Person. Aber auch das klingt leichter als es dann zunächst war.

Was mich ein wenig gestört hat war das nicht wirklich zu erkennen war das nach den Trittbrettfahrern der Serienkiller gesucht wird. Der Fokus liegt von Beginn an auf den Pretender. Ohne Kompromisse und wenn und aber. Ich hätte mir auch mehr Ermittlungen in Richtung Serienkiller gewünscht.

Der Schreibstil war leicht und flüssig. Es gibt viele Figuren, die ich ja Gott sei Dank schon kannte. So fiel es mir nicht schwer alle unter einen Hut zu bekommen. Die Sicht aus der erzählt wird wechselt immer wieder. Mal begleitet der Leser Taylor, mal einen Serienkiller oder auch den Pretender und einen der anderen Ermittler. Das ist aber klar abgegrenzt mit einem neuen Kapitelanfang so das der Umschwung nicht ganz so schwer fällt. Wenn man sich einmal daran gewöhnt hat gibt es keine Störungen im Lesefluss mehr.

Das Ende ist abgeschlossen und doch gibt es da was was zur Fortsetzung werden könnte. Außerdem blieb im privaten Bereich ein zwei Sachen offen. Ich lasse mich da gerne überraschen und werde auch bestimmt den nächsten Band lesen sollte es einen geben. Baldwin und Taylor sind mir ans Leserherz gewachsen.

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